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Deutsche Übersetzung - Gründung der Mittelmeerunion unter Sarkozy - Rettet Venedig - Rettet das Mittelmeer - Arrividerci Venezia, ciao - 4.11.2006 copyright - deadline 08.07.2007 - ergänzt 13.07.2008ARTE XENIUS - DER GRÖSSTE ÖKO DAMM DER WELT - Rettet Venedig - ergänzender Fernsehbericht mit Michael Prachensky- wurde am 3. Feber 2009 auf ARTE gesendet - es wurde in Venedig bei Aqua Alte im November 2008 gedreht. Das MOSE Projekt ist überholt - es kann dem steigenden Meeresspiegel nicht mehr standhalten - Rettung für Venedig.
Es wird erstmals im Rahmen der Klimadiskussion eine breite Öffentlichkeit angesprochen - mögen die Für und Wider dem Frieden, der Forschung und letztlich dem Menschen in diesem einmaligen Kulturraum dieser Binnenmeere dienen.
Dezember 2009 Kopenhagen war eine bittere Entäuschung - die CO2 Klausel wird nicht eingehalten - die Klimaerwärmung kommt schneller als gedacht - wer trägt die Verantwortung? AKTUELL - MOSE PROJEKT VOR EINSTELLUNG
Der Meeresspiegel steigt schneller an als erwartet - Prof. Stefan Rahmstorf - Beitrag zum Klimagipfel in Kopenhagen - Dezember 2009. Das höchste Emissionsszenario vom mehr als vier Grad hätten in dieser Zeit einen Anstieg unm mehr als 1,4 m zur Folge. Werden alle Unsicherheiten berücksichtigt, ergeben sich Werte zwischen 0,75 und 1,90 m. Das Mega- MOSE Projekt steht vor dem Fall- 22.11.2009
Das Projekt:
27. August 2009 - Die Studie des Instituts für Meereswissenschaften in Venedig, die in der Zeitschrift Climate Dynamics veröffentlicht wurde, kommt zum Schluss, dass die Lagunenstadt am Ende des Jahrhunderts fast täglich von Überflutungen geplagt sein wird. Die Forscher um Laura Carbognin stellten Daten zum langsamen Absinken des Unterbodens der Stadt den Prognosen des Weltklimarates (IPPC) für den Anstieg des Meeresspiegelanstieg in der nördlichen Adria gegenüber, der infolge des Klima des Klimawandels zu erwarten ist. Das MOSER Projekt ist überholt.
Die Forschungsgruppe auf den Balearen IMEDIA - Leiterin der Forschungsgruppe Marta Marcos gibt bekannt: Der Meeresspiegel im Atlantik wird bzw. kann bis 61 cm ansteigen- ohne Einfluss der Eiskappen- und Gletscherabschmelzung. Die Mittelmeertemperaturen werden von bis 2,5 Grad Celsius sich erwärmen. (4.3.2009)
Gernot Langes Swarovski
Prof. Dr. Manfred Schlapp - Vaduz - Liechtenstein
Unter Präsident Nicolas Sarkozy wurde am 13. Juli 2008 die Mittelmeer Union in Paris gegründet - einer langersehnter Wunsch eine politische Plattform der EU im Mittelmeerraum zu erreichen - wirtschaftlich, sozial und kulturell.
Das Projekt NUOVA ATLNATIS der Flutdamm am Mittelmeer ist ein Projekt, das eingebracht wird. Es betrifft sämtliche Anrainerstaaten dieser Union, da neben den generellen planerischen Vorgaben ein Großteil der Flüsse in dieses Binnenmeer Asowsches-, Schwarzes- und Mittelmeer fliesen.
Außer Libyen waren alle Staats- und Regierungschefs der Mittelmeerländer sowie alle EU- Mitglieder bei der Gründungsfeier der Mittelmeer - Union in Paris vertreten.
Eines der größten Pilotprojekte ist NUOVA ATLANTIS. Dieses vereint Fortschritt, Frieden und Demokratie. Die Bautechnik und die Technologie-sprünge wurden einzeln angeführt und sind integriert. Die Kontakte zu den Regierungsstellen wurden aufgenommen. Französische Kurzfassung:
Angela Merkel
Massimo Caccari
Winfried Werner Linde
Architekt DI Michael Prachensky
Ararat Deklaration von Green Peace zum GU Gipfel in Heiligendamm am 6. Juni 2007. Die Arche Noah, das Symbol des Klimawandels und der Meeresspiegelerhöhung- es kann gerettet werden. INHALTSVERZEICHNIS IN BLÖCKEN ABGEFASST: Italienische Kurzfassung:
Translatet- in Bearbeitung:
Das gut gemeinte sechs Milliarden EURO teure MOSE Schleusenprojekt (Module Sperimentale Elettromeccanico) ist nicht die Lösung, da in den nächsten Jahrzehnten durch die Erderwärmung und dem dadurch erwartetenden Schmelzen der Nord-und Südpole mit einer Erhöhung des Meereswasserspiegels (lt. IPPC AR4 von 18-38 cm bzw. von 9 bis 88 cm- langfristig von vier bis sieben Meter) gerechnet werden muss - es genügen jedoch schon wenige Dezimeter für das Hochwasserszenario von Venedig - aqua alta. Auch der Bürgermeister von Venedig- Massimo Cacciari* steht dem MOSE Projekt sehr kritisch gegenüber. Filmaufnahmen am Markusplatz- mit Xenius- ARTE- aqua alta- November 2008.
Blick vom Markusplatz auf die Bootsanlagestellen.
Die Geschäfte u.A. am Marksplatz stehen komplett unter Wasser - hier nützt auch das angedachte Projekt einer Bodenabsaugung unter dem Steinbelag des Markusplatzes nichts mehr - es wird der Gibraltar kommen - damit werden die 55 000 km Küstenlängen des Mittel- und Schwarzen Meeres generell geschützt.
Venedig, mit seinen 100erdet Kanälen ist nicht mehr zu retten.
Bei den kleinen Kanälen fängt es an - aoua alta - die Zugänge zu den einzelnen Häusern wird zerstört!
Mithilfe von Hydrauliksystemen sollen alle Häuser in Venedig hochgehoben werden. Die einzelnen Paläste sollen um 1,00 m angehoben werden - ein unwahrscheinliches Unterfangen für die hunderten kleinen Häuser in Venedig. Nach meiner Ansicht unfinanzierbar.
So wie es derzeit aussieht, werden wir es nicht schaffen, den CO2 Ausstoß so zu reduzieren, daß eine Meeresspiegelerhöhung in den nächsten Jahrzehnten nicht eintritt.
Ebenso kann und will die europäische Politik sich nicht von den Feinstaub Dieselmotoren verabschieden. Im Zweifel für die Wirtschaft und nicht für die Gesundheit führt zu einem unausweigerlichen Bumerang. Das Inntal und die Wipptalgemeinden von Kufstein bis Bozen befinden sich bereits in einem Luftsanierungsgebiet. Der Feinstaub ist Krebserregend - da nützt ein Brennerbasistunnel nichts - der erst befahren werden kann, wenn die gesamte Strecke von Innsbruck bis Bozen ausgebaut ist - und das wird frühestens 2040 sein - bis die ersten 700 m EU Güterzüge durchrollen, das die Autobahn entlastet. Den Anrainern und Kindern kann man keine Vision Ihres zukünftigen Lebensraumes geben - die Immobilien werden entwertet - die Verantwortlichen und die falsch informierten Bürgermeister sind anzuklagen - die Kontrollstellen und die Rechnungshöfe sind sofort einzuschalten.
Eigentlich gehören die Dieselmotoren sofort verboten - diese geben nicht nur CO2 ab sonder der Feinstaub ist Gesundheitsschädlich, krebserregend und greift bereits den Fötus der schwangeren Frauen an, wir die Studie von Lungenfachärzten in Berlin im Oktober 2008 festgestellt haben. Die Russfilter können die Nanopartikel nicht herausfiltern - es sind Übergangslösungen raschest zu finden.
Der Elektro-Brick-LKW bzw. der Elektro-Brick-Car kommt schneller als gedacht. Was das für die Umwelt bedeutet, kann sich jeder selbst vorstellen. Kein Lärm, keine Emissionen (CO2) etc. mehr. Die Verkehrslandsxhaft wird sich positiv verändern.
Im Bild die traditionsreichen Handelsstraßen, die vom wichtigen Hafen Venedig über die Alpen geführt haben. Primär die Römerstraße, die von Venedig über das Valsoganatal nach Trient, nach Bozen Schloss Siegmundskron* nach Meran und weiter über den Reschenpass, Fernpass, Ehrenbarger Klause nach Augsburg, bzw. später vom Schloss Sigmundskron über die Brennerroute, über dem Brennerpass, nach Veldidena (Innsbruck)und weiter über den Zirlerberg zur Porta Claudia * und weiter nach Augsburg geführt haben. Venedig war das Haupttor zum Mittelmeer, mit den Anbindungen an die Karawanenstraßen nach Afrika und in den Orient.
Die Verkehrswege haben sich bisher immer an den natürlichen Topographien der niederen Passübergänge gehalten. Durch neue Technologien können die Alpen heute direkt, im 25 Promillebereich im Rad- Schienensystem problemlos mit Tunnels, unterfahren werden- hier sollte man gänzlich von den bisherigen Trassen abkommen.
Die Häfen der Adria, wie Venedig, Triest und Koper sind ideal an den Norden angebunden. Eine leistungsfähige Bahnanbindung nach Norden Richtung München und Wien Richtung Osten scheiterte bis jetzt an dem Verkehrssystemen der Eisenbahn. Wir benötigen "umweltfreundliche Hochleistungsstrecken“ für den Containertrans-port durch die Alpen.
Talpino- die umweltfreundliche Alpenquerung *
Mit dem Ausbau des Containerhäfen rund um Europa und an den Anrainerstaaten des Binnenmeeres (Mittel-, Schwarzes- und Asowschen Meer) werden sich die Verkehrsströme innerhalb Europas wesentlich verändern - die TEN Pläne gehören auf diese Erkenntnisse angepasst. Die Motorways of the Sea, die Meeresautobahnen sind werden ausgebaut - dadurch entsteht eine bessere und schnellere Verteilung der Containerschiffe rund um Europa - diverse Meereshäfen werden zusätzlich ausgebaut. Eine wesentlicher Erweiterung der Hafenkette des Mittelmeers wird Gibraltar, Barcelona, Marseille, Genua, Triest und Istanbul werden.
Es müssen derzeit Sofortmaßnahmen gemacht werden, um den prognostiziertem Crashszenarios- nichts geht mehr auszu-weichen. Es gibt neue, umweltfreundliche, "leise" Hochleistungsloks, die auch die Steigungen bis 25 Promille problemlos bewältigen. Zudem können diese mit elektrischem Strom, mit Biodiesel, mit Hybridantrieb bzw. mit Alureaktoren bestellt werden. Mit den neuen Speichersystem "Brick" kann erstmals in der Lok beim Bremsen und Abwärtsfahrten Strom selbst gespeichert und wieder verwendet werden. Letztlich rechnen sich umwelt-freundliche Trassen für den Güterverkehr, nur über die Kapazität - und hier muss jetzt angesetzt werden.
Aqua Alta-Venedig
Das MOSE-Projekt in Venedig, unter Silvio Berlusconi initiiert, sieht den Bau von mechanischen Sperrwerken vor. Diese Öffnungen "Bocche" (Öffnungen) sollen bei einer Sturmflut die Lagune vom Meer trennen. 76 Fluttore von bis zu 28 Meter Breite sollen auf dem Meeresboden befestigt und an den drei Eingängen der Lagune zur Adria angebracht werden. Die geschätzten Kosten belaufen sich derzeit auf sechs Milliarden EURO, die Instandhaltungskosten sind mit jährlich 18 Millionen EURO kalkuliert!
Der Meeresspiegel wird durch die im Bau befindlichen MOSE Barriere innerhalb der Lagunen gehalten. Nach derzeitigem Stand müssen die Sperrwerke, wenn die Flut mehr als 115 cm über Normalnull ansteigt geschlossen werden. Dies ist meist in den stürmischen Monaten November und März der Fall und wird nach den zu erwarteten Prognosen, bei Fertigstellung sehr oft im Jahr erfolgen. (Venedig retten ?- siehe Anhang). Es werden sich die 78 Fluttore derzeit bis 60 mal im Jahr schließen, meint Giovanni Cecconi vom Wasserbauamt Venedig - die Prognosen gehen jedoch weit darüber bis zur Einstellung der Anlage.
Im 19. Jahrhundert war der Meeresspiegel ca. 23 cm tiefer als heute. Bewahrheiten sich die Aussagen der Wissenschaftler (IPPC), dass der Meeresspiegel in den nächsten Jahren geringfügig weiter ansteigen wird, müssten die MOSE-Sperren bereits jeden zweiten Tag hochgefahren werden. Bei diesen Vorgaben ist das MOSE-Projekt überholt, da bereits bei einer Höhe von fast eineinhalb Meter Venedig schwimmt. "Land unter" der „Notstand“ wird ausgerufen - und das geht bei einer Sturmflut und Niederdruckwetter sehr schnell - siehe 1966!
Es sind hier die weltweiten Ozeane mit ihren differenzierten Meeresspiegelhöhen dargestellt. Diese haben Differenzen bis zu 50 m. Sie weichen vom einem Ellipsoid ab, weil die Schwerebeschleunigungen ungleichmäßig verteilt sind- es dürften verschiedene Anziehungen bzw. Magnetfelder der Weltkugel sein, die dieses Oberflächenbild ergeben. Interessant ist, daß der tropischen indische Ozean eher sinkt, während die restlichen Meere ansteigen. Offenbar verstärkt die Klimaveränderung diese Zirkulationsmuster. Die neue Satellitengeneration beobachtet diese Meeresspiegelerhöhungen mit einer unglaublichen Präzision im Millimeterbereich.
