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Innsbruck - Vom Stadtzenrtrum auf die Seegrube ist das Thema-welche neue technischen Möglichkeiten gibt es, dies Anforderungen zu erfüllen.Heute wäre Innsbruck besser bedient, hätte sie dieses Konzept aufgegriffen. Es wurde eine Standseilbahn vom Congresshaus auf die Hungerburg errichtet, die zum Großteil im Tunnel führt. Auf die Seegrube muß wieder umgestiegen werden. Die Entwicklung in der Technik hat sich wesentlich verbessert.
Aus diesem Grunde wurde Talpinio-Light entwickelt - eine umweltfreundliche, bedarfsorientiertes Personentansportmittel mit Linearmotorantrieb. Die technische Entwicklung ist in Ausarbeitung. Wenn schon eine neue Bahn, sollte man von überholten Standseilbahnsystemen abstand nehmen.
Bereits mit dem bau der alten Hungerburgbahn 1906 war der "Sehsuchtsbegriff" auf die Bergspitze der Frau Hitt zu kommen in uns. Erst 22 Jahre später konnte man mit der Seegruben- bzw. Hafelekarbahn auf den Seegrubengrat gelangen. (1927/28) . Durch den Bau von attraktiven Großraumseilbahnen im gesamten Alpenraum wurden die Kleinseilbahnen verdrängt. Durch die Entwicklung von umweltfreubndlichen Verkehrsverbundsystemen, wie Talpino-Light, gelingt es wieder die Berge sinnvoll und attraktiv zu erschließen.
Ein großes Thema ist die Erschließung von Nationalparks, Landschaftschutzgebieten für die Bevölkerung. Hier wird besonders auf Besucherlenkungssysteme und Bewusstseinsbildung eingegangen werden müssen. Umweltfreundliche. lautlose Bahnkonzepte sind denkbar - es sind bei einem ev. vorgesehenem Abbruch die Bauweise so zu erstellen, damit keine "Narben" sichtbar bleiben, Problembereichen muß ausgewichen werde - der zwängen der Technik bei jeglichen Verkehrssystemen darf nicht nachgegeben werden.
Welche Stadt wie Innsbruck kann dies bieten - vom Stadtzentrum 575 m auf die Bergspitze, den Nordkettengrat, in kurzer Zeit, ohne Umzusteigen hinauf zukommen. (Seegrubenspitze 2350m)
Das Verkehrskonzept ist ein bedarfsorientiertes Peoplemoverkonzept Talpino-Light, das als Verkehrsverbundnetz angedacht ist. Es können mit den Linearmotoren 50% Steigungen bewältigt werden.
Im Bereich des historischen Stadtkernes wird in Microtunnel im Alten Stadtgraben des Burg-bzw. Marktgrabens gefahren. Die Querschnitte sind wesentlich kleiner, als die der unwirtschaftlichen Standseilbahn. Der Einstieg wird im Stadtzentrum unter dem Tourismusbüro vorgeschlagen - die gotischen Säulenhallen ergeben ein attraktives Erscheinungsbild.
Die Trasse führt vom Stadtzentrum unter dem Burggraben bis zum Congersshaus als Unterflurtrasse. Vom Kongresshaus kann ebenso der Anschluss an die Messe bzw. das Löwenhaus angebunden werden.
Wesentlich ist daß der Alpenzoo angebunden wird. Zusätzlich besteht hier die Möglichkeit in den bestehenden Luftschutzstollen die Mineraliensammlung der Universität unterzubringen.
Auf Grund der Geologie des Gesteins - der Höttinger Breccia- Konglomerates zwischen Hohem Weg - Alpenzoo und Hungerburg bin ich letztlich von meinen verschiedenen Tunnelprojekten (Standseilbahn und Seilwindenbahn) abgekommen und habe die oberirdische People-Mover Lösung Talpino-Light vorgeschlagen. Mit dieser wurde erstmalig auf öffentlichem Grund den Alpennzoo angebunden.
