Home-Leistungsbild
Projektordner
Portrait-Lebenslauf
Aktuelles-News
Presse
Kunst & Architektur
Kunst & Art
Partnerschaften
Die Künstlerfamilie
Links
Kontakt-Atelier-Karte

Atelier für Innovation,
Architektur und Kunst
Panoramaweg 560
A-6100 Seefeld
Handy: +436643084512
Skype: prachensky-tel
www.prachensky.com
email: michael@prachensky.com

Kaiser Maximilian und seine Krebszucht

Der heimische Edelkrebs wurde im Mittelalter vielerorts eingesetzt - Kaiser Maximilian hat den Krebsfang im berühmten Jagd und Fischereibuch festgehalten, die von Jörg Kölderer bebildert wurden (1504)

Im Bild sieht man die Reusen für den Krebsfang - interessant sind die Fackeln, die für das Nachtfangen der Krebs verwendet wurden. Die Fische und Krebse wurden dann mit Holzfässern über den Zirler Berg in die Hofburg zu Innsbruck gekarrt.

    Der sanierte Gotische Keller (Projekt Prachensky) in der Hofburg zu Innsbruck- ursprünglich die Eingangshalle in die Hofburg- später zur Hofküche umgestaltet -wurde im laufe der Zeit zu einer brachliegenden Abstellkammer der Hofburgbewohner einvernommen. Das nebenan liegende "Fischerhäusl" war der Sitz des Fischmeisters sämtlicher Fischgewässer von Kaiser Maximilian. Wenn man überlegt, wie der "Hofstaat" Hofburg täglich mit Wild und Fisch und Krebse etc. versorgt werden musste, kann man sich vorstellen, wir gut das organisiert sein mußte.

      Der Edelkrebs, der heimische Flußkrebs wurde in Europa durch den Amerikanischen Krebs verdrängt- 1890 durch Max von Burne. Durch die von einem Pilz verursachte Krepspest am heimischen Edelkreps wurde er fast zur Gänze vernichtet. In Tirol gibt es noch heimische Populationen des Steinkrebses im Außerfern - der Wildsee (ehemalige Lampretensee) in Seefeld dürfte zu den stärksten Populationen desd Flußkrebses in Tirol sein.

        Der Ablaß See von Kaiser Maximilian- mit der Recreation dieses Kiaser Maximilians Sees" kann hier wieder eine Population von Edelkrebsen entstehen- es wurden bereits im Möserer Bach Krebsbestände entdeckt. Zusätzlich wäre hier die Möglichkeit die gengeschützte "Kaiser Maximilian Forelle" aus der Population "Gossenköllensee" hier einzusetzen.

          Die Paarung erfolgt in den Monaten Oktober - November. Bei der Begattung wirft das Männchen oft nach heftigem Kampf, das Weibchen auf den Rücken und klebt mit Hilfe seines Spenders kleine, zylindrische Samenpatronen, in die Nähe der weiblichen Geschlechtsöffnung. Die Eiablage findet in den Seefelder Gewässer nach dem Winter statt. Die befruchteten Eier (50-350) haften traubenförmig an der Mutter. ...

            Neuer Link

            Mit dem neuerlichen Einsetzen von Edelkrepse am Wildsee durch den Fischereiverein Kaiser Maximilian ist es erfreulicher Weise gelungen, die Population erfolgreich aufzubauen. Im Bereich des neuen Biotops bei der Strandperle sind ebenfalls Krebse zu finden.

              Er bewohnt die Uferzonen des Wildsees und den Lampretenbach. Erst nach Einbruch der Dunkelheit verläßt er die Schlupfwinkel und zieht mit weit auseinanderspreizenden Scheren auf Raub aus- er wird als "Ritter" von sauberen Gewässer bezeichnet. Während den Wintermonaten suchen sie tiefe Uferhöhlen und stellen die Nahrungsaufnahme ein. Die Seespiegelhöhe des Wildsees darf demnach im Winter nicht verändert werden, da sie dies nicht überleben.

                Im Wildsee ist der Bestand der Wasserpflanzen in den letzten Jahren zerstört worden. Es wird das Unkrautvertilgungsmittel "Round Up" der Eisenbahn vermutet (Prof. Pechlaner)- das in der Zwischenzeit nicht mehr zur Anwendung kommt. Dere Wildsee ist von einem "Moorsee" in einen "Kalksee" verwandelt worden. Es gibt Überlegungen derzeitz eine Sanierung des Wildsees vorzunehmen, da dies durch Menschenhand verursacht worden ist. Ebenso sollte Muschel- und Schneckenbestand in unseren heimischen See wieder gepflegt werden(Im Bild - tote Schneckengehäuse aus dem Wildsee. Die Rahmenbedingungen müssen jedoch stimmen.

                  Bitte füttert die Wildenten nicht mit Brot - diese erkranken und die Nahrungskette über den Kot greift die Fische an. (Wurmbildungen im Fisch). Kleine Veränderungen greifen bereits das ökologische System an - dies muß mit großer Sorgfalt geprüft und gehegt werden - das Einsetzen von nicht heimischen Lebewesen gefährdet den Bestand.

                    Der Wildsee- ehemaliger Lampretensee von Kaiser Maximilian.


                      zurück