Der Treibhauseffekt wird nicht nur durch Kohlendioxid, sondern auch durch Wasserdampf, (Dickstoffoxid (NO2), Methan (CH4) und Ozon (O3)hervorgerufen. Diese Gase lassen zwar die kurzwellige Sonnenstrahlung durch die Atmosphäre weit gehend ungehindert auf die Erde absorbieren, aber die langwelligen Infrarotstrahlung, die von der Erdoberfläche emittiert wird und erhöhen damit die Temperatur der Erde ihrer Atmosphäre, natürlicherweise um 33 Grad auf eine Durchschnittstemperatur von 15 Grad.
Die eisfreie Arktis wird nicht 2080, sondern bereits 2040 kommen, meinen US Forscher aufgrund Ihrer Computersimulationen. Im Monat Juli 2009 schmolzen täglich 106 000 km2 in der Antarktis (Quelle NSIDC). Der Klimawandel kommt - Potsdam Institut - Ersan - Rastgeldi *
Das Polareis schmilzt schneller - Prof. Heinz Miller vom Forschungseisbrecher Polarstern - Alfred Wegener Institut - es könnten neue Schifffahrtsrouten in der Antarktis bis 2030 erfolgen. Interview mit Prof. Heiz Miller
Besonders Grönland und der Nordpol sowie die Alpen sind von der Klimaerwärmung betroffen. Das Schmelzen des Eises und die Erwärmung des Meeres lassen den Meeresspiegel ansteigen. Die Fläche des arktischen Meereises schrumpfte in den letzten 25 Jahren bereits um 8%- und die Kurve zeigt weiter nach oben.
Bis 1861 kann man die jährlichen globalen Mitteltemperaturen nachvollziehen. 145 Jahre später, 2007 ist ein Trend abzulesen, der nicht mehr als Zufall abzutun ist:
Das europäische Mittelmeer ist ein Überrest des Neothetischen Meeres des Erdmittelalters. Vor sechs Millionen Jahren schloss sich die Straße von Gibraltar aufgrund der plattentektonischen Kollision Afrikas mit Europa. Teile des Mittelmeeres trockneten wiederholt aus, sodass sich am Meeresboden mächtige tertiäre Gips- und Salzlager finden. Zuletzt war das Mittelmeer während der Eiszeiten zumindest teilweise ausgetrocknet.
So ähnlich könnte das ausgetrocknete Mittelmeer ausgesehen haben - eine Salzwüste
1985 fand Henry Cosquer, ein französischer Taucher, nahe Marseille eine später nach ihm benannte Höhle mit prähistorischen Fels-zeichnungen, deren Eingang 36 Meter unter dem Meeresspiegel liegt. Das bestätigt erstmals einen niederen Wasserspiegel im Mittelmeer.
So könnte es in der letzten Eiszeit (Weichsel- Würmeiszeit) in Europa ausgesehen haben. Begrünte Laub- und Mischwälder um die Küsten-bereiche des Mittelmeeres- in der Sahara mediterrane Vegetation. Die Mittelmeerküsten mit einem nachhaltigen Konzept zu Schützen und wieder zu Begrünen ist eines meiner visionären Vorstellungen. Der Meeresspiegel des Mittelmeeres muss auf das plus- minus Null eingestellt werden.
Die Kultur der Pfahlbauten begann um 5000 v. Christus um Umfeld des Alpenvorlandes - 750 Standorte konnten nachgewiesen werden. Die Gründung von Venedig kam viel später - man sieht an diesem Beispiel, wie sich der Meeresspiegel im Laufe der Jahrtausende verändert hat.
Und immer wieder drängt der Mensch zur Küste - die Pfahlbauten waren die ersten Möglichkeiten sich zu positionieren. Heute weichen die gebauten Küstenstädte nicht mehr von ihren gefestigten Standorten ab- diese Mauern sich ein oder bauen riesige Schutzwälle - Nuova Atlantis wäre die intelligenteste Lösung für die Lösung das Mittelmeer, das Schwarze und Asowschen Meer vor einer Meeresspiegelerhöhung zu schützen. 100erte Milliarden € an Schutzbauten könnten damit eingespart werden. Es handelt sich um ca. 55 000 km Küstenlänge.
NEW ATLANTIS VON FRANCIS BACON
New Atlantis dürfe westlich von Gibraltar, als kleine Insel im Atlantik gelegen sein. Es gibt Vermutungen, daß der Politiker, Schriftsteller, Wissenschaftler und Philosoph Francis Bakon ein Freimaurer war. Er forderte bereits 1605 in seiner Schrift "Über die Würde und Fortgang der Wissenschaft" die Gründung einer Bruderschaft, die dann in die Vereinigung der "Royal Society" überging.
Es gibt bereits mehrere Versuche, die Landenge in Gibraltar mittels eines Dammes, eines Tunnels bzw. einer Brücke zu verbinden. Das unwahrscheinlichste Projekt war "Atlantropa" von Herrn Herman Sörgel 1928, der einen Betondamm in Gibraltar vorsah, um eine Landgewinnung im Mittelmeer von 660.200 km2 bei einer Tieferlegung des Meeresspiegels von 200 bis 300 Meter zu erwirken.
So hat sich Herman Sörgel den Betondamm in Gibraltar vorgestellt. Diese Lösung kann nur mit einem zusätzlichem parallelem Schüttdamm im Atlantik erfolgen bzw. auf der Mittelmeerseite müsste mit der Verdunstung gearbeitet werden, um die Arbeitsbereiche, wie im Bild zu erlangen - trotzdem ist es aus heutiger Sicht für mich unvorstellbar - wie dieser Betondamm errichtet werden konnte, denn ein Großteil müsste unter Wasser samt den Fundamenten erstellt werden.
Die Meeresabsenkung im Mittelmeer zeigt deutlich die Landgewinnung von Architekt Herman Sörgel- besonders an der Adria. Die Inseln Korsika und Sardinien sind zusammengewachsen. Venedig wird durch einen künstlichen Wasserdamm als Lagunenrelikt, als Bühnenbild erhalten. Über die neue Meerenge von Messina führt eine Eisenbahnbrücke Richtung Afrika. Sämtliche Küstenstädte und Häfen im Mittelmeer sind als solche nicht mehr vorhanden. In den Köpfen dieser Zeit waren große Landgewinnungen mit der verbindenden Öl- und Stromgewinnung in Richtung Afrika und Ukraine die "politischen Ziele"
Das war das Projekt für die Adria:
Im Detail eine Visualisierung einer Projektarbeit IKA TU Darmstadt - des "Sörgel" Projektes- deutlich sieht man hier die Meerwasser-absenkung des Mittelmeers. Eine Eisenbahnbrücke verbindet Sizilien mit Afrika. Die Landgewinnung war enorm. Bei einer Absenkung des Mittelmeeres von 200 m wurde mit 660.200 km2 Landgewinnung gerechnet. Die bestehenden Küsten und historischen Küstenstädte wurden aufgelassen. Venedig bekam einen Festungsring aus Wasser. Viele Inselgruppen wuchsen zusammen , wie die liparischen Inseln, Sardinien und Korsika, die griechischen Kykladen, Mallorca und Menorca, Malta und Sizilien. Andere Inseln wie Djerba, Elba, Korfu und Kefelonie, Samos, Chios, Lesbos und Kos sind mit dem Festland verbunden ?!
Übrig geblieben von den Brückenkonstruktionen im Mittelmeer ist die Strasse von Messina - ein alter Wunschtraum der Konstrukteure. Die Länge der Brücke beträgt 3666 m - und der Abstand der Pfeiler ist 3300 m - die höchste Durchfahrtslichte beträgt 65 m. Es sind vier Stahlkabel mit einem Durchmesser von 1,24 m. Die Fertigstellung ist mit 2016 vorgesehen. Ministerpräsident Berlusconi gibt dieser Verbindung höchste Priorität - der Brennerbasistunnel wird zurückgestellt, da dieser mit neuen auf der bisherigen begradigten Strecken mit den gleisschonenden Flüster Mammutloks problemlos gefahren werden kann. Die grenzüberschreitende Harmonisierung des Bahnbetriebes hat mehr Bedeutung - hier sollte rationalisiert werden.
Zurück nach Gibraltar - Ein weiteres Projekt ist von Richard Brook Catheart 1998, der auf die Vorstellungen von Prof. Robert G. Johnson (Secrets of the Ice Ages) eingeht. Dieser behauptet, daß das Mittelmeer der Meerenge von Gibraltar einen starken Eingriff auf den Golfstrom hat und damit eine neue Eiszeit ausgelöst werden könnte. Dies wurde von Prof. Stefan Rahmstorf - Potsdam Institut für Klimafolgekosten, mit seiner wissenschaftlichen Arbeit Influence of mediterranean outflow of climate* widerlegt. Grundsätzlich kann ich mir auch keine Absenkung des Mittelmeeres, wie von R.B. Catheart um 50 Meter vorgeschlagen, vorstellen - ein ökologischer und wirtschaftlicher Wahnsinn für die gesamte Mittel- Schwarze- und Asowschen Meer Küsten.
Das "Prachensky" Projekt errichtet im Gegensatz zu allen anderen Mittelmeerprojekten einen "kontrollierten Öko-Schutz-Damm" in der Straße von Gibraltar (strait of gibraltar) und zusätzlich eine Schleuse am Suezkanal, um die Wasser-spiegelhöhe von Venedig und des gesamten Mittel- und Schwarzen- und Asowschen Meeres auf plus- minus Null zu halten. Diese Differenz von 9 bis 88 cm (und darüber hinaus- bis ev. prognostizierten 7,0m) wird für die Stromerzeugung, Meerwasser-entsalzungsanlagen u.a. genutzt. Die Mauteinnahmen durch diverser Trassennutzungen und Immobilien entlang dieses Dammes sind ein wesentlicher Beitrag für die Finanzierung.
Die Straße von Gibraltar
Ein weiteres Projekt ist die Hybridbrücke von T`ung Yen Lin. Die enormen Höhen der Stützen bis auf den Meeresgrund und die großen Spannweiten dieser Brücken stellen sehr hohe technische Anfor-derungen an die Konstrukteure.
Ein weiteres Projekt ist die schwimmende Tunnelröhre von Architekt Eugen Tsui, jedoch geht es ebenso an der heutigen Aufgabenstellung, der Meeresspiegelerhöhung ausgelöst durch den Klimawandel vorbei!
Ein weiteres Projekt ist die "Ponton highway bridge" von Prof. Otto Frei über die Straße von Gibraltar- Tensile Structures 1967- mittels Kevlar bzw. flexiblen Ballon- Materialien wird die Trennung zwischen dem Mittel- und dem Atlantikmeer vorgenommen. Der generelle Meeresspiegelanstieg auf der Atlantikseite wird durch die schwimmenden Potoons aufgenommen an dem die Folie befestigt werden sollte. Im Mittelmeerbereich wird eine mindest Absenkung von minus 50 m vorgeschlagen! Der Strömungszufluss vom Atlantik in das Mittelmeer hat Größenordnungen 0,8 bis ca. 1,5 Mio m3/sek! Eine statische und betriebstechnische Herausforderung. (z.B. Riss der Folie) Der Strömungsrückfluss vom Mittelmeer in den Atlantik am Meeresgrund mit den Folienverbindungen ist technisch problematisch. PS: ich hatte das Glück, bei Prof. Otto Frei auf der Technischen Universität Stuttgart einige Jahre studiert und als Student gearbeitet zu haben. (Institut für leichte Flächentragwerke)
Ein weiteres Projekt ist eine Tunnelröhre unter Gibraltar hindurch. Die "genormte" Eisenbahn kann nur Steigungen im Promillebereich bewältigen, was sich in langen Vorlaufstrecken auf dem Festland Spanien und Marokko ausdrückt. Eine Tunnel Hochleistungsstraße für Personen- und LKW Verkehr, wie von Jose`Mari`a Pliego` vorgeschlagen, verlangt dementsprechende Lüftunsanlagen mit den dazugehörigen baulichen Konsequenzen.(Zuluft und Abluftauslässe)
Eine andere Variante ist die aktuelle, von Ing. Giovanni Lombardi vorgeschlagene Tunnelröhre für LKW und PKW und Eisenbahn, Die Skizze zeigt die kompliziertheit dieses 40 km langen und 300 m tiefen "Straßen Schienen Tunnels" auf. Eine Tunnelröhre wird für die Straße, die andere für die Schiene verwendet. In der Mitte befindet sich der Service- und Rettungstunnel. Die Kosten sind mit 27 Mio € prognostiziert. Wenn man die aktuellen Kosten des Gotthard bzw. des Brennerbasistunnels gegenüberstellt sind diese Kosten viel zu nieder angesetzt. Stand der Technik sind heute getrennte Tunnelröhren, für jede Richtung für Straße und Eisenbahn zu errichten, abgesehen von den Entlüftungsproblemen der PKW und LKWs in einer 40 km langen Tunneltrasse mit diesem LKW aufkommen. Darüber hinaus sind die Betriebskosten sehr hoch - alleine die Lüftungsanlagen mit den notwendigen Filtern bzw. die Energiekosten der Fahrzeuge LKW, PKW, und Eisenbahn - 300 m hinunter und 300 m wieder hinauf, auf einer Gesamtlänge von 40 km Tunnellänge, sind gegenüber einer ebenen Strecke extrem aufwendig und volkswirtschaftlich nicht zu Vertreten. (CO2 Abgase Dreckschleuder). Dieses Unterwasser Tunnel Projekt ist in seinen Rahmenbedingungen bereits überholt. Es sind neue Lösungen zu entwickeln. Hier waren und sind die Regierungen Spanien und Marokko schlecht beraten.
Die geologischen Grundlagen dieser Projekte sind jedoch äußerst hilfreich, für den Bau diverser alternativer Lösungen, wie die eines Gibraltar Öko- Dammes. Durch das Zusammentreffen der afrikanischen- mit der europäischen Platte ist hier eine sensible Stelle, besonders für Tunnelprojekte in dieser Tiefe.