Trassenstudien mit verschidenen Transportsystemen:
Der wesentliche Vorteil dieses Talpino Systems liegt u.a. darin, dass allen Problembereichen ausgewichen werden kann - sei es den diversen Grundstücksbesitzer, wertvollen Baumbeständen oder sensiblen Landschaftsbereichen.
Im städtischen Bereich wird über Kopf gefahren.Fußgänger, Radwegen und Straßen kann kreuzungsfrei ausgewichen werden.
Lautlos durch die Landschaft gleiten, wertvollem Baumbestand ausweichen sind hier die Themen.
Mit den Talpino Light Kabinen fährt man lautlos durch die Landschaft - Attraktive Aussichtspunkte werden angefahren - die Geschwindigkeiten können differenziert programmiert werden.
Auf der Seegrube ist u.a. die Präsentationsplattform für das Kongresshaus Innsbruck vorgesehen - Empfänge, Ehrungen, Vereinstreffen, Präsentationen, Restaurant, SB für den Besucher, Sonnenliegen etc.
Für das Modell der Besucherlenkung ist der Eiffelturm ein sehr gutes Beispiel. 6 Mio Besucher sind jährlich auf der 25 x 25 m Plattform des Eiffelturms, ohne die Landschaft zu zerstören. Diese Philosophie wird meinerseits für Naturparks und Schutzgebiete angewendet.
Es war bereits in den 30er Jahren von Arch. Baumann ein Hotel westlich der Seegrubenstation vorgesehen - hier wäre für mich die Präsentationsplattform des Congresshauses gedacht, da ich hier völlig frei vom Denkmalschutz bin. Die Seegrubenarena bietet sich für Großveranstaltungen an - die Peple-Mover bahn transportiert in einer Stunde 3000 Personen in Spitzenzeiten.
Die Sehnsucht auf die Bergspitze zu kommen ist für mich der Nordkettengrat. Es ist eine Seilbahn, wie in drn 30ern Jahren von der Seegube auf die Seegrubenspitze angedacht. Über unterirdische Kavernen mit Fenstern nach Süden und Norden gelangt man bis zum Hafelekar. Es sind verschiedenste Besuchermagneten angedacht - für mich sind universitäre Bildungseinrichtungen das geeignete Thema, da bereits diverse Stationen hier bereits entstanden sind. Viktor Hess über die Kosmische Strahlenforschung, Wetterforschung etc.
Es sind unterirdische Kavernen mit Blickfenster angedacht
Es können ebenso autarke Formen auf dem Grat entstehen - Planetarium - Schlechtwettereinrichtung für weltweite Übertragungen von Sternenhimmeln und Filmen - bzw. die Sternwarte von Egon von Oppolzer. (Seine Sternwarte steht heute noch im botanischen Garten von Innsbruck)
Es gibt unzählige Themen universitärer Bildungseinrichtungen die äußerst attraktiv dargestellt werden können- Blitzforschung, Quantenforschung, Astronomie, Schneeforschung, Eisforschung, Lawinenforschung, Gletscherforschung, Mineralogie, Geologie, Bauen in den Alpen, Schutzbauten in den Alpen.
Beispiel angewandter Lawinenforschung.
Das Haus der Alpen ist ein lang ersehnter Wunsch von Innsbruck - bis jetzt wurden Gigantismusbauten vorgeschlagen - ich denke, dass mit der neuen Seegrubenbahn die Philosophie der Perlenkette sinnvoll erscheint. Die Summe der musealen Einrichtungen und Ausstellungshallen vom Stadtzentrum bis in den Alpenpark Karwendel ergeben das "Haus der Alpen". Welche Stadt hat diese Vielfalt an Highlights wie Innsbruck in dieser Form ?
Faszinierend ist der Vorschlag aus dem Jahre 1935 für die Erschließung des Stempeljochs im Karwendel. Mit einer Liliputbahn wurde dem Grat entlang dieses Sommerprojekt entwickelt. Mit dem People-Mover Konzept können wesentliche attraktivere und umweltschonendere Trassen gefunden werden.
Es werden vier Eintrittstore in den Alpenpark mit dementsprechenden INFO Center vorgeschlagen |