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Hochhauskonzept Innsbruck - Bauen entlang des lebenswerten Südrings

Für Innsbruck wurde bereits in den 70 er Jahren ein Hochhauskonzept - Prachensky Plan 2000 - hp + mp präsentiert (mit Bahnhofsüberbauung). Innsbruck ist durch den Blick von oben und durch die historische Altstadt sensibilisiert. Dennoch lassen sich hier neue Konzepte entwickeln, die dies berücksichtigen und einen positiven urbanen Beitrag einbringen können.

Innsbruck ist äußerst sensibel zur bestehenden, historischen Altstadt und den Sicht- und Flugschneisen innerhalb des Inntales bzw. von den Mittelgebirgs bzw. Bergbereichen auf die Stadt hinunter. Es gibt es solitäre Hochhauspunkte, die Überlegenswert sind, wie die Graßmayrkreuzung und der Unterführungsbereich der Viaduktbögen. Darüber hinaus sollte mehr Interdisziplinär vorgehen und auf Mischfunktionen eingehen werden: Wohnen- Handel, Dienstleistung und Freizeit entlang des gezeigten Hochhausgürtels.

    Neuer Link - Hochhausstudie der Stadtplanung unter anderer Voraussetzung: *

    Ich kenne keine Stadt in Europa, die in so kurzen Abständen Autobahnknoten errichtet hat. (Nur der Flughafenanschluß fehlt noch). Die Anrainerforderungen erhalten Prioritäten: Lärmschutz wie die Unterflurverlegung des Südrings, die Einhausung der Autobahn bei Amras, die Einhausung der Bahn-Viaduktbögen etc.

    Der "schrittweise Ausbau" des "lebenswerten Südrings" wird kommen, der dann in die Untertunnelung der Nordtangente übergeht. (Konzept Michael Prachensky 1995) Mit der Nordtangent kann das "Höttinger Platzl" erschlossen werden, der die Anbindung in die Schneeburggasse und auf die Hungerburg ermöglicht. Die historisch gewachsene "Höttinger Gasse" wird endlich Fußgängerzone. Zusätzlich können über den Nordtangententunnel die Altstadt- und Innenstadt Tiefgaragen angebunden werden.

      Die Olympiastraße beim Eisstadion wird "Grünraum" - heute ist es eine unerträgliche Trennung zwischen den neuen Tivoli Wohnanlagen und den Sport- und Freizeitanlagen des Olympiastadions. Ein interessantwer Punkt ist der Bürokoplex von Georg Maloyer-Zaha Hadid) und der Hotelkomplex Tivoli (Henke-Schreieck) von ZIMA am Südringkreisel, beim Eisstadion, der einen sehr guten städtebaulichen Akzent darstellt.

        Der "lebenswerte Südring" muss in die Gesamtplanung aufgenommen werden. Die Unterflurtrasse beim Eisstadien gehört weitergeführt: Tivolibereich, Sill, Eisenbahn und Graßmayerkreuzung sind die kommenden Baustufen. Step for step, werden die ausgeführt, bis der gesamte Südring sich mit dem Nordtangenten- Tunnel zu einem Stadtring schließt.

          Eigentlich verrückt- der Amraser Tunnel entlang der Autobahn- er steht in keinem Verhältnis zum Schutz der Bewohner entlang des Südringes vom DEZ bis zur Kranwitter Allee - die Länge der vierspurigen Amraser-Tunnel Autobahn würde einer Unterflurtrasse entlang des Südrings vom Knoten Tivoli, unter der Sill und weiter bis zur Graßmayrstraße... reichen. Diese Anrainer würden aufatmen. Der Südring als "Bundesstraße" ist bereits heute überlastet. Dieser gehört dringend als Unterflurtrasse ausgebaut.
          PS: Die Elektro PKW, LKW werden in den nächsten Jahren ein völliges Umdenken in der Emission- und Lärmdiskussion bringen. Mit dem Stromspeicher-Brick kann mit einer Ladung ca. 2500 km mit einem City-PKW gefahren werden.Keine Emission, geringster Lärm - die Frequenz wird nach wie vor zunehmen.