Im Bild werden die Längs- und Querschnitte der Geologie in der Straße von Gibraltar dargestellt. Im Querschnitt sieht man deutlich die Probleme einer Untertunnelung - je tiefer die Trasse gelegt wird, desto länger werden die Vorlaufstrecken für die Straße oder die Eisenbahn. Bei einer Dammlösung könnte man diversen geologischen Problembereichen leichter ausweichen. Deswegen wird ein gekrümmter Damm vorgeschlagen, was sich architektonisch wesentlich besser in das Landschaftsbild einfügt, als gerade Brückenkonstruktionen. Keines dieser Projekte geht jedoch auf das Hauptproblem der Meeresspiegelerhöhung durch die Klimaerwärmung ein - hier liegt die "Schlüsselstelle" all dieser Überlegungen.
Europäisches Mittelmeer: Die vielen Anrainerstaaten
Gibraltar - Nuova Atlantis hat die Chance, der Finanzstandort zwischen den Kontinenten Afrika und Europa zu werden. Es werden sich hier Geschäftszentren und Banken ansiedeln. Mit dem neuen Containerhafen und den Anbindungen von umweltfreundlichen Verkehrssystemen, werden hier neue Impulse gesetzt. Wenn man die Weltkarte vergleicht werden sich die Standorte Nuova Atlantis, Dubai, Shanghai, Tokyo, New York und Panama herauskristallisieren. Der Standort Nuova Atlantis dürfte von seiner Lage enorme Zukunft haben - die städtebaulichen Konzepte sind weiter zu Entwickeln.
Die Verdunstung des Mittelmeeres ist trotz der Zuflüsse aus dem Schwarzen Meer, dem Mittelmeer aus dem des Po, der Rhone, des Nils etc. so groß, dass der Hauptzufluss weiter über Gibraltar erfolgen muss. Das Atlantikwasser tritt mit etwa 5- 10 km/h über die Meerenge in das Mittelmeer ein. Verschiedene wissenschaftliche Aussagen rechnen mit bis 1.5 Mio m3 /sec Wasserstrom vom Atlantik durch die 14,5 km Meerenge von Gibraltar ins Mittelmeer.
Zum Vergleich - bei Hochwasser fließen über die Victoria Fälle in Afrika, dem größten Wasserfall der Welt, bei Hochwasser 10 000 m3/sec bei einer Flussbreite von 1708 m herunter.
Am Anfang war eine Idee.... Kommunizierende Gefäße entstehen nicht bei einem fließenden, geregelten Strömungsdamm
Mit neuen Techniken können die Schüttvolumen von konventionellen Schüttdämmen wesentlich verringert werden. Eine Machbarkeits-studie wird die genaueren Ergebnisse bringen.
Die ersten Modellversuche mit dem Hihgtech- Öko Damm. Die horizontalen Strömungen werden in den Durchlässen einzeln geregelt, an denen sich die neuen High tech Stromgeneratoren, die Fisch und Ökoschleusen etc. befinden. Im Modell wurden bereits die Mycro-Hydro Wasserturbine- Generatoren eingebaut. Die Wasser-spiegelhöhen auf der "anderen Seite" werden elektronisch geregelt. Die Textilrohre sind mit leitenden Kohlenstofffasern ausgebildet, die über eine Elektrolyse Kalksedimente aufbauen lassen - natürliche Korallenbänke entstehen - Die Versuche werden zeigen, wie sich die ökologischen Oberflächen dieser Strömungsdurchgänge bewähren.
Die einzelnen durchström Öffnungen können mit einfacher Pneu- Technik reguliert werden. Es bedarf keiner komplizierter, mechanischer Schleusentechnik. Die Modellversuche haben es gezeigt. (siehe auch bei Prof. Frei Otto TU Stuttgart- vertikale Wasserspeicher)
Hydrostrukturen - verschiedene die Modelluntersuchungen werden derzeit geprüft- welche Oberflächen für die Ökologieanforderung, die Besten sein werden.
Ein Beispiel von wassergefüllten Pneukonstruktionen, wo in der Mitte die notwendigen Strömungsdurchlässe durchgeführt werden. Mit diesen Konstruktionen ist die übliche "Schüttkubatur" nicht mehr notwendig, denn die notwendige Schüttmenge besteht nur mehr aus eigenem Wasser. Die Entwicklung von hochwertigen High-Tech Folien hat in den letzten Jahrzehnten enorm zugenommen - eine Großversuch wäre es auf alle Fälle wert, hier weiterforschen. Diese Überlegungen wurden sicherlich von meinem Professor Frei Otto* , in Stuttgart beeinflusst, auf deren TU ich seinerzeit studiert habe.
Versuche mit liegenden Pneus - die Länge und die Durchmesser werden durch die Materialien vorgegeben. Ich war selbst bei den ersten Modellversuchen im fließenden Kleinbächen fasziniert.
Die Oberflächen der Textilröhren sind mit Basalt Fasern verbunden - die als Armierung für die spezielle Beton - Zement Mischung mit Verzögerern ausgepresst werden. Diese nehmen die Zug - bzw. Druckbewährung auf. Faserbeton ist in den letzten Jahren in der Entwicklung und Forschung sehr weit gekommen, wie z.B. mit Basaltfasern. Das salzhaltige Meerwasser verlangt besondere Anforderungen an die Armierungsfasern. Weitere Versuche werden zeigen, wie mit den leitenden Kohlenfasern ein Wachstum von Korallen ermöglicht werden kann. Das Ziel wäre nur mit Kalksedimenten zu arbeiten.
Auf den leitenden Kohlenfasernetzen bilden sich durch die Elektrolyse diverse Kalkstrukturen, die sich bis zu großen Korallenbänken aufbauen lassen.
Zusätzlich können einige abgeschlossene Textilröhren als Algenreaktor verwendet werden. Die waagrechten Röhren sind mit Lichtleiter durchflossen, die von den Hochbauten hinuntergeführt und waagrecht verteilt werden. Die Produktion der Algen wird durch das Zuführen von Photosynthese beschleunigt. Mit der gewonnenen Biopmasse kann Strom bzw. hochwertiger Dünger gewonnen werden. Das durchströmende Meerwasser wird zusätzlich über diese Biofilter gereinigt werden.
Im Detail der Senkvorgang der Textilröhren:
Die mit Luftdruck gepressten Textilröhren werden an der Oberfläche über den Damm gezogen und exakt positioniert. Durch langsames Auspressen der Textilröhre mit Betonit - Zement werden die Röhren durch Ihr entstehendes Eigengewicht langsam abgesenkt, wo sich diese mit Verzögerung verhärten. Die ökologischen Formen sind hier bereits eingebaut. Durch das weitere ablassen von Schüttmaterial werden die Formen eingehaust und verfestigt. Diese Bauweise ist wesentlich wirtschaftlicher als mit exakten Betonfertigteilen auf diese Länge und Tiefe zu arbeiten.
Grundsätzlich ist die Idee des Prachensky Gibraltar Projekt "Nuova Atlantis" den Meeresspiegel im Mittelmeer auf eine ideale plus- minus Nullhöhe einzustellen. Diese alte, historische Höhe gehört im Detail noch überprüft - sie liegt bereits um 23 cm tiefer als heute (21.06. 2007) Im Gegensatz dazu, wie im Bild dargestellt, die konventionelle Schüttdammtechnik, die einwandfrei umgesetzt werden kann. Der vorgeschlagene Schütt- Hightech Damm Gibraltar ist ca. 27,3 km lang, die tiefste Stelle beträgt 300 m, die beidseitig sanft auf 0.00 m ausläuft. Die genaue Neigung des Querschnitts des Schüttdammes ist von der Materialbeschaffenheit abhängig- diese regelt sich selbst. (K-Wert)
Die Straße von Gibraltar mit ihren gegenseitigen Strömungen, ihrem Salzgehalt, ihrer Ökologie, den Erdbebenlinien etc. muss genau erforscht werden, bevor man präzise Aussagen trifft. Grundsätzlich ist dieses Projekt aus bautechnischen Überlegungen umsetzbar. Die statische Dammhöhe (zukünftige Meeresspiegeldifferenz) beträgt vorab ca. 12 m. Die ökologischen Vor- und Nachteile sind abzuwägen - nach meinen Überlegungen ein großes, zukunftsweisendes und nachhaltiges EU Mittelmeer Projekt. Es gibt diverse wissenschaftliche Untersuchungen von Gibraltar, auf die weiter aufgebaut werden kann.
Die Lage des Dammes muss genau untersucht werden - diese ist abhängig von den geologischen Verhältnissen, von den gegenseitigen Strömungen und von den ökologischen Auswirkungen auf die Pflanzen- und Tierwelt etc. Diese Untersuchungen sind langwierig und wesentlich für die definitiven Aussagen einer Machbarkeitsstudie. Es muss nicht der kürzeste und tiefste Damm werden, es kann auch ein längerer, aber nicht so tiefer Damm sein. Die Meerenge von Gibraltar ist an der engsten Stelle ca. 14.6 km breit. Bautechnisch ist es ein Schütt- oder Hightech Damm, der durch die geringe Höhendifferenz von angenommenen max. sieben Meter Wasserspiegeldifferenz nicht dieselben statischen Anforderungen wie eine betonierte Staumauer mit einseitigem Wasserspiegel von 50 bis 300 m Höhendifferenz hat.
Die Kubatur der "Cheopspyramide" dem neuen "Nuova Atlantis Damm" in Gibraltar gegenübergestellt ergibt erstaunliche machbare Werte: Beispiel eines Felsschüttdammes in den Alpen - Kraftwerk Kaunertal und Gepatschspeicher
Es ist nur eine Frage der Logistik, mit welchen Methoden und Großraumgeräten (Turbo, Mega, Mammut etc.) der Schüttdamm in Gibraltar errichtet wird. (Sprengen, Fräsen, Saugen, Transportieren)- die Motoren werden in Zukunft mit emissionsfreie ALU-Reaktoren angetrieben werden.
Eine mögliche Variante für das notwendige Felsmaterials für den Schüttdamm ist die Entnahme von küstennahen neuen Steinbrüchen z.B. aus Marokko oder Spanien. Es entsteht ein Doppelnutzen - es können damit neue attraktive Ressorts für touristische Anlagen geschaffen werden. Hier Materialentnahme aus den Küstenbereichen und dort für das Schütten des Dammes.
Im Nahbereich von Marokko und Spanien gibt es diverse Möglichkeiten Steinbrüche anzureißen, die nachhaltig für Tourismuseinrichtungen Verwendung finden können. Eine Landschaftsgestaltung formt letztlich die gewünschte Großform ab. Damit lassen sich wirtschaftlich mit Klappschiffen die Fels- und Schüttbrocken bis zum Gibraltardamm transportieren. Bei 1 Mrd m3 Schüttmenge kann mit ausgeklügelter Logistik mit Mammut Geräten ein m3 Preis von 12 € angenommen werden (Bandbreite 8 bis 16 €/m3)- das heißt die Schüttungskosten können mit ca. 12 Milliarden bei dieser Großbaustelle definiert werden. (Ohne Infrastruktur, Hoch- und speziellen Tiefbauten, Stromerzeugung, Bahnausbau, etc, die aus sich heraus sich selbst finanzieren sollten).
Bei einer Annahme, daß ein Klappschuttschiff 100 Tonnen gelockertes Gestein aufnehmen kann (entspricht ca. 50 Tonnen massiver Fels aus dem Steinbruchs)
Der Leuchtturm von Alexandria, auf der vorgelagerten Insel Pharos in Ägypten, erbaut in den Jahren 299 bis 279 zählte zu den sieben Weltwundern. Seine Basis war ein Quadrat von 30 Meter, seine Höhe betrug 130 Meter und war damit seinerzeit das höchste Gebäude der Welt. Das Licht des Leuchtturms reichte 55 km weit. Landvermesser verwendeten ihn zum Messen der Schattenlängen und als Sonnenuhr bzw. als Sternwarte an seiner Spitze. Es wurde durch ein Erdbeben in den Jahren 1303 und 1323 zerstört.
Neben der Energiegewinnung aus Meeresströmung, Meeres-spiegeldifferenz, Windkraft, Fotovoltaik, Solartechnik, Temperatur-differenz des Meerwassers (Meeresboden - Oberfläche), werden auf dem Festland (ca 800m - 900m Höhe) Wasser- (Strom) speicher vorgesehen, mit denen Spitzenstrom erzeugt werden kann. Zusätzlich werden diese für die Verteilung der Wasserpipelines genutzt. Die Meerwasser Entsalzungsanlagen werden mit diesen alternativen Stromsystemen betrieben. Stromspeicher über Wasserteiche am möglichst höchsten Hügel, ist immer noch sehr effizient.
Die größte Herausforderung ist die Stromspeicherung selbst - die ersten Überlegungen sind in den Steinreliefs Ägyptens zu finden, weiters in der Bundeslade des salomonischen Tempels bzw. in der Bagdad Batterie zu finden. Auch die Königskammer der Cheopspyramide könnte diesen Ort der Kraft beinhaltet haben. Das zeigt deutlich, daß dieses Problem, Energie zu Erzeugen und zu Speichern und damit Licht zu Gewinnen, eine phänomenale Nachfrage auslöst. Die Entwicklung kommt heute aus der Nano- Felleronetechnik, die auf Silicon-Kompositmaterial bzw. auf Aluminium- Lichtbogentechnik aufgebaut sind. Eine Entwicklung von CEP Corporation.
Die Rekonstruktion der Bagdad Batterie kann es nicht gewesen sein - max. elektrische Leistung betragen 25 Milliwatt - die Höhe des Tongefäßes beträgt 14 cm- bei einem Gewicht von 2 kg.
Beispiel einer Dammkronenausbildung - unter besserer Ausnutzung des Tidenhubes bzw. des Wellenschlages.
