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Kaiser Maximilian Lampretensee auf dem Seefeld - heutiger Wildsee

Der Wildsee wird im Tiroler Natueschutzkataster als Naturdenkmal (Moorsee) geführt. Es ist in den kletzten Jahren ein reiner "Kalksee" geworden. Es gibt keine Wasserpflanzen mehr.

Die Lamprete wurde von Kaiser Maximilian om Seefelder Lampretensee (Wildsee) gezüchtet. In folgeden berühmten Jagd - und Fischereibüchern von Kaiser Maximilian niedergeschrieben:
-Abenteuer des Theuderdank 1510
-Weißkunig 1516
- Aus dem Fischereibuch - mit Bilder von Jörg Kölderer
- Tiroler Jagdbuch 1504
- Österreichisches Jagdbuch 15015-
- Geheime Jagdbuch
- Gärtnerey, Falknerey, Jägerey, Kellerey
- Tiroler Fischereibuch 1567

    Die Lamprete war seinerzeit ein ausgezeichneter Speisefisch und wurde mit den anderen Fischen mittels Holzfässer in die Hofburg nach Innsbruck gekarrt. Ebenso wurde er für das Fischen von Huchens mittels des Lampretenzopfes im Inn verwendet. Aus diversen Dokumenten läßt sich in das "Trentino" für die Herkunft der Lampreten ableiten. Die Fischzucht unter Kaiser Maximilian war eine Hochblüte der Fischbewirtschaftung.

      Aus dem Fischereibuch von Kaiser Maximilian:
      Lampreten See auf dem Seefeld
      "Der obgenannte See hat sich die Römisch-Königliche Majestaät allein für die Besetzung und Halterung von Lampreten vorbehalten, damit ein Landesfürst ein besonderes Vergnügen an den Lampreten haben möge"

        Die Fischgewässer von Kaiser Maximilian waren geordnet - geregelt und niedergeschriebn.

        Der große Wunsch des Präsidenten des Fischereivereins "Kaiser Maximilian Seefeld" ist die Wiedereinsetzung des ehemaligen "Bachneunauges" in den Lampretensee (heutiger Wildsee) und der "Kaiser Maximilianforelle" in den Ablaßsee (zukünftiger Seekirchl - bzw. Kaiser Maximilian See)

          Der Wildsee verschlammt zunehmend - aus einem Moorsee mit Boden Wasserpflanzen ist ien reiner Kalksee entsanden. Dies wurde durch Menschenhand verursacht - eine Renaturierung ist notwendig - am Besten eignet sich eine Bodenschlammsaug Pumpe. Wo und wie das Material Zwischengelagertz wird, wird derzeit geprüft.
          A Im Bereich des Seeauslaufes beim Weer
          B Im Bereich der Felder in Richtung Süden.
          C Im Bereich des Bauhofes Reith und Abtransport
          D Im Bereich der Eisenbahn - im Bereich Übergang Golfplatz

          Das Absaugen ist innerhalb von 8 Wochen erledigt - die Rahmenbedingungen rundherum sind "Kopfarbeit", mit den Experten.

            Auf Grund des Winters 2005-2006 wurde die Proplemtik sichtbar - tausende Fische sind erstickt - die Eisdecke setzte sich auf den ebenen, niederen Schlammgrund des nördlichenn Seeteiles - die Fische zogen in den restlichen tieferen teil des Sees und erstickte trotzdem, weil dieser restsee zu klein geworden ist.

            Folgende Maßnahmen sind notwenig, um dieser, durch meschliche Eingriff zustandgekommen Problematik, zu entkommen:
            1 - Fertigstellung der Sedimentbecken Loba 1,2 und 3
            2 - Aussaugen einer Rinne, eines tiefere gelegenen Teiles des Sees, im niederen, zugeschlammten Teil.
            3- Rückführung der im Laufe der Jahrundert zugeschüttenden Seeflächen -Ausgleich einer Erweiterung zwischen Landesstraße und See.
            4- Entfernen der Fichtenbäume rund um den Wildsee - Seefelder Birken und Lärchen ergeben ein wesentlich freundlicheres, sonnigeres Landschaftsbild um den See.
            5 - Ausgewogener natürlicher Fischbesatz für den Wildsee. Der große Wunsch des Obmannes des Fischereivereins Kaiser Maximilian ist der Ausbau der "Krebspopulation" und das "Wiedereinsetzens" der "Lampreten" in Zusammenarbeit mit Experten und der UNI Innsbruck - Limnologie. Beide Tiere sind im berühmten Fischereibuch von Kaiser Maximilian aufgezeichnet und beschrieben.

              Dem Wildsee werden die zugeschütteten Flächen zurückgegeben. Diese ungenützte saure Wiese könnte und sollte wieder See werden - zwischen beiden Wasserflächen geht man über die neuen Holzstege der Seepromenade, was ein besonderes Erlebnis wird. (Bild - Hochwasser 2005)

                Im Gegensatz zu Meer- und Flussneunauge ist das Bachneunauge (Lampetra planeri) das einzige stationär lebende Rundmaul in unserem Alpenraum. Es besiedelt klare Bäche und kleine Flüsse in der Forellen- und Äschenregion. Die meiste Zeit seines Lebens verbringt es im Larvenstadium (Querder), das drei bis vier Jahre dauert. Während dieser Zeit lebt der Querder im Schlamm verborgen. Nur das Maul ragt etwas ins strömende Wasser um Schwebteilchen, von denen sich der Querder ernährt, aus dem Wasser filtrieren zu können.

                Im 3. oder 4. Herbst bildet sich der Querder in das erwachsene Bachneunauge um. Der Körperbau dieses adulten Stadiums ist vor allen Dingen für die Fortpflanzung ausgerichtet. Der Verdauungstrakt ist stark zurückgebildet und funktionslos. Eine Nahrungsaufnahme findet nicht statt.
                Zum Ablaichen wandert das Bachneunauge (Fische - keine Aale) im Frühjahr bachaufwärts in den See. An günstigen Laichplätzen schlagen sie in kleinen Rudeln von 6 - 12 Tieren Laichgruben, in denen die Eier abgelegt werden. Nach der Eiablage sterben die Elterntiere ab. Die nach einigen Tagen schlüpfenden Larven suchen dann ruhigere Bachbereiche auf um sich dort einzugraben. Die Bachneunaugen sind besonders geschützt - sie leben nur in auberstem Wasser.

                  Das vorgeschrieben jährliche "Fische setzen" im Frühjahr ist immer ein Erlebnis. Der Fischbesatz für die Seefelder Fischgewässer wird mit Fachleuten abgestimmt. Ziel ist es, eine natürliche Ausgewogenheit zu finden - die Sanierung das Wildsees ist ein sinnvolles projekt für die Öffentlichkeit.


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