            Mit der "leisen" Elektromobilität der PKW und LKW etc. können die Schallschutzschluchten und die Schallschutz-Tunnels entlang der Autobahnen wieder abgebaut werden. Der freie Blick in in unsere Landschaft müsste dies Wert sein. Die Aufwendigen Emissionsfilter in den Tunnels werden nicht mehr benötigt.

              Die Stadtplanung sollte etwas Großzügiger und nachhaltiger Denken

                Die Planung der "Graßmayrkreuzung" gehört sofort in das zukünftige Unterflurkonzept des "lebenswerten Südrings" aufgenommen. Derzeit befindet sich die alte "Glockengießerei" in den historischen Gemäuern mit dem Glockenmuseum integriert. Die Kamine führen in die Schmelzöfen des Gußerzes. Neben Glockernguß, Kunstguß und Handel wird und wurde hier auch gewohnt. Es war mein Heimathaus.
                Hier könnte der "Solitär" entstehen.

                  Ich kann mich noch Erinnern, wie die Eisenbahn hier vorbeigerumpelt ist, eine Schrankenanlage und eine einspurige Autounterführung haben sich hier konzentriert. Erst in den 50er Jahren wurde die "Konzertkurve" errichtet.

                  Der "Solitär des Graßmayrkreuzung" muß etwas Besonderes werden. Die Proportionen der Höhe, der Schlankheit, die Oberflächen, die Blickbeziehnungen und Sichtschneisen werden abgetastet und erarbeitet. Der "Torre Agbar" im historischem Barcelona hat mich fasziniert- "Es gibt keine Dogma- Du kannst alles machen, wenn es gut ist". An diesem Problem stehen die Theoretiker und Kritiker an- sie können es nicht lösen- es sind letztlich nur die künstlerischen Begabungen, das zwischen Gut und Schlecht stehen.

                    Die Weitwerführung des Südrings Richtung Westbahnhof bzw. zum Linserareal kann in dieser Form erfolgen. Die vielen Immobilien beidseitig des Südrings werden enorm aufgewertet. Wohnen, Arbeiten, Diestleistung- Freizeit- Mischstrukturen etc. sollen hier errichtet werden.

                      Die bestehenden Hochhäuser in der Stadt Innsbruck, die in den 60er und 70er Jahren entstanden sind, wurden nie in ein Gesamtkonzept integriert, sondern entstanden durch einzelne Umwidmungsstrategien. Das neue Gericht ist ein solcher "schlechter" Platz - diesem wird in Zukunft der Kopf abgetragen werden.

                        Der Abbruch des Hotel Hiltons wird einmal kommen - eines der größten stadtplanerischen Bausünden dieser Stadt. Diese sind ein Spiegelbild ihrer Baukultur in ihrer Zeit.

                          Die Aufstockung der Kopfklinik stört das Stadtbild nicht - es ist unverständlich warum dies seinerzeit seitens der Stadtplanung verhinderet worden ist - die hohen Baukosten werden dies belegen, das der Steuerzahler aufbringen muß.

                            Der neue Turm in Barcelona ist beeindruckend - wie kann ein solcher Torre Agbar in der historischen Altstadt, neben der Sagrada Familia Kirche von Antoni Gaudi von Architekt Norman Foster errichtet werden?
                            Es ist die Qualität, es ist das Künstlerische, es ist das Können, die dies ermöglicht haben.

                            Es werden auch in Tirol "Hochhäuser" kommen - es paßt sicherlich nicht in jedem Punkt im Inntal ein Hochhaus hin - es sind Standort-untersuchungen vorzunehmen.