Im ersten Ansatz werden einige Schleusen als Strömungskraftwerk genützt. Zusätzlich wird der Tidenhub und der Wellenschlag genützt. Die 0.88 bis 1,5 Mio. m3/ sec Atlantikströmung kann unabhängig von der Meerspiegelerhöhung für die Stromerzeugung ausgenützt werden. Mit einem Schleusensystem wird die derzeit minimale Meeres-spiegelerhöhung im Atlantik für die Oberflächenturbinen optimiert. Vorab von 0,20 bis 0,50 m - einige wissenschaftliche Prognosen rechnen in weiterer Zukunft mit 4,0 bis 7,00 m Meter Höhendifferenz? Die Compact Kaplanturbinen werden entlang der 14 km Dammkrone aufgeteilt - die einzelnen Turbinen arbeiten möglichst viel Wasser ab - es rechnet sich wie ein (niederes) Flusskraftwerk - jede einzelne erzeugt 40 - 50 MW Strom - überschlägige P-Leistung (kW) = Q- Wasserdurchfluss (m3/sec) x H-Fallhöhe(m)x z.B. 0,5 m als erster Ansatz. (bei Fertigstellung des Dammes) Zum Vergleich: der Itaipu Staumauer in Brasilien ist ca 8 km lang und hat eine Höhe von 196 m. Die zu abarbeitende Wassermenge beträgt 0,62 Mio m3/sec. Die Leistung beträgt 14 000 MW – die durch die Ausnützung der Höhe im Regelfall von ca. 100 m entsteht. Itaipu wird in der Liste der neuen Weltwunder gereiht.
Im Bild - Beispiel einer Francis Turbine
Eine weitere Weiterentwicklung ist die STAFLO (strait flow) Turbine, die miet dem Generator eine Einheit bilden. Das Wasser fließt horizontal durch den Generator hindurch - für den Strömungsdamm von Nuova Atlantis eine interessante Lösung, die mit einer speziellen Weiterentwicklung hier vorgeschlagen wird.
Die Lage des Dammes wird von vielen Untersuchungen und Anforderungen abhängig sein. Neben den geologischen, ökologischen und ökonomischen Vorgaben, wird es um die Abstimmung mit den betroffenen Anrainerstaaten und den internationalen Gewässern geben. Die internationalen Organisationen werden in den internationalen Gewässern, in der Mitte des Dammes liegen. Die Anrainerstaaten Spanien (Gibraltar GB)und Marokko werden Ihre Hoheitsgebiete beanspruchen. Es werden sich hier Offshore Gesellschaften, internationale Finanz- und Bankenplätze, freie Radio und Fernsehsender, saubere Schiffstankstellen, etc. ihren Sitz anmelden. Hier muss sorgfältig ausgewählt werden, um keinen "Wildwuchs" aufkommen zu lassen.
Die Situation des Dammes wird an der niedersten Gibraltarschwelle festgelegt. Er ist etwas länger - jedoch benötigt er nur 1/5 des Schüttvolumens gegenüber der kürzesten Verbindung. Die Großform wird ebenso auf Grund der geologischen und strömungstechnischen Vorgaben in Modellversuchen ermittelt - Konvex bzw. Konkavformen.
"Nuevo Atlantis" die Öko Brückenstadt zwischen den beiden Kontinenten Spanien und Marokko stellt sich in Form eines gebogenen Rückgrates dar, das sich aus den geologischen Optimierungen des Meeresgrundes an dieser Stelle ergibt. Daraus ergeben sich die notwendigen Kubikmeter des Schüttdammes. Die ersten Baumassenstudien - der "Ponte" am Wasser, werden einem städtebaulichem Gesamtkonzept der ZEC (Zero Emission City) untergeordnet, in denen sich diverse Nutzungen entwickeln können. Es wird die modernste und durchgrünte, beschattete Öko Stadt. Spanneder wie die bisherigen, die in der Energieerzeugung, Energiespeicherung und Abfallbeseitigung (Recycling) autark sein wollen. (siehe Wüstenstadtprojekt City Masdar). An diesem Rückgrat des NUOVO ATLANTIS Dammes entwickeln sich neben den notwendigen Infrastrukturen der beginnenden 80 000 Einwohner Stadt.
Die ersten Baumassenstudien - die "Il Ponte" die Brückenstadt "Nuova Atlantis" zwischen den Kontinenten Europa und Afrika, kann ohne weiteres höhere Dichten, wirtschaftlich vertreten. Die Immobilien müssen sich rechnen. Es werden Schiffschleusen errichtet - Tanker, Containerschiffe, Jumbotransporter, Kreuzfahrtschiffe, Amphibische Schiffe etc. die durch den Suezkanal kommen, kommen auch durch Nuova Atlantis. Die Größennordung ist hier wesentlich flexibler ausbaubar.
Pfahlgründung- Hightech Schüttdamm- Sicherheitsmaßnahmen:
Der Öko- Hightechdamm besteht nicht nur aus Vertikalen Röhren, sonder auch aus den waagrechten Röhren, die für die Strömungstechnik Verwendung finden. Für die speziellen, ökologischen Schleusen werden die Durchmesser und die Oberflächen dieser Röhren auf Grund der Forschungsergebnisse ihre Form und ihre spezielle Lage finden. Es wird eine spezielle Faserbetontechnik von Textilröhren erstmals in dieser Größenordnung angewendet.
Schnitt durch "Nuevo Atlantis", in der 14 km bzw. 27,3 km breiten Meerenge von Gibraltar. Die Stadt bildet das Eintrittstor vom Atlantik zum Mittelmeer und die höchsten Türme symbolisieren die Sage- die "Säulen des Herkules". Die Höhe der Towers werden derzeit mit 150 m angenommen. Über Fertigteil- Ringfundamente werden die Schüttungen begleitet. Entlang des Dammes befinden sich die Turbinen der Kraftwerke, die die Architektur prägen wird. (Fluss-, Gezeiten-, Strömungs-, Mycro- Hydro, Mycro- Air Windmühlen- und Solarkraftwerke bzw. Fotovoltaik). Das Projekt "Nuevo Atlantis" mit seinem relativen kurzen Damm ist eine Gewinn bringende Verbindung des „Mehrwerts“ mit den Einnahmen aus Stromgewinnung. Primär jedoch geht es um die Einstellung der Meeresspiegelerhöhung im Mittelmeer auf plus- minus Null und damit der "Rettung der Mittelmeerküsten". Es werden damit die zwei Kontinente Europa und Afrika mit einer Straße bzw. mit einer Eisenbahn bzw. den neuen Verkehrstechnologien „Talpino“ verbunden. Zusätzlich werden Kabel für Strom und Kommunikationsleitungen, Pipelines für Erdöl, Trinkwasser, Brauch-wasser und Gas etc. verlegt. Nuevo Atlantis wäre zusätzlich ein idealer Standort für universitäre Forschungseinrichtungen (Institut für alternative Energien und Ökologie etc)
Modellstudie des Strömungsdammes Nuova Atlantis. Auf diese Ideen werden sich die weiteren Untersuchungen beschäftigen. Dies ist ein Sonderfall, der nur in der Straße von Gibraltar zu finden ist. Es können ebenso Vertikalschlitze sich auf Grund der Strömungsuntersuchungen ergeben.
High Tech Öko Konstruktionen sind die Vorgaben- die letzten Erkenntnisse von energiesparenden Bauweisen werden eingeplant. Waagrechte Windrotationsventilatoren (mit Dauermagneten betriebene Kleingeneratoren), es können ganze Geschoße gedreht rotating) werden. Heizen über Nanotechnik über die Glasfassaden, Kühl- Warmluftvorhänge über die Doppelfassaden und Strahlungsdecken, Glasfensterscheiben mit integrierten Nanovoltaikbeschichtung, Absorbtions- und Speicherflächen etc. Generell wird in der alternativen Haustechnik sich eine enorme Entwicklung abzeichnen. Es wird mehr zu leistungsfähigeren,kleinen- computergesteuerten Hightech- Anlagen kommen. Die Micro Hyprid Technik hat wesentlichen Einfluß auf die "Selbstversorger". Wesentlich ist die neue Entwicklung der "Brick" Stromspeichertechnik, die die auf die 12- 24 Volt Gleichstromtechnik aufgebaut ist.(z.B. 1 m3 - das sind 250 Bricksteine speichern 10 000 A/h mit 240 Volt)
Nuova Atlantis wird durch eine Fußgängerzone mit durchgrünten Plätzen aouf die gesamte Länge durchwoben. Unter der NANO Haut (kühlen und heizen) wird zum Teil die Oasenatmosphäre, die Wadis, mit Wasserteichen, Palmenhainen, Öko Lehmbauten und Schattenspendern errichtet. Neue Fassadentechniken verändern die Architektur Landschaft - Nano Fullerenetechnik
Die Selbstfahrer - TALPINO Peoplemover mit BRICK Antrieb ermöglichen schnelle, offene Verbindungen entlang dierer Brückenstadt.
Die ersten städtebaulichen Studien werden zeigen, wie breit die Dammkrone wird. Die Geschichte Odysseus- des Archi Pelagos tauchen immer wieder in meinen Europa- Gedanken wieder auf.
Langsam entwickelt sich der städtebauliche Entwurf von Nuova Atlantis - die Randerings verbessern sich laufend in diese futuristische Architektur. Es sind die hightech Materialien, die diese Formen zulassen. Im Bild der Entwurf des neuen Guggenheim Museums. Es verbindet erstmals die Kulturen der Kontinente Afrika und Europa.
Die Gitterkonstruktionen bilden die Großformen dieser Architektur-philosophie-des Tiroler Damm
Städtebauliche Studien - NUOVA ATLANTIS
Nuova Atlantis stellt das Spiegelbild der heutigen Architektur und Technik wieder. Es werden die letzten Erkenntnisse hier einfließen- ihrer Zeit voraus. Diese sind einem nachhaltigen Gesamtbild gegenüberzustellen.
Neben den Strömungsuntersuchungen des Dammes sind der Stand-orte und die Größenordnung der Ökoschleusen von enormer Wichtigkeit. Dies ist eines der größten Herausforderungen, die mit den neuen Techniken bewältigt werden können. (Biolog-ischer Austausch, Meerestiere etc). Das Einschleppen fremder Arten in das mediterrane Ökosystem kann hier beobachtet und kontrolliert werden. Am Beispiel des Suezkanals sind enorme tropische Fische, Quallen und Schalentiere eingewandert, wodurch es zu einer weitgehenden Tropikalisierung des östlichen Mittelmeeres gekommen ist. Diese offenen (geregelten) Schleusen sind ebenso für Forschungs U-Boot befahrbar. Wir sprechen von einem zukünftigen Friedensprojekt des Mittelmeeres!
"Nova Atlantis" wird eines der attraktivsten Besuchermagneten des Mittelmeeres - neben den wissenschaftlichen Einrichtungen, inter-nationale Organisationen, Tourismus, Hotels, Museen, Shopping, begrünte Terrassen, Palmenhäuser, Yachthäfen, Restaurants, und Commerce (Büros, Banken), Wohntürme, Wohnanlagen, Fuß-gängerzonen, Bahnhofstationen, Sportstadion, Plätze und Markt-plätze etc. kwird hier eine Beobachtungsstation "Meereswelten Aquarium - Mediterraneo- Atlantik" errichtet. Es Hier können die Meeresbewohner im bestehenden Meer (Atlantik und Mittelmeer) beobachtet werden. Darüber hinaus werden Fisch- und Korallenzuchtfarmen betrieben. In gebauten großen abgeschotteten Naturbecken wird das Meerwasser so aufbereitet, daß sämtliche Verunreinigungen herausgefiltert werden. Die natürlichen Meerwassersauerstoffbrausen werden hier angewendet. Ziel dieser Forschung ist es, daß das stark gefährdete Mittelmeer dementsprechend kontrolliert und mit den heimische Fischarten, Säugern, Plankton, Kril und Korallen nachbesetzt wird. Die Fischbewegungen in Menge und Höhenlage im Dammbereich werden laufend augfgenommen. Nuovo Atlantis ist der ideale Platz für diese Forschungseinrichtung. Die Delfine lassen sich primär vom Atlantik in das Mittelmeer an der Oberfläche hineintreiben *
Das durch die Straße von Gibraltar an der Oberfläche einströmende Atlantikwasser gilt als Ausgleichsströmung. Das Wasser ist im Durchschnitt 15°C kühl und mit 3,62 Prozent bzw. 36,2 Promille relativ salzarm. Auf seinem Weg nach Osten wird dieses Wasser immer wärmer und insgesamt um ca. 5 Prozent konzentrierter; das Mittelmeer wird aus diesem Grund auch als Konzentrationsbecken bezeichnet.
Verglichen mit dem Atlantik sind die Strömungen im Mittelmeer wesentlich schwächer. Das aus dem Atlantik oberflächlich einströmende Ozeanwasser fließt ostwärts entlang der afrikanischen Küste. Die entgegen dem Uhrzeigersinn gerichtete Strömung sorgt für einen Temperaturausgleich im Mittelmeer. Warme Wassermassen aus dem Süden gelangen somit sehr weit nach Norden.
Das Mittelmeer ist ein Binnenmeer, dessen Wasser im Zeitraum von etwa 180 Jahren durch den Zufluss vom Atlantik über die Straße von Gibraltar ausgetauscht wird. Dieses Atlantikwasser ist nährstoffarm und sauerstoffreich. Weil es auf den Boden des Mittelmeerbeckens absinkt, wird dessen Tiefenwasser mit Sauerstoff versorgt. Das in den Atlantik am Boden zurückfließende Mittelmeerwasser ist nährstoffreicher und hat eine höhere Salzkonzentration. Der Zufluss an Süßwasser ist insgesamt gering, vor allem an der nordafrikanischen Küste, wo trotz des Nils nur 10% der gesamten Süßwassermenge zufließen. Der Zufluss, besonders durch den Nil, hat sich erheblich verringert, da das Flusswasser für die Bewässerung verwendet wird. Dadurch steigen auch die Nährstoffkonzentrationen und der Salzgehalt der Flüsse an. Das Mittelmeer ist ein Binnenmeer, dessen Wasser im Zeitraum von etwa 180 Jahren durch den Zufluss vom Atlantik über die Straße von Gibraltar ausgetauscht wird. Dieses Atlantikwasser ist nährstoffarm und sauerstoffreich. Weil es auf den Boden des Mittelmeerbeckens absinkt, wird dessen Tiefenwasser mit Sauerstoff versorgt. Das in den Atlantik am Boden zurückfließende Mittelmeerwasser (ca. 10%) ist nährstoffreicher und hat eine höhere Salzkonzentration. Der Zufluss an Süßwasser ist insgesamt gering, vor allem an der nordafrikanischen Küste, wo trotz des Nils nur 10% der gesamten Süßwassermenge zufließen. Der Zufluss, besonders durch den Nil, hat sich erheblich verringert, da das Flusswasser für die Bewässerung verwendet wird. Dadurch steigen auch die Nährstoffkonzentrationen und der Salzgehalt der Flüsse an.
