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Atelier für Innovation,
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Prachenskyhof
Handy: +43 664 3084 512
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Gunther Sachs wollte einen Traum verwirklichen.

Ich habe 1990 von Gunther Sachs den Auftrag erhalten, das Schloßhotel zu Revitalieren und den Park zu einem "Kunst Park" zu verwandeln. Seine Kunstsammlung aus dem Turm des Kulmhotel in St. Moritz sollte in einem futuristischem Gebäude in einem der dort befindlichen Weihern und Wasserflüssen nach Velden übersiedelt werden. Es war unter Anderem eine Glaspyramide, die sich im Wasser spiegelte und die nur über einen Steg begehbar war.

Die Fassaden und das Gebäude des Schlosses wurden in Zusammenarbeit mit dem Denkmalamt in Klagenfurt abgestimmt, umgebaut und saniert- der Hoteleingang wurde von der Seeseite neu positioniert- die notwendigen Erweiterungen wie Tiefgaragen und Nebenräume wurden unterirdisch in und um den Innenhof verlegt.

Der Park wurde als "Kunst Park" mit internationalen Objekten geplant, der für die Allgemeinheit zugänglich gemacht werden sollte.

Wunsch seitens des Bauherrn war, die Uferstraße unterirdisch zu verlegen, so dass das Schloss bis zum Wörthersee autofrei angebunden wird. Ebenso sollte wieder die "Tanzbar" am See entstehen, die mit den Bade- und Bootstegen aktiviert und verbunden wird.

Es waren unzählige Verhandlungen, die letztlich aus ortspolitischen Gründen gescheitert sind. Die sogenannten "Torismusberater" verkitschten zusätzlich die ideellen Vorstellungen des Bauherrn, seines "Sachs Stern Hotels" bis er 1993 das Handtuch schmiss.

Heute wurde aus dem Schlosshotel ein "Spekulationsbau", mit Appartements die in den sensiblen Schlosspark hineingepatzt wurden, deren Einheiten zum Verkauf angeboten werden. Eine völlig falsch verstandene Architektur wurde ohne Sensibilität über einen sogenannten Wettbewerb hineingeklatscht. 120 Millionen € hat dieses Projekt gekostet. 40 Millionen € sind nicht nachvollziehbar. Bauherr war die Kärntner Holding Beteiligungs GmbH, eine Tochter der Kärntner Group Alpe Adria. Es wird nicht ausgeschlossen, dass hier Gelder in politische Parteikassen umgeleitet wurden, meinten diverse politische Stimmen.
Von unserem geplantem "Dream Garden" ist keine Spur mehr vorhanden. Es wurde ein Sieg der Bankenfinanzierung- eine Chance für den ganzen Ort und für den Wörthersee wurde verpasst.

Historisches mit "gekonnten modernen" zu Verknüpfen, wäre es gewesen. Kunst kommt nun mal vom Können. Die bezahlten PR Kampagnen werden diese Aussagen nie mehr reparieren können.

Inzwischen wurde das Hotel an den italienische Unternehmen "Complesso Torristico Schloss" mit hohem Verlust verkauft geworden. (1.Juni 2011)

    Als planender Architekt wurde ich im Film "Ein Schloss am Wörthersee" eingebunden und verewigt. Ich summe immer noch gerne dieses besondere "Lied"

      Guther Sachs + Ist am 7.5.2011 freiwillig in Gstaad aus dem Leben geschieden. Er hatte noch ein lebenslanges Wohnrecht im rückwärtigen Turm des alten Baukörpers, wo er von international bekannten Graffitikünstlern Künstlern Toast&Dare die Decken und Wände ausgestalten ließ.

      Er war mir ein guter Freund.


        Die letze Traum: Arbeit der Grafitti-Künstler Toast&Dare in seinem "Schloss"


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