                            - Verkehrserschließung, Tiefgaragenkonzepte
                            - Kerngebiet (keine Kaufkraftverschiebung in sogenannte Stadtrandlagen)
                            - Nutzungsinhalt (Mischnutzung werden gefordert)
                            - Sichtschneisen zu un von einem einem "Solitär"
                            - Respektsabstände zu historischen Bereichen
                            - Flugschneisen - Vorgaben
                            - Abstandsfragen zu den Nachbarn
                            - Proportienen, Höhe, Schlankheitsgrad,
                            - Dementsprechender Finazier- und Bauträger- Darstellung des Wirtschaftsstandortes durch diese Konzerne.

                            Es gibt in Tirol wenige auserwählte, noch nicht präsentierte Standorte, die diese Anforderungen erfüllen - wir werden sehen ?
                            Es wird schon seit 2005 intensiv daran gearbeitet.

                            DIE HOCHAUSDISKUSSION IN TIROL WIRD ERÖFFNET:

                              Hochhausstudie der Sradt Innsbruck - unter anderen Voraussetzungen

                              Der Crystal Tower - Tirols nachweislich erstes ausgearbeitete Hochhausprojekt im Auftrag der gemeinnützigen Wohnbau und Siedlungs GmbH Wattens LANHEIM - unter Gernot Langes Swarovski. Der Bauplatz befindet sich in Wattens, mitten im Kerngebiet zwischen den Industriekonzernen Swarovski und Papierfabrik. Dadurch wurde die Raumplanungspolitik Tirols eingehalten - die vorgibt, daß in Kerngebieten Einklaufszentren und höher Dichten möglich sind. Außerhgalb von Kerngebieten die in den Ortszentren sich befinden, werden in Zukunft keine Einkaufszentren und mehr zugelassen, da sie die Ortskerne "vereinsamen"

                              Im Crystal Tower sind 26 Stockwerke vorgesehen- von den Abstandsbestimmungen wären bis zu 38 Stowerke möglich. Meinerseits jedoch von der Harmonie und dem Stadtraumgefühl heraus nicht notwendig und vertretbar.

                                Er ist ein in sich glitzerdes Gebilde, das in einer Wasserfläche steht, deren Vertikale sich darin spiegelt und die Höhe dadurch nicht abschätzbar wird. Es stellt eine solitäre Plastik dar. Die einzelnen Stockwerke und Fensterteilungen sind nicht ablesbar.
                                Es wurde der Respaktsabstand zum historischen Stadtkern von Wattens berücksichtigt. Es ist eine Mischnutzung vorgesehen.
                                Wohnen, Arbeiten, Einkaufen, Bildung, Freizeit,Gesundheit und Gatronomie.

                                Entlang der Swarovskistraße entseht die erste internationale Designakademie Tirols für Industriedesign und Schmuck. (rechts im Bild)

                                  Hochhaus - Tyrol Tower in der Stadt Wörgl
                                  Bauherr: Alois Wegscheider
                                  Architekt: ARGE "SOM" Chicago

                                  Der Tyrol Tower befindet sich Außerhalb des Kerngebites von Wörgl - Sonderwidmungen werden kaum möglich sein, da es sonst Folgebeispiele ion der EKZ Widmung gibt. Die Stärkung der Innenstadt Nutzung sind heute die raumplanerischen Vorgaben der Tiroler Landesregierung.

                                    Kaiser Max - Hochhaus - in der Gemeinde Zirl
                                    Betreiber und Architekten W. Hütter und H.Unterlugauer.

                                    • Im Zentrumsbereich des Dorfes - direkt neben der Kirche
                                    • Abstandsprobleme zu den Nachbarn - 16 Stockwerke

                                    TALPINO Tower
                                    Architekt Michael Prachensky
                                    Die altenative, umweltfreundliche Hochleistungsstrecke für Güter und Personen erhält eine Ausstiegstelle unter dem Dreiländereck am Stilfser Joch. Über einen direkten Lift gelangt man von der TALPINO Station direkt in den TALPINO Tower, als Symbol einer Ausandersetzung von Naturlandschaft und Kulturlandschaft.

                                    In diesem Turm befinden sich neben den Besucherterrassen, Forschungseinrichtungen, die die Alpen betreffen, bis zu alternativen Energien.


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