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Atelier für Innovation,
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Kaiser Maximilian - Lampretenbach auf dem Seefeld

Aus dem See fließt der Lampretenbach (Seebach) - aus dem Ablaßsee rinnt heute der Raabach, die im Ortszentrum zusammenfließen und Richtung Norden in die Isar bei Giessenbach fliesen.

Unterhalb des Kraftwerkes der Tiwag rinnt dieser Seebach über den Wassefall, der vor einigen Jahren einen attraktiven Teich erhalten hat. Leider sammeln sich hier jetzt die Abfälle des Baches- hier muß eine Lösung gefunden werden. Der sogenannte "Wassfallweg" ist eine "Gstätten" geworden- hier sollte wieder ein touritisches Angebot gemacht werden.

    Aus dem Fischereibuch von Kaiser Maximilian:
    Bach der aus dem Lampretensee rinnt- Der genannte Bach fließt am Schloßberg vorbei in die Scharnitz und hat Forellen.Dieser Bach ist für den Landesfürsten von Nutzen, wenn er sich in Seefeld aufhält, da ihm die Vorhen (Forellen) für seine Küche sehr gelegen kommen.

      Alte Karte (Tiroler Landesarchiv) - hier sieht man den durchgehenden Bach noch, der in die Scharnitz rinnt. Deutlich sichtbar der Lampreten- und den Ablaßsee.

        Kollorierte Peter Anichkarte von 1774 - deutlich sieht man hier bereits die Versickerung in Giessenbach - ein riesiger Sedimentsee entstand hier jedes Frühjahr.

          Vermessungskarte von Kaiser Maria Theresias Katasterpläne von 1856 - hier sieht man deutlich die Versickerung in Giessenbach. In den 50 Jahren wurde die Verbindung in die Isar wieder aufgegraben und die Sumpfflächen der Landwirtschaft zugeführt. Eigentlich gehört der Eppzirler Bach jetzt zur Seefelder Fischerei, da er rechtsläufig einrinnt.

          "Alle Gewässer, die in die Isar rinnen gehören lt. Karte zur Seefelder Fischerei"

            Am 30.1.1997 reichte der Fischereiverein Kaiser Maximilian Seefeld sein Renaturierungskonzept alle seine Gewässer, die bis zur Versickerung (Isar) rinnen für den Tiroler Wasserpreis bei der Tiroler Landesregierung ein. Folgende Punkte wurden eingebracht.
            1. Sanierung der Loba - Schotter- und Absetzbecken)
            2. Sanierung des Wildsees
            3. Beobachtungsstege am Wildsee und im Reither Moor
            4. Fischtreppe am Weer des Wildsees - bzw. ein durchgehendes fischgerechte Gewässer bis zur Versickerung.
            5. Sanierung des Seebaches (Lampretenbaches)
            6. Wiedererrichtung des Seekirchlsees (Ablaßsee von Kaiser Maximilian)
            7. Sanierung des Raabaches
            8. Wiedererrichtung des Klostermühlensees - und der Klostermühle...
            9. Sanierung des Wasserfalles
            10. Sanierung des Klärwerkes
            11. Sanierung des Drahnbaches bis zur Bodenalm
            12. Fischteich auf der Bodenalm
            Vieles ist in der Zwischenzeit umgesetzt worden - - neue Erkenntnisse fließen laufend ein und bestärken das Gesamtkonzept.

              Link zum Wildsee (Lampretensee)*

              Ein Wunsch wäre ein automatischer Rechen seitens der Gemeinde oberhalb des Wasserfalls, der die "Abfälle" von Plastik und Blumenbeete etc automatisch in Container füllt. Der Bach ist bei vielen Bürgern im Dorf immer noch der "Mülleimer"- es ist eine laufende Bewusstseinsbildung in der Bevölkerung notwendig. Ebenso stellt die Schneeräumung in den Bach ein dauerhaftes Problem dar.

                Mit "Argußaugen" wird der Wehr- Abzweigung für das Kraftwerk Tiwag zum Inn laufend beobachtet. Das geklärte Seefelder Abwasser wird mit einem Teil des Drahnbaches zum Inn mittels Druckrohren hinunter geleitet, die in das E-Werk "Power-Plobb" und weiter in den Inn fließt. Dieses Wasser fehlt jdoch dem Drahnbach, der in die Isar nach Bayern rinnt. Die genehmigten Restwassermengen müssen jedoch eingehalten werden- die bisherigen Auswirkungen sind bereits heute sichtbar: Rechts Einlauf zum TIWAG-Kraftwerk- links Abfluß in das Bachbett des Drahnbaches...

                November 2011- der Drahnbach trocknet bereits im Bereich der Bodenalm aus- der Abschlußteich war das Auffangbecken für die restlichen Fische, die elendiglich hier zu Grunde gingen.

                In Niedrigwasserzeiten müßte der Zufluß zum Drahnbach am Wehr nachgeregelt werden. "Ökologie" sollte vor "Ökonomie" kommen.

                Mit den Nano-Brick-Batterien könnte das TIWAG Projekt technisch überprüft werden. Weniger Wasserenergie, aber step-for-step Strom gespeichert, liefert zur Richtigen Zeit im Jahresmittel mehr, als das derezeitige Verpuffen in den Hochspannungsleitungen. (30%-50%)

                  Das Klärwerk-Abwasser-Kraftwerk zum Inn - der Power-Plobb *

                  Durch wechselhaftes einlegen von Steinen wird die Strömung der Wiesenbäche verstärkt - ebenso helfen Bäume als Schattenspender um das Zuwachsen der Bäche zu verhindern. Weiden sollten es sein- Fichten sind keine Uferbäume...auch an Raabach sollte das gelten...

                    Ebenso sind die Versuche mit eingelegten Querbrettern eine große, einfache Variante.

                      Ein Phänomen stellt das völlige Austrocknen des Seebaches in den letzten Jahren im unteren Bereich von der Bodenalm bis nach Giessenbach dar.

                        Aus diesem Grunde wurde im Bereich der Bodenalm ein bewusster Abschlussteich errichtet. Bei Hochwasser wird der Bach über einen Beipass vorbei geleitet. Die Fische sollten im Auffangteich verbleiben.

                          Der Teich war und ist nich dicht- er war ein Provesorium - aus diesem Grunde trocknet dieser Teich aus. Mit einigen technischen Maßnahmen könnte der Teich dicht gemacht werden. Der Abschlussdamm muß saniert und erhöht weren.

                            Fischsterben in diesem Ausmaße war die Folge -leider....


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