Der Golfstrom ist eine warme, rasch fließende Meeresströmung im Atlantik. Durch seinen Wärmetransport wirkt er wie eine große Heizung, dank derer große Teile West- und Nordeuropas, wie Irland, Großbritannien und Skandinavien, ein wärmeres Klima aufweisen, als aufgrund ihrer geografischen Breite zu erwarten wäre. Der Golfstrom ist Teil eines globalen maritimen Strömungssystems, des globalen Förderbands. Der Golfstrom befördert pro Sekunde bis zu 1,5 * 108 Kubikmeter Wasser (150 sv), mehr als 100-mal so viel wie alle Flüsse auf der Welt zusammen. Er transportiert etwa 1 Petawatt Leistung. Dies entspricht der Leistung von ungefähr einer Million Kernkraftwerken. "Thermohaline Zirkulationen" ist die Bezeichnung für die globale Dichte - gefahrene Zirkulation der Ozeane. Wieweit das ausfließende Mittelmeersalzwasser des Mittelmeers den Golfstrom beeinflusst muss im Detail erforscht werden. Diese Überlegungen werden u.a. in Modellversuchen bzw. Computersimulations- Modellen nachvollzogen. Wasserhaushalt des Mittelmeeres
Hier sieht man deutlich, wie sich die Mittelmeerbecken gefüllt haben - Die Schwelle bei Gibraltar und bei Sizilien beeinflussen auch heute noch den Strömungsverlauf des Meerwassers. Der Rückfluss des schwereren, kälteren Salzwassers in den Atlantik hinaus, muss noch genau untersucht werden - nach derzeitigen Erkenntnissen liegt es ca. bei 10% des ersten Beckens, da über die Sizilienschwelle wahrscheinlich kein Rückfluss zu erwarten ist. Der größte Dammbruch der Erdgeschichte*
Vor 5,33 Millionen Jahren durchbrach der Atlantik die Felsbarrieren bei Gibraltar und es ergoß sich eine Sturzflut in das ausgetrocknete Mittelmeerbecken
Die größeren Zuflüsse von Rhone, Ebro und Arno in das erste Schwellenbecken - der Nil, der Po Axios und Büyük im zweiten Becken und die erste die Donau, der Nistro, dioe Onipro und die Don in das Schwarze bzw. Asowsche Meer können die Verdunstungmenge nicht aufholen. Der Zufluss vom Atlantik zum Mittelmeer muss gewähleistet sein. Der Rückfluss des kälteren Salzwassers in den Atlantik ist technisch möglich - muss jedoch noch genau untersucht werden.
Diese Untersuchungen werden die Schwierigsten sein:
Für die Strömungsuntersuchungen werden Simulationsmodelle erstellt, welche Systeme in welcher Tiefe errichtet werden müssen. Hier werden physikalische und mathematisch - numerische Modelle angewendet.(z.B. Wasserbaulabor UNI Innsbruck). Für die Stromerzeugung kommt noch die Auswahl der verschie-densten Wasserkraft Turbinentypen hinzu.(Hydropoweranlagen). Die horizontalen Strömungsröhren könnten aus den bisherigen Untersuchungen das Ergebnis werden. Im Bereich der Öko Tower (Wolkenkratzer) werden ab dem zwölftem Obergeschoss horizontale Rotationsturbinen eingebaut, die den Wind für Stromerzeugung ausnützen. Mit dieser Turbinenform bin ich in allen Richtungen Windrichtungen offen.
Beispiel einer Meerwasserströmungsanlage im offenen Meer:
für den Schüttdamm Gibraltardamm werden eigene horizontale, abgekapselte Turbinen entwickelt, die in die Strömungsröhren eingeführt werden.
Die Windkraftanlagen haben alle das gleiche Problem - es fehlt die Stromspeicherung - nebenbei sind diese im Maßstab beängstigend, sogenannte "Angstanlagen", sind viel zu laut und stören extrem die Vogelfluglinien - sie rechnen sich derzeit nur über die Förderungen - eher eine überholte Technologie.
Das Öltankerunglück "Prestige" vor den spanischen Küsten im Atlantik hat gezeigt, welche Auswirkungen Schweröl für die Natur bzw. für die Tourismusküsten hat. Die größte Katastrophe im Mittelmeer war die unsinnige Bombardierung eines Ölkraftwerkes in Dschije im Südlibanon im Jahre 2006. Bis 35 000 Tonnen Schweröl sind dort in das Mittelmeer ausgeronnen. Ebenso gehören die offenen Schiffstankstellen eingestellt. Hier bietet sich der kontrollierte Gibraltardamm an. Höchst problematisch ist die unkontrollierten Müllentsorgung in das "Mittelmeer"- es werden jährlich 200 Millionen Kunststoffmüll im Mittelmeer versenkt - die Folgen sind katastrophal! Die Überdüngung der Küsten Landwirtschaften trägt ebenfalls zur Belastung bei. Darüber hinaus fließen ungereinigte Abwässer der Zuflüsse Rhone, Nil, Po, Donau in das Mittelmeer bzw. Schwarzem Meer und verändern zunehmend die Wasserqualität. Unter anderem haben die Großstädte Mailand und Istanbul, bis heute noch keine Kläranlage, geschweige von den vielen anderen unkontrollierten Zugängen der Industrie und sonstigen Institutionen in diese Meere. Der angeblich Ölunfall in Monza, am Po
Der Gibraltardamm Nuova Atlantis, könnte zu einem speziellem Schmutzfilter ausgebaut werden, wo tonnenweise Plastikeile herausgefiltert werden können.
Die violetten gezeichneten Flächen sind sauerstoffarme Meeresregionen - im Bereich des Mittelmeeres könnte mit Sauerstoffbrausen (Luftpumpen) im Bereich von Gibraltar, Bosporus und Suezkanal Sauerstoff eingebracht werden.
Durch die Klimaerwärmung verändern sich die Wassertemperaturen - die auf die Biologie Einfluss nehmen - es werden bereits Luftpumpen (Sauerstoffbrausen) eingesetzt um den Sauerstoffgehalt der Gewässer anzureichern.
Das Mittelmeer ringt nach Luft - Fischer bemerkten die Todeszonen, die durch akuten Sauerstoffmangel entstehen, erklärten Betina Riedel und Michael Stachowitsch vom Departemenr für Meeresbiologie der UNI Wien. Im Laufe des Sommers entwickelt der Wasserkörper sensible Schichten. Am Boden lebende Tiere sind vom warmen Wasser an der Oberfläche abgeschnitten und verbrauchen den meisten Sauerstoff in der Tiefe. Kommt es im Spätsommer durch Strömungen und Stürmen zu Vermischungen der Schichten, so sterben viele Lebewesen, sinken ab und werden am Grund von Mikroorganismen zersetzt. Diese Mikroorganismen verbrauchen dabei den restlichen Sauerstoff, der in tieferen Schichten gelöst ist. Nehmen sie überhand, so entziehen sie dem Wasser am Meeresgrund so viel Sauerstoff, daß alles tierische Leben plötzlich erstickt. Mit speziellen Messgeräten wird derzeit dieses Phänomen untersucht. Mit der Strömung können kleine Messroboter mitgeführt werden, die die Daten mittels einer speziellen Technik zur Zentrale transferieren. Die Wanderung durch das Mittelmeer kann 30 Jahre dauern.
Die Temperaturen des Mittelmeeres steigen durch die Klimaerwärmung drastisch an, was den Sauerstoffgehalt dieser Binnenmeere negativ beeinflusst. Sauerstoff kann durch die Erwärmung des Wassers weniger aufgenommen werden. Die Stickstoff- und Phosphatkonzentrationen nehmen durch die Abwässer der Zuflüsse stark zu und verändern die Meeresfauna und Tierwelt.
Die Lage der Hauptströmungsöffnungen zwischen dem Atlantik und dem Mittelmeer muss im Detail noch erarbeitet werden u.a. wegen der Delphin- und Waldurchgänge (welche Größe, welche Oberflächen, welche Lage, welche Tiefe etc) Diese Übergänge werden dann in das Dammprojekt integriert. Die Austritte des schweren, langsamen Salzwassers vom Mittelmeer in den Ozean sind zu untersuchen und können ev. ebenfalls mittels tiefliegenden Strömungskraftwerken genutzt werden. Rettet den roten Tunfisch - greenpeace 2006*
Die Wanderung der Fische und Säuger über die Meerenge von Gibraltar ist noch nicht erforscht. Über angebrachte GPS Sender lassen sich die Wanderungen der Wale, Delfine, Roter Thun etc. genau über Satelliten erforschen - wo sind Ihre Laich- bzw. Brutgebiete, wo sind Ihre Stützpunkte im jahreszeitlichen Lebenszyklus. Mit diesen Daten kann man sich an die derzeitigen Höhenlagen und Dichten dieser Meeresbewohner herantasten, um eventuelle Lösungen für artengerechte Durchführungen am Damm zu finden.
Mit den neuen kleinen Elektro-Chips lassen sich die Fische bis 200 m Tiefe und auf eine Entfernung von 2 500 km verfolgen. Es wird dann möglich sein, welche Auswirkungen die Temperaturveränderung und der Salzgehalt auf die Lebewesen für einen Einfluss haben. Besonders für den Bereich der Meerenge von Gibraltar ist diese Lösung äußerst wichtig - der erste Schritt einer Beauftragung als Teil der Machbarkeitsstudie.(Grundlagenforschung)
Der "Rote Thun" ist einer der gefährdeten Fischarten des Mittelmeeres. Sie wandern zum Laichen vom Atlantik über Gibraltar in das Mittelmeer. Diese könnten bis 2012 durch die Überfischung ausgerottet sein. Die Anträge der Artenschutzkommission in am 18. März 2010 wurden das Handelsverbot von den Fischereiverbänden in Washington wieder einmal abgelehnt. Auf dem Fischmarkt in Tokio werden für die "Sushi Bars" enorme Summen bezahlt. 100 - 200000 Dollar pro Fisch sind keine Seltenheit! Es muß ein Handelsverbot ausgesprochen werden, er muß auf die "Rote Liste" gestellt werden.
Artgerechte Durchführungen werden hier untersucht. Die sinnvollsten Überleitungen werden an der 50 m hohen Dammkrone sein - hier ist wahrscheinlich die größte Bewegung der Fische und Säuger etc. Zusätzlich werden die 17 m Durchmesser Textilschläuche untersucht, die sinnvolle Oberflächen mittels Nano Fullerene Technologie und Strömungsverengungen und Strömungserweiterungen haben können.
Die grobe Felsbrockenschüttung und das Aufbringen von Kohlefasernetzen an diversen Stellen des Dammes und an den Textilröhren bilden sich sehr schnell Kalkstrukturen. Diese bilden sich zu Korallenbänke, die der Ökologie des High-Tech Dammes zugute kommen.
Die Rote Koralle des Mittelmeeres kann hier aufgebaut bzw. gezüchtet werden. Die Forschungseinrichtungen in Gibraltar werden diese Entwicklung betreuen. Das Ziel ist, erstmals einen Ökodamm zu entwickeln, wo all diese Fragen im Detail behandelt werden können.
Entlang diesen Oberflächen werden sich Plankton, Kleinkrebse, Kiril, Fische, Säuger, Schildkröten etc. Ihre zusätzlichen Lebensräume aufbauen. Die Rahmenbedingungen von sauberem Wasser müssen geschaffen werden. Die Meeresspiegelhöhe. der Salzaustausch und die Temperaturen sind laufend zu kontrollieren und technisch zu regeln.
Durch die rasche Erwärmung des Mittelmeers (innerhalb von acht Tagen von 30 auf 34 Grad - lt. Metosat 8-2006) und Eutrophierung verstärkt sich auch zunehmend die Algen- und Quallenbildung im Meerwasser. Besonders die Küstenbereiche zwischen Ca`diz und Girona bzw. das Thyrenische Meer sind davon betroffen. Europas kranke Binnenmeere (Mittelmeer, Schwarzes- und Asowsche Meer)
Das Ökoschleusensystem im Gibraltardamm kann nur auf Grund einer Machbarkeitsstudie definiert werden - technisch gibt es die verschiedensten Lösungen. Es wurden spezielle geregelte Schleusentore und Vertikalschlitze entwickelt, die in den Wasserbaulabors noch überprüft werden müssen.
Hochwasser- Sperrwerkschleusen an der Themse in London. Diese werden bei Hochwasseralarm geschlossen und geregelt.
Das Maaslant Sperrwerk in Holland schließt bei Sturmflut die je 230 m langen Fluttore. Im Ruhefaöö liegen sie auf Trockendock und lassen sich in die Maas hinein- und abschwenken.
Die Sturmflutwehr in Oosterschelde schließt ebenfalls die Fluttore, jedoch senkrecht - ein gigantisches Bauwerk zum Schutz der dahinterliegenden Deiche.
