Erdbebenlinie entlang des Brennerbasistunnel BEG - Alternative Talpino-Öko-Trans über Bormio
Die weltweite tektonische Plattform birgt für den Bereich des Mittelmeerraumes bis zum Inntal auch große Gefahren, die nicht zu unterschätzen sind. Die Afrikanische Platte schiebt sich unter die Alpen, die die Erdbeben fallweise auslöst.

Die TALPINO Trasse München - Mailand wurde u.a. wegen der Inntal- Wipptal, Eissacktal, bzw. der Pustertaler Erdbebenlinie in den Bereich des Arlbergs verschoben.
Der Österreich Anteil von Grenze zu Grenze der alternatven TALPINO Trasse von München nach Mailand über Ischgl beträgt ca. 30 km, was sich in den Errichterkosten gegenüber der Inntaltrasse - Brennerbasistunneltrasse - Eissacktaltrasse ausdrückt.
Link zur Talpino Altenativtrasse: München-ischgl-Mailand - geringere Risiken *

Der Brennerbasistunnel untertunnelt gerade diese Gefahrenzonen der Afrikanischen Platte, die bis in das Inntal reicht. Quell- und Wasserfassungen können bei eventuellem Anbohren der Wasseradern zu einem gewaltigen Ausrinnen der unterirdischen Wasserbecken führen - die rinnen eventuell wie in einer Badewanne aus- meinen anerkannte Geologen.
Das Erdbeben am 19. Mai 2007 entlang der Inntalfurche war ein deutliches Signal - die "Afrikanische Platte" löst dies aus. Unvorstellbar - es passiert ein Schaden im Brennerbasistunnel. Greift diese sensible Erdbebenlinie mit Großbauwerken nicht an!

Gerade der 56 km lange Brennerbasistunnel BBT von Innsbruck bis Franzensfeste ist einer der schwierigsten geologischen Bauvorhaben in den Alpen. Die Erdbebenlinie führt genau durch das Wipptal und stößt auf das Inntal.
Derzeit werden versuche mit dem ERS Früherkennungssystem-System (Embedded Rail System)- ein eingebettetes Schienenssensorensystem für Erdbeben gemacht.
Der Brennerbasistunnel - hohe Risiken im Bereich der Erdbebenlinie*

Auch die gesamte Brennerautobahn - eine Stützenkonstruktion ist erdbebengefährdet. Die Einsturz der Europabrücke würde einen jahrelangen Verkehrsstillstand darstellen. Ein Katastrophenplan für die diese Eventualszenarien sind zu erstellen. (Brücken, Hangrutsche, Staumauern, Schüttdämme, Gebäude). Besonders die Häuser in Stein- und Ziegelkonstruktionen sind gefährdet- das sind ca. 30% unserer Gebäude!

Wie in einm Kartenhaus stürzen Brücken ein - Beispiel Japan

Die größte Schwachstelle in der Nord-Südverbindung ist jedoch die Europabrücke. Es müssen ersatzrouten ausgebaut werden- z.B. die Talpinotrasse über Bormio

Im dieser Kernzone hat es immer wieder Erdbeben gegeben. In der gesamten Altstadt von Innsbruck und Hall sieht man die nachträglich errichteten Stützpfeiler, meist in Höttinger Breccia, ausgeführt.
Diese Pfeiler wurden auf Grund der großen Erdbebenschäden, mit der Stärke von 8 bis 8,5 in den Jahren 1570 und 1670 errichtet. !930 wurde ein Erdbeben in Namlos verzeichnt - viele kleine Erdbeben werden durch die Seismographen aufgezeichnet, die sich in denr zwölfteiligen EMS Skala (Europäische Makroseismischen Skala) von 1 bs 12 nach Richter ausdrückt.

In der neuen Tiroler Bauordnung TBO müssen die Hochbauvorhaben jetzt technisch speziell ausgerüstet werden. Steinbau und Ziegelbaubau haben hier große Nachteile. Stahlbetonbau mit Spezialfundamenten ist für erdbebengefährdete Gebiete eine Lösungen.
Immer wieder werden in diesem Raum von der Zentralanstalt für Meterologie und Godynamik (ZAMG) kleine Erdbeben registriert. Die letzte Aufzeichnung mit den Epzentrum in Fulpmes (Stubaital) am 5.9.2011 mit der Stärke von 2,7 nach der Richterskala.
Link zur Hompage ZAMG *

Das Japan-Beben im Küstengebiet von Honshu vom 11. März 2011 hat eine Atomreaktor- und Tsunamikatastrophe ausgelöst.
Bei uns in den Alpen könnten Erdbeben Katastrophen bei Stau- und Schüttdämmen eine ähnlich Situation auslösen. Alarmpläne sind für die nachfolgenden, betroffenen Talschaften auszuarbeiten.

Auch in Japan überschieben sich die tektonische Platten der Pazifischen- und Nordamerikanischen Platte im sogenannten Japangraben. Die Auswirkungen sind hier jedoch wesentlich höher.
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