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Damenstift - Stiftssäle sind die Schlüsselstelle des Gesamtkonzeptes des internen KunstwegesDiese Studie wurde bereits 1993 meinerseits erstellt und war die wesentliche Grundlage für die Revitalisierung der Hofburg. Nur benötigen solche Ideen enorm viel Zeitund Geld bis diese greifen. Dieses Projekt wurde zig-mal veröffentlicht und des öfteren präsentiert.
Ehemals Harnaschhaus - 1465, Rüstkammer, Torwartwohnung, Wagenremise, Maria Theresianisches Damenstift und Stiftssäle - 1929. Hinter dem runden Barockturm befindet sich der ehemalige Wappenturm, das Bindeglied zwischen Hofkirche, Silberne Kapelle, Damenstift und Hofburg mit seinen Räumlichkeiten. Eines der spannendsten internen Kunst- und Kulturstraßen.
Vom Landesmuseum gelangt man in das Volkskunstmuseum- Hofkirche- Silberne Kapelle- Damenstift- Wappenturm- Hofburg (Hofkapelle - Gardesaal- Riesensaal- Dom- Gotischer Keller, Theatro Musico) Dogane- Kongrssshaus- Hofgarten- Englische Anlagen.
Die Anbindung an die Stiftsäle erfolgt einerseits über den Wappenturm-Hofgasse, über den internen Museumsweg Hofkirche bzw. über die den Haupzugang im Durchgang Riesengasse. Der Ausbau des Museums mit den neuen Zugängen ist fertiggstellt.
Diser Eingang unter dem Wappenturm ist derzeit sicherlich kein "Aushängeschild" - hier könnte ein zusätzlicher Zugang zu den Stiftsälen entstehen.
Der Museumsweg ist heute schon begehbar- die alte Rundtreppe am Rumertor könnte wieder revitalisiert werden. Der Innenhof des Damenstiftes ist sehenswert. In der Hofburg könnten die Räume für die Erweiterung des Museumsbetriebes herangezogen werden - dies wurde im Gesamtkonzept bereits berücksichtigt.
Hier kann die Anbindung an den Gardesaal und an den Riesensaal erfolgen.
Ebenso sind die Geschoße im Damenstift zu revitalisieren - hier waren in jedem Stockwerk Verbindungen zur Hofburg (Hofkapelle) vorhanden. Diese Baustrukturen sind zu untersuchen und einzubinden.
C.J. Walter Plan 1771 - Damenstift 3-Obergeschoß
Damenstift nach dem Bombenangriff- Burggraben- zum Glück blieben die wesentlichen Teile der Fresken der ehemaligen Außenfassaden erhaltem.
Die bestehenden Fresken in der Ritterstube - diese waren die Fresken der Außenfassade des Maximilianischen Erweiterungsbaues des Wappenturmes (1505)
Der ehemalige Wappenturm mit den Fresken von Jörg Kölderer. Bei der Revitalisierung habe ich festgestellt, daß der alte Wappenturmmit einer offenen Fuge zum Barockumbau zum "Großteil" erhalten ist.
Ritterstube - Umbau von Architekt Clemens Holzmeister - der jetzige Umbau ist keine meisterleisteung - schade für diese schlechte bayerische Wirtshausarchitektur von Dekorateuren.
Der Innenhof des Damenstiftes präsentiert sich heute in dieser Form - es ist dringender Handlungsbedarf vorhanden - die Restaurierung der Fresken von Rittler und Maisfelder 1579 sind notwendig. Auch hier könnte eine Nano- Glaskuppel der CEP Corporation die Fresken endlich schützen. |