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Hofburg zu Innsbruck - das Nordtor des Burghofes

Aquarell von Albrecht Dürer- Der Burghof nach Norden. Die derzeitigen sechs Bogenreihen an der bestehenden Nordfassade könnten mit dem Aquarell übereinstimmen.

Der kleine gotische Treppenturm dürfte im Bereich des Quertraktes liegen. Bei der Revitalisierung wurde dieser Treppenturm im Erdgeschoß gefunden und erfasst. Der schlanke Turm rechts an dem Burghof dürfte im Eingangsbereich des heutigen Rennweg-Durchganges liegen.

      Der große Burghof Richtung Süden- Bild von Albrecht Dürer. Auch hier sieht man links die gotischen Treppentürme, die zum Teil wieder aufgefunden wurden.

        Die gotische Eingangshalle unter Kaiser Maximilian wurde später zur Hofküche umgebaut. im 20 jhd. war sie der Kohlenkeller der Hausbewohner. In den Grundrissen dieses gotischen Bereiches sieht man, wie die ehemalige Eingangshalle ausgesehen hat. Dazu wurden ebenso die Aquarelle von Dürer herangezogen. Über den Brückenturm - Stadtgraben dürfte man die Eingangshalle betreten haben. Rechts war der sogenannte Schatzturm und links der Rundturm. Die Barockisierung setzte sich über die Gotik hinweg, zog neue Decken, entfernte zum Teil die gotischen Gewölbe und warf die vielen gotischen Erker in den Stadtgraben. Der Wappenturm ist immer noch vorhanden, mit einer dicken barocken Vormauerung verkleidet. Im Zuge der Sanierung fand man die lage der ursprümglichen Stadtmauer -die Geschichte der Stadt wurde damit neu interpretiert.

          Auf Grund der Revitalisierung des gotischen Kellers wurde der Versuch einer Rekonstruktion der gotischen Eingangshalle von Kaiser Maximilian meinerseits versucht und in die Pläne eingetragen.


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