Die Schutzgebietsvorstellung - von Green Peace: Es sind hier die Meeresschutzgebiete des Mittelmeers eingetragen und es wurden die aktuellsten wissenschaftlichen Informationen über die Lebensräume und Artenvielfalt berücksichtigt. Der Vorschlag umfasst ebenso die Küstenregionen. Dadurch dass das Schwarze Meer mit dem Mittelmeer verbunden ist, sollte das Schutzgebiet erweitert werden.(Schwarze Meer mit dem Donaudelta, Asowsches Meer) Eines der Stützpunkte für die Schutzgebietsvorstellungen von Green- Peace und WWF wird "Nuevo Atlantis" in Gibraltar in „Konstantinopel“ am Bosporus und ev. in der "Straße von Kertsch" sein
Mit Talpino werden die Containerhäfen "Nuevo Atlantis" erschlossen, die für den Gibraltar Dammbau von Bedeutung sind. Für das notwendige Material und für Weiterführung der Talpino Trassen Richtung Norden und Süden kann das Schüttmaterial schnell und wirtschaftlich herantransportiert werden. In den Talpino Trassen werden diverse Infrastrukturleitungen, wie Trinkwasser, Brauchwasser, Abwasser, Strom und Kommunikations-leitungen etc. mitverlegt.
Das gesamte Mittelmeer, Spanien und Marokko sind ideale Gebiete für Solaranlagen. Besonders sind die Saharagebiete in Nordafrika hervorzuheben. Aufgrund der weltweiten Klimaerwärmung werden diese Gebiete noch "heißer". Mit dem Bau dieser Anlagen können Meerwasserentsalzungsanlagen wirtschaftlich betrieben werden - die durch Bewässerung von "intelligenten" Landwirtschaften die CO2 Werte der Luft verbessern helfen. Dies ist ein positiver Beitrag zum globalen "Klimaschutz". EU Förderungen von solchen Anlagen sind angesagt. Das "Schwarze Gold" muss durch das "Sonnen Gold" verdrängt werden. Erdöl ist zu wertvoll, um es in Zukunft zu Verheizen bzw. als Kraftstoff für den Verkehr zu verwenden.
Die Karte zeigt deutlich die Regionen mit Wasserknappheit- deutlich sichtbar sind die Bereiche entlang der Mittelmeerküste- drohender Wassermangel an der spanischen Küste und an der der afrikanischen Mittelmeerküste die bis zum vorderen Orient reicht. Der Bereich der Sahara wurde in dieser Darstellung ohne nur Angaben erwähnt!
Nach den letzten Informationen werden die fossilen Rohstoffe zum Verbrennen in 100 Jahre zum Großteil verbraucht sein. Es müssen alternative Energien sofort kommen, um den Übergang nahtlos zu Erfüllen. Besonders der Bereich nördliches Afrika (Sahara) und der gesamte Mittelmeerraum profitieren durch die Sonneneinstrahlung für die Solarenergien. Diese Energie kann vor Ort für die Brauchwassergewinnung und Energiespeicherung (Pumpspeicher-kraftwerke und alternative neue zukunftsweisende Brickspeicher) genutzt werden. Im Gegensatz hat sich die TREC - Trans Mediterranean Renewable Energy Cooperation sich für den Bau von langen Gleichstromleitungen nach Europa zusammengeschlossen. Nur wir erhalten wieder abhängige Monopole, die den Markt dominieren. Diese Entwicklung ist abzulehnen.
Bau der Pipelines:
Solare Kleinkraftwerke - Stirling, ideal für den Mittelmeer- und dem Sahararaum.(siehe Anhang) Dies Erkenntnisse in diesen besonders geeigneten Bereichen, lassen eine weitere Entwicklung über den gesamten Kontinent Afrika zu.
Aufwindkraftwerk in Zusammenarbeit mit Prof. Jörg Schlaich - Stuttgart (siehe Ideenlabor Osnabrück- radicalLANDSCAPE u.a. in Zusammenarbeit mit Michael Prachensky)
Die Primärenergien von Öl, Gas und Kohle wird es in absehbarer Zukunft nicht mehr geben. Ebenso werden die zentralen Energieversorgungskonzerne zerschlagen. Der freie Strommarkt wird kommen- das ist auch das erklärtr Ziel der EU - es kommen die Alternativenergien, wobei die Solarenergie, die Thermoenergie und die Wasserströmumgsenergie primär zum Tragen kommt. Die Stromrückspeisungen sind in jegliche Netze zuzulassen.
Die Alternativenergien von Photovoltaik und Auftriebskraftwerken etc. werden laufend verbessert - die Wirkungsgrade dieser Anlagen werden bereits für eine Wirtschaftliche und Gewinn bringende Nutzung interessant. Die Saharawüste Afrikas ist ideal für diese Zwecke der Stromgewinnung. Die zukünftigen Oberflächen werden mit Nano Fullerenetechnik veredelt, was den Wirkungsgrad um 40 % erhöht (Eine Entwicklung der CEP Corporation)
In den Talpino Trassen werden über unterirdische GIL (Gasisolierte Hochspannungsleitungen) bzw. über die Neuentwicklungen der Hochtemperatur Supraleitung, Stromtransport ohne den enormen Leistungsverlusten auf weite Strecken.
Zudem entfallen die störenden Hochspannungsmasten mit den Leitungsdrähten im sensiblen Landschaftsbereichen. Diese technischen Entwicklung nennt man SMART GRID - ich persönlich kann keine Hochspannungsleitungen mehr sehen - die Alternative ist der Stromspeicher BRICK, der mit Schiffen zu den Containerhäfen zur Verteilung rund um Europa transportiert wird.
Wasserentsalzungsanlagen - mittels Solarenergie bzw. aus neuen Entwicklungen.(u.a. OSMOSE) mittels Strom- die Zonen Südspanien und die Sahara sind ideale Solargebiete zur Stromgewinnung. Ebenso kann entlang der Talpino Trassen mittels Fotovoltaik Strom gewonnen werden.(Talpino Kraftwerk)
Im Bild eine "MSF" (Multi Stage Flash Evaporation) Meerwasser-Entsalzungsanlage:
Die Sahara ist mit neun Millionen km2 die größte Trockenwüste der Erde - ca. die 26 fache Größe von Deutschland. Die Sahara ist größtenteils eine Steinwüste oder auch Kieswüste. Die Sandwüste macht nur einen geringen Teil aus. Mit der Erschließung der Hoch-leistungsbahn Talpino lässt sich das Material für den Bau des Gibraltardammes bzw. die begleitende Trassenführung von Pipelines leichter bewerkstelligen. Dies Verkehrstrasse wird dann für den weiteren Ausbau Richtung Süden weitergeführt.
Oasen in Marokko, Algerien und Libyen:
Versuche von Rekultivierung in Libyen - aus dem Grundwasser industrielle Bewässerungen - inwieweit die Versalzungen nachhaltig an den Oberflächen eintreten ist zu untersuchen - die offenen großen radialen Verdunstungsflächen in diesen Kreisen sind enorm - das "new tree" Konzept mit Schattenspender und Erdspeicher könnte mehr Zukunft haben. Das Grundwasser sollte nicht belastet, sondern immer ausgeglichen werden.
Hier sieht man deutlich die Verdunstungsflächen, die durch das Besprühen der Kulturen mit den waagrechten Überkopf - Bewässerungsleitungen entstehen, die sich um dem Mittelpunkt des Kreises drehen. Hier müssen alternative Bewässerungstechniken gesucht werden. Die folgen der industriellen Landwirtschaft sind nicht zu übersehen.
Die derzeitigen Entwicklungen sond die "Plastikküsten" von Almerie. Foliengewächshäuser in unermesslichem Ausmaß (320 km2) zerstören das Landschaftsbild in dieser Region. Es gibt Alternativen.
Die Bepflanzungen wird mit verschiedenen schattenspendenden Bäumen und Sträuchern in verschiedenen Höhen gesetzt. (Wieder eine Entwicklung von den Monokulturen zu den Mischkulturen) Die Bewässerung erfolgt über das wassersparende Micro Schlauch System (Tröpfchen) das vollautomatisch nach Bedarf geregelt wird. Der Boden wirkt mit den zusätzlichen Nano- Granulatbeimengungen als schwammhaltiger Speicher. Es wäre hier eine große Chance mit biologisch - ökologischer Landwirtschaft zu starten. Das anthroposophische Denken Rudolf Steiners könnte Wirklichkeit werden. Der Garten Eden in den zukünftigen Oasen der Wüste.Die Bepflanzungen wird mit verschiedenen schattenspendenden Bäumen und Sträuchern in verschiedenen Höhen gesetzt. (Wieder eine Entwicklung von den Monokulturen zu den Mischkulturen) Die Bewässerung erfolgt über das wassersparende Micro Schlauch System (Tröpfchen) das vollautomatisch nach Bedarf geregelt wird. Der Boden wirkt nachhaltig als schwammhaltiger Speicher, deren Fläche sich natürlich ausbreitet. Es wäre hier eine große Chance mit biologisch - ökologischer Landwirtschaft zu starten. Das anthroposophische Denken Rudolf Steiners könnte Wirklichkeit werden. Der Garten Eden in den zukünftigen Oasen der Wüste.
Die Weiterentwicklung sind die "Vertikalen Farmen bzw. Glashäuser", die in das verdichtete Stadtbild integriert werden. Geschlossene Farmen benötigen einen Bruchteil der üblichen Ackerflächen. Neben den Pflanzen, werden hier auch Geflügel, Fische und Algen in dem geschlossenem Ökosystem gezüchtet. Das notwendige behandelte Brauchwasser wird komplett innerhalb der Anlage gereinigt und wiederverwendet, wobei der Wasserverbrauh in den heißen Regionen nur 1/80 des herkömmlichen Ackerlandes verbraucht wird. Die Anlage ist Energiewirtschaftlich autark und speist die überschüssige Energie in das Netz von NUOVA ATLANTIS. (Kompostierung, Solar, Fotovoltaik, Wind, Geothermie etc)
Aktuell 5.4.2007: Der Klimawandel bedroht die Lebensgrundlagen von Milliarden von Menschen. Treffen werde er vor allem die Ärmsten und Schwächsten, heißt es in der bislang dramatischsten Warnung der Vereinten Nationen vor den Folgen der Erderwärmung. Fachleute aus 130 Ländern hatten den alarmierenden zweiten Teil des UN-Klimaberichts am Freitag in Brüssel nach zermürbendem und zum Teil nächtelangem Ringen verabschiedet.
Diese Bilder sollten der Vergangenheit angehören. Nuova Atlantis, die "EU- Friedensbrücke" zwischen den Kontinenten Afrika und Europa wird in Zukunft diesen notwendigen Übergang "human" regeln. Nuova Atlantik darf nicht zur "Festung Europas" ausgebaut werden, sondern es muss vor Ort den afrikanischen Staaten Afrikas geholfen werden, um diese Völkerwanderungen zu unterbinden. Die Perspektiven für das Leben in ihrer Heimat, der Traum vom neuen Kontinent, die Zuerkennung sozialer Rechte, Wohn- und Essensmöglichkeiten, der Zugang zur Bildung und Arbeit, sowie die Möglichkeit sozialer Betreuung sind die Zielvor-stellungen, die als Signal von der Friedensbrücke "Nuova Atlantis" ausgehen sollten.
Dieser humane Symbolanstoß soll sich über den gesamten Kontinent Afrika ausbreiten.
Die dargestellten Migrantenrouten nach Europa kommen mit dem Boot nach Europa. Die Schlüsselstellen der Überfahrt sind die Kanaren, Gibraltar, Lampedusa, Malta, Athen und Istanbul. Viele davon kommen ganz offiziell mit einem Touristen- bzw. Studentenvisa anch Europa und bleiben anschließend hier.
Ähnlich wie im Mittelmeer ist es mit der Ostsee- auch hier kann durch einen Damm der derzeitige Meeresspiegel gehalten werden. Die europäischen Küstengebiete am Atlantik werden Probleme bekommen, die technisch nur durch Dämme vor Ort geschützt werden können. Das Mittelmeer und die Ostsee haben eine Sonderstellung durch die Topografie der natürlichen idealen Meerenge. Sturmflutgefährdung an der Ostsee - UNI Kiel 1995 *
Die Ostsee wird durch drei kleine Meerengen verbunden. Der Öresund mit 7m Tiefe, der kleine Belt mit 18 m Tiefe und der grooße Belt mit 26 m Tiefe. Der Gesamtquerschnitt beträgt nur 0,35 km2.
Sintflut des 21. Jahrhunderts - Arche Noah!
Die Kraft des Orkans "Kyrill" der am 20 Jänner 2007 über Europa hinweggebraust ist - war die erste Vorwarnung (Bild aus dem Film: The Day after Tomorrow - Roland Emmerich 2004). Hamburg möchte sein 103 km Dammschutzprogramm bis 2012 für einen Wellensschlag bis 8,50 m Höhe fertig stellen.
Über "google-flood maps" können bereits weltweit Simulationen des Meeresspiegels abgerufen werden. Ohne Wind, ohne Sturmflut, ohne Tidenhub, ohne Luftdruckveränderung - einfach nur eine Meeres-spiegelerhöhung (Einstellbar von 0 bis 7 m)
Der berühmten Sandstrand der Algarve in Portugal sind in den nächsten Jahren gefährdet. Ein cm Meeresspiegelanstieg entspricht ungefähr 15 m Sandbreite. Dem Ozean, dem Atlantik kann nur mehr mit Reduzierung des weltweiten CO2 Ausstoßes geholfen werden - es muss dafür alles getan werden - es dürfte bereits wohl zu spät sein?
Wiederholte Vulkanausbrüche, wie z.B. der Ätna im Golf von Neapel könnte mit seinen Aschenwolken, das Klima nachhaltig verändern und es sogar abkühlen.
Ein weiteres Thema sind die Erdbeben im Mittelmeerbereich- durch die ev. kontinentalen Plattenverschiebungen- können die Phleg-räischen Felder bei Neapel, Ätna, Marsili, Vesuv, die Insel Santurin (Kolumbos) etc. wieder aktiv werden. Tsunami im Mittelmeer ?
Meereserdbeben lösen Tsunami aus. Die Geschichte zeigte um diese genannten Bereiche im Mittelmeer größere Katastrophen. Der Sage der "Arche Noha" wird immer noch nachgegangen.
