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Flugplatz Innsbruck - Quo Vadis ?

Innsbruck wird den Flugzeugabsturz am Patscherkofel 1964 mit 83 Toten nie vergessen.

Es wurde ein besonderes Anflugverfahren errichtet - Trotzdem ist Innsbruck durch die spezielle Föhnlage und der direkten Stadtnähe Richtung Osten ein besonderes Risikofaktor. Es müssen nachhaltige Lösungen gefunden werden, es können nicht die Augen verschlossen werden.
Nicht umsonst macht die Innsbrucker Berufsfeuerwehr laufende Übungsannahmen "Flugzeuabsturz"

    Startbahn Flugplatz Richtung Stadtzentrum von Innsbruck- Landende uns startende Flugzeuge über dichtes Wohngebiet! Bürgerinnitiativen gegen den Fluglärm sind an der Tagesordnung. Die Länge des Pistenfeldes ist begrenzt - es werden zusätzlich Richtung Westen Pistenverlängerungen als Sicherheitszonen verlangt und müssen jetzt umgesetzt werden. Das Flugaufkommen hat sich durch die Charterflüge erheblich erweitert. Für den Tiroler Tourismus und den Direktanschluß - Businessflügen Frankfurt und Wien ist der Flugplatz Innsbruck äußerst lukrativ geworden.
    Wenn man bedenkt, die Insel Mallorca hat die Größe vom Land Tirol - Ihr touristische Flugaufkommen ist ein wesentlich vielfaches. Hier müssen wir Alternativen finden.

      Langfristig wird der Standort Innsbruck Probleme erhalten. Direkt in der Flugschneise befindet sich die Klinik, die Universität, die Altstadt mit der Maria Theresienstraße - unabhängig von den vielen Arbeitsstätten, Büros und Wohnungen.
      Die Technik wird auf leisere Flugzeuge und auf kürzere Landebahnen sich orientieren. Es wird in Zukunft "leise" Senkrechtstarter-Hubschrauber Entwicklungen in Busgröße geben, die die Zubringer zum Flugplatz Müchnen ermöglichen- dies wäre eine meiner Visionen.
      Trotzdem ist der Standort des Flugplatzes Innsbruck mit seiner Nähe zur Stadt auf Dauer nicht lösbar. Es müssen nachhaltige und umweltfreunliche Lösungen gesucht werden.Ich hoffe und bete, daß nie ein Unglück über der Stadt passiert. Es wäre unvorstellbar.

        Der große Vorteil des Standortes Flugplatz Innsbruck ist die Unverbaubarkeit dieser "grünen Lunge" - Das sind enorme Werte, die hier zusammengehalten werden. Die Renaturierung des Innkanals zu einem "Freizeitpark Innauen" kann bereits jetzt umgesetzt werden. Zusätzlich befindet sich hier ein großer Grundwassersee, der als Trinkwasser - Schutzgeniet bereits definiert ist.

          Mit der Entwicklung von "ruhigen" Senrechtstarter könnte sich noch einiges zum positiven in den nächsten Jahrzehnten für den derzeitigen Standort verändern. Es wird derzeit an alternativen Antrieben geforscht und gearbeitet.

            Es wird der "ICE" werden. Die Strecke Innbruck Wien von Hauptbahnhof zu Hauptbahnhof muß mit dem ICE schneller und preisgünstiger sein, als mit dem BUS bzw. mit dem PKW.

            Ich stelle mir vor, ich löse die elektronischen Flugtickets am Hauptbahnhof Innbruck, das Gebäck wird bis zum Fluzeug durchgecheckt und ich komme Mitten im Zentralbereich des Flughafens München an - und gehe direkt zur Abflughalle.

              Hier gibt es einige Hausaufgaben zu bewältigen:
              - die ICE Schnellstrecken müssen ausgebaut werden
              - der Münchner und Wiener Hauptbahnhof muß ein Durchfahrtsbahnhof, mit Weiterfahrt zu den Flughäfen ausgebaut werden.
              - die Koordinierung des Mischverkehrs-langsame Güterzüge, Personenzüge, Schnellzüge und ICE Züge sind logistisch abzustimmen - wobei langfristig es zu eigenen Personen- und Gütertrasse kommen muß! Die TEN Pläne sind überholt - diese müssen überarbeitet werden.
              - die Abstände der ICE Haltestellen sind zu koordinieren.
              - Es muß ein Taktsystem des Fahrplanes eingeführt werden- dazu wird eine Personenzugtrasse in beiden Richtungen benötigt.

              Die Entfernung von Innsbruck zum Flugplatz München beträgt ca. 200 km - die Geschwindigkeit sollte auf die neuen Vorgaben ausgerichtet werden 300 km/h, damit der Vorteil gegen-über der Konkurrenz ersichtlich bleibt. Die Fahrplanvorgaben und die Zwischenstationen werden immer ein Nachteil sein und bleiben.

              Die Trasse Wien Innsbruck vom Hauptbahnhof zu Hauptbahnhof m it 500 km ist ebenfalls zeitlich gleich den Flugkonzepten gegenüberzustellen - ich komme jedoch ohne umzusteigen im Zentrum von Wien aus dem ICE an - Lese, Esse und Sitze wesentlich bequemer.

              München - Garmisch - Mittenwald - Seefeld kann über die bestehende ausgebaute Bahntrasse Garmisch geführt werden. Hier geibt es beureits das ICC Konzept.

                Die TALPINO Trasse vom Flugplatz München, Oberstdorf, Steeg-St Anton, ischgl, Scoul, Vintschgau, Bormio, Bergamo und Mailand Flugplatz wird kommen. Neben der Güterstrecke kann ebenso der Personentransport schneller als mit den bisherigen System dorthin geführt werden.
                "Talpino wird kommen", denn nur über den Gütertransport und der Kapazität rechnen sich umweltfreunliche Hochleistungstrassen. Der Personenverkehr wird eingeschleust, wird aber nie ein Geschäft sein - dieses Problem hat die Eisenbahn, die auf Zwangsmaßnahmen ihr Geschäft aufbaut. Das Talpino System ist ein Up&Go System - Einsteigen und Abfahren - es ist ein "bedarfsorientiertes" System ohne Fahrplan, das die Eisenbahn und das Flugzeug nicht anbieten kann, denn diese sind "Fahrplanorientiert". Der Brenner Eisenbahn Basistunnel bringt für den Personenverkehr eigentlich "nichts"
                Die Talpino Trasse von München nach Mailand kann auch für den Personenverjkehr genutzt werde, Direkt am Flugplatz München oder Mailand ein- oder außsteigen und die Tourismushochburgen Oberstdorf, St Anton, Ischgl, Scoul(St Moritz) Vintschgau, Bormio direkt anbinden. Kein Hochwasser, keine Lawinen. kein Lärm und keine Emissionen etc. Die Trasse quert in diesen Orten den Talboden als Unterflurtrasse. Ich sehe, höre nichts von diesm Bahnsystem. Eine umweltfreundlich und nachhaltige Zukunftslösung.


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