Home-Leistungsbild
Projektordner
Portrait-Lebenslauf
Aktuelles-News
Presse
Kunst & Architektur
Kunst & Art
Partnerschaften
Die Künstlerfamilie
Links
Kontakt-Atelier-Karte

Atelier für Innovation,
Architektur und Kunst
Panoramaweg 560
A-6100 Seefeld
Handy: +436643084512
Skype: prachensky-tel
www.prachensky.com
email: michael@prachensky.com

Alternativer Semmeringtunnel- Neue Technologien

Die Semmeringbahn ist eine Teilstrecke der Südbahn in Österreich. Sie verläuft von Gloggnitz über den Semmering nach Mürzzuschlag. Sie war die erste normalspurige Gebirgsbahn Europas und wurde 1854 eröffnet. Strecke und Lokomotivbau der Semmeringbahn gelten als Meilensteine der Eisenbahngeschichte.

Die Semmeringbahn hat eine Streckenlänge von 41 km, wobei die Entfernung der beiden Endpunkte in der Luftlinie nur 21 km beträgt. Sie überwindet eine Höhendifferenz von 459 m, der Scheitelpunkt liegt auf 898 m ü. A. Der Streckenverlauf wird von 14 Tunneln (darunter mit 1.434 m der alte und mit 1.512 m der neue Semmeringtunnel), 16 Viadukten (mehrere davon zweistöckig) und über 100 gewölbten steinernen Brücken und Durchlässen geprägt. Auf fast 60 % der Gesamtlänge beträgt die Steigung mindestens 20 ‰, mit Höchstwerten von 28 ‰. Die Strecke verläuft nur zur Hälfte gerade (22,4 km), zur anderen Hälfte (20,4 km) in Bögen, wobei 16 % der Strecke den engsten Bogenradius von 190 m aufweisen. Der größte Teil der Strecke führt an Berghängen entlang, Seitentäler werden mit Viadukten überbrückt.

    Die bestehende Semmeringstrecke - diese wurde sehr sensibel in die bestehende Topographie eingeschmiegt. Dieses Weltkulturerbe muss erhalten bleiben.

      Die Strecke wurde geplant, als es für die vorgesehenen Steigungen noch keine geeigneten Lokomotiven für den Adhäsionsbetrieb gab. Ritter von Ghega entwickelte den schließlich eingesetzten Lokomotivtyp selbst und setzte dazu erst kurz zuvor entwickelte neueste Technologien ein. Er setzte sich damit gegen seine Gegner durch, die eine solche Strecke nur als Zahnradbahn oder mit Seilzügen für durchführbar hielten. (7- Achs Lok)
      Die Forderung an die seinerzeitigen Lokhersteller war: Die Lok musste 140 Tonnen mit 11,38 km/h schaffen.

        Die historische Semmeringbahn *

        Es gab und gibt-zig Trassenvarianten den Semmering zu überfahren bzw. zu durchqueren- alle scheiterten an diversen geologischen Untersuchungen und an Bürgerinitiativen. Der neuerliche Versuch der ÖBB wird auf Grund des derzeitigen Sparpaketes (2912) scheitern. Die UVP zeigt, daß ca. 38 Mio Liter Wasser auf Dauer aus dem Landschaftsschutzgebiet abgeleitet werden. Es gibt sinnvolle Alternativen!

          Es gibt diverse Trassen in der Flachbahnphilosophie, die jetzt wieder aufgegriffen werden- diese sind technisch überholt, da Tunnels in dieser Neigung finanziell zu aufwendig sind- es wurde der Technologiesprung seitens der ÖBB verschlafen. Die UVP- Verfahren sind bei allen Varianten nowendig- warum nicht!

            Der Semmering kann nur im Zusammenhang mit der Anbindung an den Containerhafen "Koper" bei Triest gesehen werden. Der Koralmtunnel ist ebenso zu hinterfragen.

              Tunnel werden heute nur eingleisig für jede Richtung geplant und gebaut- das ist der heutige Stand Stand der Technik.

                Es werden derzeit Flachbahntunnels geplant, um mit den herkömmlichen Loks ohne Vorspann durchfahren zu können - es wurde nicht auf neue Entwicklungen des Lokomotivbaues und eingegangen. Mit der Entwicklung, 700 m lange Güterzüge mit modernen Flüster Mammutloks, können ohne weiteres höhere Steigungen gefahren werden. Da lobe ich mir den alten Kaiser Kaiser Franz Josef, der bereits seinerzeit an den Technologiesprung glaubte, "Bauts die Semmeringbahn, es werden die Loks schon kommen, die diese Steigung fahren können" - so war es auch.

                  Grundsätzlich werden wir nicht herumkommen, Güter Eisenbahntrassen zu den Containerhäfen rund um Europa zu führen. Die Strecke Triest (Koper) Graz - Semmering- Wien und weiter Richtung- Prag und Budapest ist eine wichtige Güterstrecke für die kompakten 700 m langen Europa Züge für den Container- bzw. Modal Splitverkehr. Die neuen Flüster Mammutloks werden durchgehend und ohne Lokwechsel durchfahren. Diese müssen nicht mit der Flachbahn Promilleneigung errichtet werden.
                  Es kann damit wesentlich schneller und billiger die neue Semmeringtrasse ausgebaut werden.

                    Siehe alternativen Brennerbasistunnel *

                    Laut Gutachten werden 450 l Wasser aus dem Berg herausgepumpt werden. Das ist der 6-fache Wasserbedarf von St. Pölten. Der Geologe und Sachverständige Dr. Josef Lueger hat nachgewiesen, dass die ÖBB Experten den den Bergwasserzutritt falsch prognostiziert und geschönt haben. Es werden noch viel größere Wasseraustritte erwartet. Der Großteil der Bevölkerung lehnt den Semmering-Basistunnel ab. (Gallop-Umfrage 2011) Eine fortlaufende Tunnelabdichtung ist finanziell nicht machbar.

                      Die bestehenden Tunnelfräsen sind zu teuer und zu langsam- es kommen demnächst neue Technologien am Markt, die dies können. Auch in technischen Entwicklungen müssen Monopole "zerschlagen" werden- hier wurde der Technologiesprung verschlafen. Mit dem Maulwurf "Talpino" werden in Zukunft diese Tunnels mit neuen Techniken herausgeschmolzen. mp


                        zurück