Wie weit Gibraltar, durch die Inseln Sardinien, Korsika, Sizilien, Mallorca von Tsunamiwellen dieser angenommenen, möglichen Standorte indirekt geschützt ist, kann durch Simulationsmodelle untersucht und angenommen werden. Erdbebensicheres Bauen und Uferschutz entlang der Küsten sind große Herausforderung an die Architekten und Planer. Es wurde und wird an diesen Konstruktionen schon weltweit geforscht und umgesetzt. Die Konstruktion des Gibraltardammes wird von diesen Überlegungen entscheidend sein- Schüttdamm bzw. Mischsysteme.
Durch den Bau des Gibraltardammes kann jedoch Venedig und die gesamten 55 000 km Küstenufer mit Ihren Städten und ihren touristischen Stränden erhalten bleiben. Für den "Mehrwert" dieses Konzeptes stehen eher "geringe" Kosten gegenüber.
So, wie es in unseren Köpfen noch immer ist - das attraktivste Meer der Welt, das Mittelmeer, das Mediterraneum:
Das europäische Mittelmeer ist die wichtigste Urlaubsregion mit ca. 25 % des weltweiten Tourismus. Ein Trend, der im 19. Jhd. begann und heute jährlich ca. 200 Mio. Erholungssuchende ans Mittelmeer bringt – das sind ebenso viele Menschen, wie in der Küstenregion leben. Schätzungen der UNO (United Nations Environment Programme) rechnen bis 2025 mit ca. 650 Millionen Besuchern/Jahr in den 21 Mittelmeerländern, davon 350 Mio. in der Küstenregion. Die langen Badestrände im Schwarzen- und Asowschen Meer (Burgas, Varna, Konstanta, Odessa, Jalta, Krim, Sotschi (Russische Riviera), Sinop sind ebenso davon betroffen. (Sandstrand - Tourismusregionen, Umsiedlung von Wohnungen und Arbeitsplätzen) Es wurden Simulationsrechnungen bei 1,44 m, bei 1,90 und 3,17 m erstellt. (Siehe unter Nildelta- Ägypten)
Jährlich überprüft die EU die Badestrände. Es werden Belastungen durch Fäkalbakterien, ph-Werte, Sichtiefen und Sauerstoffgehalt festgestellt. Die schwarzen Punkte auf der Karte weisen Badeverbot auf. Die roten Punkte haben schlechte Qualität. Italien ist davon besonders betroffen.
Abnstieg und damit verbundene Versalzung des Grundwassers in weiten Teilen der Küstenbereiche, besonders bei Flachküsten zeigen dies besonders in der Landwirtschaft auf. Untersuchungen zeigen bereits bei 5 cm Meeresspiegelanstieg die Problematik auf.
Nur ein kleines Beispiel ist Mallorca - trotz der vielen Steilküsten verschwinden die wenigen Sandstrände mit den dementsprechenden wirtschaftlichen Auswirkungen - Tausende Sandstrände rund um das Mittelmeer wird es bald nicht mehr geben - der Schaden ist unvorstellbar – und er lässt sich auch mit Dämmen vor Ort, wie das MOSE Projekt in Venedig nicht mehr eindämmen. Es müssen alle Mittelmeerländer, Regionen und Orte zusammenhalten um das Gibraltarprojekt "Nuovo Atlantis" umzusetzen. Nur einige bekannte Beispiele:
Eines der vielen betroffenen Gebiete ist das Nildelta: Es ist die "Nahrungsgrundlage" Ägyptens. Die meisten Gebiete des 50 km gefährdeten Landstreifens entlang dieser Deltaküste liegen zwei Meter unter dem Meeresspiegel. Dieser wird durch einen schmalen Sandgürtel vor Überflutung geschützt. Durch einen bereits geringfügigen Anstieg wird das Nildelta geflutet. (hellblau - Überflutung bei Anstieg von einem Meter. Bei einem Anstieg von 0,50 m ist Alexandria und Port Said unter Wasser
Luftaufnahme auf das Nildelta, der "Kornkammer" Ägyptens - Bereits jetzt ist die Deltaküste durch geringere Nilfluten stark erosionsgefährdet, was bei einem Meeresspiegelanstieg zur Katastrophe werden könnte! Ägypten müsste großes Interesse für "Nuova Atlantis" haben.
Die Problematik beginnt bereits - die zaghaften Versuche um Alexandria (Ägypten Nildelta) einen Schüttdamm zu errichten werden scheitern - Letztlich aussichtslos - das salzhaltige Grundwasser dringt tief in das Nildelta hinein - entlang des Nilflusses können die Dämme selbst sich nicht abdichten - eine Katastrophe bahnt sich an. Nur Nuova Atlantis kann helfen, den Meeresspiegel im Mittelmeer auf plus - minus Null zu halten.
Im Mittelmeer sind die Oberflächentemperaturen enorm angestiegen- im Juli 2006 wurden bereits 30 Grad Wassertemperatur gemessen- die "Badewanne" Mittelmeer wird es bereits genannt, was enorme Auswirkungen auf die Ökologie hat. Die Algenbildung und die Quallenvermehrung kann auf dieses Phänomen verantwortlich zeichnen. Am schlimmsten wäre die Ausbreitung der Rotblutalgen im Nil, die schon mehrmals in der Geschichte größere Katastrophen ausgelöst hat. Die Lufttemperatur wird in manchen Bereichen von 45 bis 59 Grad erreichen können, was enormen Einfluss auf die Verdunstung des Mittelmeeres haben wird.
Die Golfplätze im Mittelmeerraum werden bereits in den nächsten Jahren vor großen Problemen stehen. Durch die heißen Sommer-Monate und das Austrocknen des Rasens durch die enorme Verdunstung trotz des "Rasensprengens" wird es seitens der Golfer einen enormen Besucherrückgang in den Sommermonaten Juli- August geben. Die Brauchwasserbrunnen werden von den Behörden für Beregnungsanlagen für Privatgärten, für Schwimmbecken und für Golfplätze gesperrt werden. Wie sich das in den nächsten Jahrzehnten im gesamten Europa auswirken wird, ist zu hinterfragen- die Land-wirtschaft steht vor noch größeren Problemen in dieser Hinsicht.
Die Mittelmeerländer sind besonders von Waldbrädnen gefährdet - die extrem heißen Sommermonate und die damit verbundene Trockenheit sind mitunter die Auslöser dieser Ereignisse - Korsika, Rhodos, Griechenland, Italien, Spanien etc. sind laufend in den Medien präsent - eine tragische Rntwicklung - verstörkte länderübergreifende Maßnahmen sind aufzubauen - Hubschrauberlöschstaffel etc. einzurichten.
In Europa kann man den Klimawandel am deutlichsten am Schwund der Gletscher in den Alpen nachvollziehen - Extrem lässt sich Jahr für Jahr beobachten, wie diese zurückgehen - in einigen Jahrzehnten werden wird ein Großteil der Alpengletscher nicht mehr existieren.
Im Neujahrsprogramm 2008 des ARD wurde ein Fernsehfilm "Messners Alpen" gezeigt, wo u.A. speziell auf das umweltfreundliche Verkehrssysteme TALPINO eingegangen wird.
"Grüne Weihnachten" in den Alpen - auch Schneekanonen konnten in diesen warmen Wintermonaten kaum in Betrieb genommen werden. Skirennen in ganz Europa werden abgesagt. Einige Schi- und Langlaufrennen stehen vor dem aus: WM Aare (Schweden), Chamonix, Val d`Isere, Chamonix, (Frankreich) Wengen, St. Moritz, (Schweiz) Madonna di Campiglio (Italien) St. Anton, Bad Kleinkirchheim, Bad Gastein, Zauchensee, Kitzbühel, Seefeld (Österreich). Die Ironie im Jänner 2007- für das Hahnenkamm "Streif" Rennen von Kitzbühel wurde Schnee vom Großglockner mit LKW nach Kitzbühel gekarrt und Hubschrauber transportieren und entleerten den Schnee auf der Rennstrecke. Trotz des gewaltigen Aufwandes dieser Luftbrücke ist es nicht gelungen, die Veranstaltung, den Abfahrtslauf der "Streif" abzuwickeln. Es müssen Alternativen gesucht werden - "Hitzeflüchtlinge" aus dem Mittelmeerraum kommen in die kühleren Alpen, die "Sommerfrische" kann hier ein aktuelles Thema werden - aber was machen die Gäste im "Winter" ohne Schnee in den Alpen? Können wir uns die Kälteanlagen für Eis und Schnee überhaupt noch leisten - ebenso ist auch das Trinkwasser in den Alpen rückläufig. Schihallen und Wellness kann überall gebaut und weltweit bespielt werden. Wir müssen uns neu positionieren. Die Sommersaisonen werden wesentlich verlängert werden - der Winter wird sich auf max. 2 Monate reduzieren.
Allen Problembereichen ausweichen - Bäumen, Felskuppen, sensiblen Landschaftsteile etc. das die Schneisenbauer der "Seil" Bahner einfach nicht können.
Die Vegetationsgrenzen in den Alpen haben sich bereits verschoben. Den Apfelkulturen um den Meraner Etschtalboden ist es zu warm geworden - diese wandern in den höheren Vintschgau und in das Oberinntal in Nordtirol um den bekannten Säuregeschmack zu erhalten.
In Seefeld, auf 1200 m Seehöhe hat Walter Seyrling Marillenbäume und resistente Traubenstöcke gesetzt. Die herben, trockenen Weißweingrenzen werden sich ebenso nach oben verlagern. Im Burgenland bei Wien wird es in einigen Jahren keine "herben" Weißweine mehr geben. Die Erwärmung in den Alpen stehen unter Klimastress Die Erderwärmung neben der Flora und Fauna - auch die Tierwelt wie Birkhühner, Auerhahn bzw. das Alpensteinhuhn, Schneefink, Schneehasen, Auwälder, Fichte, Buche, Edelweiß, Felsenhahnenfuß - dafür drängen andere Populationen herein (z.B. diverse Fischarten) ...weiter zum Suezkanal
Die bekannten Alpenblumen wie Enzian und Edelweiß wandern pro Jahr um ca. 29 m nach oben - der Vegetationsgürtel wird sich bei den prognostizierten Temperaturanstiegen von mehreren Grad bis 700 m nach oben verschieben - ebenso sind die Fichtenwälder in unseren Alpen davon betroffen.
Die heißen Sommertage fördert die Ausbreitung von Insekten, wie die der Mücken, Wespen und Bienen in höheren Regionen.
Im Bereich des Suezkanals muss ab einer gewissen Meeres-spiegeldifferenz eine Schleuse im Suezkanal errichtet werden. (Differenzen von 0,18 bis 0,88m und (ev. bis 7.0m) Die Meeresspiegels im Indischen Ozean, im Roten Meer und im Atlantik liegen auf gleicher Höhe. Vorab könnte mit einer Zuflussströmung ins Mittelmeer gearbeitet werden. Ab einer gewissen Meeres-spiegeldifferenz müsste eine Schleuse errichtet werden - dies könnte als "Flusskraftwerk" genützt werden. Die Strömungsenergie im Suezkanal dürfte nicht von Bedeutung sein, sondern nur die effektive Meeresspiegeldifferenz im Schleusenbereich ab einer gewissen sinnvollen Höhe. Die neuen, großen Containerschiffe von Asien kommend, sollen aus zeitlichen und wirtschaftlichen Gründen die Möglichkeit haben, auf kurzem Weg, Europa bzw. das Mittelmeer mit ihren Containerhäfen und damit die Anbindungen an die Talpino Verteilerstationen zu erreichen. (Koper, Triest, Venedig, Marseille, etc.) Die Schiffsdistanz von Marseille nach Bombay verringert sich von 16 400 km über das Kap der Guten Hoffnung (Südafrika) auf 7400 km. Die Länge des Suezkanals beträgt 162,5 km, die Gesamtlänge der durchgehenden Wasserstraße beträgt 190,25 km. Im Norden ist der Kanal 280 bis 345 m breit, die Tiefe beträgt bis 100 m. Derzeit werden die Flachstellen auf 18 Meter vertieft. Die Anforderungen an die großen Containerschiffe werden noch höher. Heute benützen jährlich 15 000 Schiffe die Suezkanal- Durchfahrt.
Ein langersehnter Wunsch seit der Antike- die Eröffnung des 160 km langen Suezkanals im Jahre 869 unter dem Projektmanagement Ferdinand Marie Viconte de Lesseps. Der österreichische Bauingenieur und Eisen-bahnpionier Arthur Negrelli (aus dem Trentino) erlebte die Eröffnung nicht mehr. Er wurde auch nicht bei der internationalen Eröffnungsfeier am 17. November 1869 namentlich erwähnt. Die eingeladene österreichische Delegation unter "Kaiser Franz Josef I" haben sich dazu nicht geäußert. Seine Tochter prozessierte jahrelang in Paris für die Anerkennung der genialen Suezkanal Trasse aus Negrellis Hand, die Lesseps zeitlebens sorgfältig verschwiegen hatte. 1856 schrieb bereits Negrelli "Die gegenwärtige Transport- und Kommunikationsmittel Ägyptens: Alois Negrelli von Moldelbe - Schöpfer des Suezkanals
Der Suezkanal wurde von der französischen Suezkanalgesellschaft (Company du Universelle de Suez) errichtet und im Jahre 1869 für den Schiffsverkehr freigegeben. Die Baukosten beliefen sich auf ca. 190.000.000 Pfund, von denen 12.800.000 durch Aktienzeichnungen zum Großteil aufgebracht wurden. Die Einnahmen der Gesellschaft ergaben 1872 zum ersten Mal einen Überschuss von 2.000.000 Franken, der 1878 auf 29.700.000 Franken stieg. Der Suezkanal wurde im Jahre 1956 von Ägypten verstaatlicht. Die Einnahmen beziffern sich auf 60.5000.000 Franken.
Ein weiteres wichtiges Mittelmeerprojekt ist das "Tote Meer" Es gibt hier bereits mehrere Projekte, das Tote- mit Mittelmeerwasser zu verbinden- z.B. der Bau eines 300 km langen Zufluss Stollens vom Mittelmeer, von Ing. Wendt und Kelm 1975, die das Tote Meer, mit einer Höhendifferenz von ca. 420 m für Energie-geinnung, Meerwasser-entsalzungsanlagen und die damit weitere Nutzungen für die Landwirtschaft nutzt. Ein weiteres Projekt ist der "Friedenskanal" von "Rotem Meer" zum "Totem Meer", was ein wesentlich längerer Kanal wäre. Zudem werden die Korallenriffe von Akkaba im Roten Meer dadurch gefährdet. Das "Prachensky“ Projekt wählt eine Verbindung vom Mittelmeer in das Tote Meer- er geht bereits auf die zukünftige Meeresspiegelerhöhung der Klima-erwärmung ein. Diese "Peace Line" führt vom Mittelmeerhafen Tel Aviv über- unter Jerusalem zum Toten Meer, wo über einen waagrechten Stollen, mit einer Höhendifferenz von 420 m Strom gewonnen wird.
Der Salzgehalt des Toten Meeres beträgt bis zu 33 Prozent. (Mittelmeer 3%) Durch das Austrocknen des Toten Meeres steigt der Salzgehalt und beeinträchtig den Mikro Organismus im Toten Meer.
Prachensky versucht neben der neuen Trasse, mit einem waagrechten Druckstollen eine Alternative oberhalb darüberzuführen. Mit einem dichtem oberflächennahem "Saugdruckrohr" wird das Mittelmeerwasser von Tel Aviv über Jerusalem und weiter bis zum Toten Meer geführt. Am höchsten Punkt ist ein Speichersee vorgesehen. (Brauchwasser bzw. Trinkwasser Speicher) zur Stromgewinnung. Damit wäre die Höhen-differenz um 300 m erhöht - auf ca. 1220 m, was für die Stromgewinnung eine effizienterer Ausnutzung, zu bestimmten Tages-zeiten wäre. Das ist das Konzept eines kombinierten Pumpwasserspeicher Speicher-kraftwerkes, das in den Alpen sehr erfolgreich angewendet wird. Zusätzlich werden die Oberflächenrohre mit Nano Fullerentechnik behandelt, was die Reibungsverlkuste um 50% vermindert, was sich in den Pumpkosten enorm ausdrückt (Eine Entwicklung der CEP Corporation)
Es besteht Gefahr in Verzug. Die Letzten zwei Jahre, ist das Tote Meer um zwei Meter gesunken. Die umliegenden Seeflächen brechen ein - da Grundwasser die salzhaltigen Böden ausschwemmt. Es müssen Lösungen gefunden werden:
Das Tote Meer ist ein abflussloses, 600 km2 großes Verdunstungsmeer, das über den Jordan gespeist wird und derzeit ca. 420 m Tiefer, als das Mittelmeer liegt. Ziel ist es den Wasserstand des Toten Meeres auf eine sinnvolle Höhe einzupendeln. Diese Höhe sollte und muss mit ökologischer Einsicht definiert werden. Ein ähnliches Projekt wird für den See Genezareth vorgeschlagen, der um - 210 m tiefer, als das derzeitige Mittelmeer liegt.
Die Aufzeichnungen, seit 1930 der Meeresspiegelmessungen vom Toten Meer zeigen, dass die die Verdunstungen ab 1980 besonders stark zugenommen hat. Es besteht sofortiger Handlungsbedarf. Nicht nur wegen des technischen Vorschlages, sondern wegen der Symbolik ist diese alternative Trasse von Tel Aviv über Jerusalem zum Toten Meer gelegt worden - es ist für mich ein "Friedensprojekt" zwischen Israel, Palästina, Jordanien und Syrien geworden. "Wasser ist die Ader des Lebens" - Frieden wünschen wir uns alle, ich möchte es noch erleben. (Weihnacht 2006).
Die Katastrophe des Aral Sees, zum Großteil durch Menschenhand verursacht, möchte ich als Mahnmal auflegen.
Die Meerenge vom Bosporus und die der Dardanellen mit dem Schwarzen Meer sind ökologisch sensibel - die Zuflüsse der Donau etc. in das Schwarze Meer und die der anderen Mittelmeerzuflüsse, wie Nil, Rhone, Po, etc. können alleine die Verdunstungsdifferenz des Mittelmeeres nicht bewältigen - der Zufluss des Atlantik über die Straße von Gibraltar ist für Einhaltung der Meeresspiegelhöhe notwendig. Eine Schleuse Schwarzes Meer - Mittelmeer wird und kann nicht notwendig sein. Eine ÖKO Forschungsstelle wie in Gibraltar wird hier vorgeschlagen
Das Schwarze Meer - ein Binnenmeer mit relativ wenig Salzgehalt an der Oberfläche. Es bezieht sein Wasser überwiegend aus den europäischen Flüssen, davon zum Großteil aus der Donau. Salzig ist das Schwarze Meer nur deshalb, weil das Wasser durch den Bosporus in zwei Richtungen fließt- an der Oberfläche leichteres Wasser Richtung Bosporus mit ca. 2% Salzgehalt und einer Strömungs-geschwindigkeit bis zu 2,50 m/sec. In der Tiefe fließt schwereres Salzwasser mit 4% Salzgehalt in das Schwarze Meer zurück. Der Wasserfluss des Schwarzen Meeres beträgt im Jahr ca. 348 km3 pro Jahr, das über den Bosporus in das Mittelmeer fließt. 245 km3 gehen im Schwarzen Meer durch Verdunstung verloren! Dies wird heute durch den Zufluss des Atlantiks über Gibraltar ausgeglichen.
Die Verschmutzung des Schwarzen Meeres muss untersucht werden und es sind Gegenmaßnahmen zu treffen:
Zum Schwarzen Meer kommt noch das Asowsche Meer dazu. Er hat eine Größe von 38 800 km3 und ist maximal 15 Tief. Es ist damit ein durchgehender Wasserspiegel vom Asowschen Meer über die "Straße von Kertsch" bis zum Mittelmeer verbunden.
Die russische Stadt Sotschi, direkt am Schwarzen Meer, hat am 5. Juli 2007 den Zuschlag für die Winterolympiade 2014 erhalten. Maßgebend für diese Entscheidung hat sich Ministerpräsident Wladimir Putin* eingesetzt. Die Auseinandersetzung zwischen der "Russischen Riviera" am Schwarzen Meer mit dem subtropischen 30 km Sand- und Kieselsteinstrand und den Schigebieten in den kaukasischen hohen Schiebergen im Hintergrund, ergeben einen besonderen Reiz für die Olympiade mit deren einzelnen Wettkampfstätten und Unterkünften. Die Schiegebiete liegen zum Teil in Naturschgutzgebieten- hier können mit umweltfreundlichen Besucherlenkungskonzepten* nachhaltige positive Lösungen gefunden werden.
Das Wahrzeichen von Sotscha- das Hafengebäude direkt an der Küste mit einer Anlegestelle für Schiffe.
Ein Olympisches Dorf ist am Sandstrand von Sotschi geplant- hier ist die ebene Küste vor Hochwasser gefährdet, wie im Mittelmeer.
Sotschi muss vor einer Meeresspiegelerhöhung geschützt werden- dieses Bild ist abwendbar- das Prachensky Projekt ist die sinnvollste und realistischste Lösung. Wenn alle betroffenen Anrainerstaaten des 55.000 km langen Küstenstreifen des Schwarzen Meeres, des Asowschen Meeres und des Mittelmeeres sich zusammenschließen, dann ist dieser ca. 26 km lange Nuova Atlantis High Tech Damm in Gibraltar finanzierbar.
Die größtern Schäden der Meeresspiegelerhöhung werden in der Landwirtschaft und in den Küstenstätten angerichtet. Das Grundwasser in den flachen Küsten- Landwirtschaften wird Kilometerweise in das Landinnere versalzt.
Ein ähnliches Problem hat das Naturschutzgebiet in Durankulak * am Schwarzern Meer in Bulgarien. Ebenso gibt es unzählige sensible Stellen entlang dieser Küstenlandschaften und Flussmündungen dieser Binnenmeere, wie das Donau, Desna, Dnister, Po, Rhone, Ebro und Nildelta etc.)
Der Wettersatellit Jason-2 wurde 2008, der Jason 3 wird 2013 in den Orbit gebracht - damit können unter anderem noch genauere Daten über die Meeres-spiegelerhöhungen erfasst werden. Die Probleme des in Nähe befindlichen Kaspischen Meeres mit den steigenden Meeresspiegel zeigen deutlich die enormen Schäden in ihren Küstenbereichen auf.
Jason 2 ist erfolgreich am 20 Juni 2008 gestartet. Damit kann jetzt kontinuierlich die Meeresoberflächen Topgraphie exakt vermessen werden. Das ist ein wesentlicher Beitrag zur Klimaforschung.
Die Versicherungen (Z.B. Münchener Rückversicherung) beschäftigen sich mit den Auswirkungen des Klimawandels. Zum Lösungsvorschlag des Mittelmeeres, den Meeresspiegel auf plus - minus Null einzu-pendeln, werden sich die Anpassungsstrategien für dieses Projekt "Nuova Atlantuis" enorm positiv für die Versicherten in den Prämien auswirken müssen. Oder geht es nur um besseres Versicherungsgeschäft der 55 000 km Küsten- Versicherungslänge. Hochwasser und Sturm nehmen weltweit beträchtlich zu, der Lösungsvorschlag des Mittelmeeres wäre schon ein Teilerfolg.
Die Schlüsselstelle all dieser Überlegungen ist die Engstelle von Gibraltar- es gibt diverse wissenschaftliche Untersuchungen. (siehe Anhang) Keine einzige ist auf die Meeresspiegeleinhaltung des Mittelmeeres, des Schwarzen Meeres und des Asowschen Meeres eingegangen! Es handelt sich hier um ein sehr, sehr sensibles Öko Projekt, das genauer Untersuchungen bedarf, um konkrete Aussagen treffen zu können. Die EU- UVP sind wesentliche Grundlagen, die einzuarbeiten sind. Der Verfasser möchte jedoch auf Grund des globalen Klimawandels eine nachhaltige Abwägung der ökologischen Vor- und Nachteile im Mittelmeeres in den Vordergrund stellen. Dem technischen Aufwand und der Feinabstimmung der Ökoschleusen im Dammbereich mit den high-tech geregelten Strömungskonzepten, darf jedoch nicht nachgegeben werden. Wir sprechen von ca. 54 500 km Küstenberreichen der drei Binnenmeere, die einer Gibraltar- Dammlänge von 27.3 km gegenüberstehen.
Venedig- das Weltkulturerbe- darf nicht untergehen - Rettet Venedig
Rettet Venedig, Rettet die Küsten des MittelmeersFluchtartig wird Venedig verlassen- aqua alta 2008-156 cm
Der Klimawandel stellt nach Einschätzung von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon für die Menschheit inzwischen eine ebenso große Bedrohung dar wie Kriege. Die Hauptarbeit der Vereinten Nationen (UN) konzentriere sich bisher auf die Verhinderung und Beendigung von Kriegen, doch die Gefahr durch die globale Erwärmung sei mittlerweile ebenso groß, sagte Ban in New York. Er kündigte an, dass die UN sich intensiv mit dem Thema befassen würden: „Die natürliche Arena dafür sind die Vereinten Nationen.“
Wanderausstellung Rettet Venedig - Rettet das Mittelmeer beginnt in Venedig und führt um die Küsten des gesamten Mittelmeers. Venedig- das Weltkulturerbe bleibt ohne Eingriffe erhalten- der Bürgermeister von Venedig- Massimo Cacciari hat die EU Alternative zum MOSE Projekt gefunden.
Das Wissen der Bauhütten alten Kulturen vereinen diesen kulturellen Bauauftrag - der Arche Noah. Die zwei Säulen, in der Vorhalle des "Salomonischen Tempels" in Jerusalem, der ehemalige "Turm auf Pharos" in Ägypten, die zwei Säulen des "Markusplatzes" in Venedig und die die zwei geplanten Säulen in Form hoher bewohnbarer "Leuchttürme" in der Mitte des "Nuova Atlantis" Dammes, schließen den Kreis dieser kulturellen, humanen Idee, die Kontinente Afrika und den Nahen Osten mit Europa friedlich Zusammenzuschließen.
Am Anfang war es eine Idee- eine Arbeitstafel von 1819 JB aus England, die mich sehr stark beeinflußt hat.
Am 7. Juli fand das weltweite Live Earth Konzert von Al Gore statt: Eines der größten Musikereignisse in der Geschichte der Welt: Fünf Kontinente, acht Länder, 24 Stunden, 150 Künstler, bis zu 2,5 Milliarden Zuschaer in Fernsehen, Radio und Internet- um auf den Klimawandel aufmerksam zu machen. Im Bild: Power aus Afrika: Der Soweto Gospel Choir* , Gewinner des Grammy- Awards.
Die Oper "Aida" von Giuseppe Verdi wurde "eigentlich" für die Eröffnung des Suezkanals 1869 geschrieben. Sie wurde verspätet 1871 in Kairo und in Mailand uraufgeführt. Es war seinerzeit ein großer Wunsch, beide "Werke" des Baues und der Oper gleichzeitig zu Vollenden. "Nuevo Atlantis - Arche Noha" könnte es heißen. Im Bild- Tanz aus dem "Imigration- Maroccan" Lines Ballet von Alonzo King. Die Tänzer bewegen sich zu Liedern zwischen Vertrautheit, Intimität und Einsamkeit, zu Gesängen der Dankbarkeit, dem Schrei nach Frieden und Liedern der Zusammengehörigkeit und Gemeinschaft. (Tanzsommer Innsbruck - Josef Resch) 00 Der Mittelmeerraum - Einführung WIR SIND EIN TEIL DER ERDE - MEINE WORTE SIND WIE STERNE, SIE GEHEN NICHT UNTER - CHIEF SEATTLE |