Kaiser Maximilian und die Loba - heutige Sanierung
Kaiser Maximilian hat für sein Fischwasser in Seefeld für die Lambrettenzucht, den Hagelbach in die Loba umgeleitet, wo er versickerte und unterirdisch den Wildssee speiste.
Die Lamprete war ein besonderer Speisefisch. besonnders wurde er als "Lampretenzopf" für den Huchenfang am Inn verwendet.

Die Loba wirkte wie ein Filter - es kamen keine Sedimente in den Wildsee. Mit dem Bau der Karwendelbahn wurde ein Durchstich des Hagelbaches und ein Bachlauf direkt in den Wildsee ausgebaut. Mit dieser Maßnahme veschlammt der Wildsse zunehmend.
Es waren menschliche Eingriffe, die dieses Problem verursachen. Mit dem Konzept der Sanierung der Loba wird eine wichtig Maßnahme gesetzt werden. Ein Renaturierungsvorschlag zu einem natürlichen Landschaftspark. 
Der Hagelbach floß früher direkt über das Hermannstal in den Seebach. Mit der Umleitung über ein Gerinne wurde die Loba dann ausreichend mit Bachwasser versorgt, der unterirdisch den Wildsee mit Wasser dann versorgte.  
Mit diversen menschlichen Eingriffen wurde die Loba verändert- das Außmaß der ökologischen Veränderung war unübersehbar- es muß korrigiert werden - die Sanierung der Loba ist der erste Ansatz.
Die Ursache war - Einleitung des Hagelbaches in die Loba um ca. 1500 durch Kaiser Maximilian
1912 - Bau der Mittenwaldbahn - Damm durch die Loba. Sanierung der Landesstraße durch das Moor - der neue Damm hatte eine Tiefe von ca. 20 m Tiefe. Bau der Umfahrungsstraße Seefeld und Verkleinerung der Loba. Dadurch wurde der natürliche Filter des Moores laufend beeinschränkt und die Kalksedimente konnten direkt in den Wildsee gelangen, der zunehmend verschlammt - durch menschenhand verursacht. 
Erster Entwurf der Loba - Diskussionsgrundlage 1999 Michael Prachensky 
Besichtigung der Loba durch den Bürgermeister Werner Frießer und dem Gemeinderat von Seefeld - 2005 (Foto Michael Prachensky) 
Die Baustelle der "neuen" Loba Sommer 2006 
Holzpfähle, Wurzelstöcke und Steine bilden einen ökologischen Untergund für die neue Loba. 
Ein großer Tag für Seefeld - WASSER MARSCH - Gemeinderat Sepp Kneissl - alle freuen sich. Aber erst wenn der Teich voll ist wird gefeiert. Wenn das unser "Kaiser Maximilian" sehen würde !

WASSER VOLL - 5 September 14 Uhr 2006
Ein neuer See ist entstanden 
Die von Mag. Traute Scheiber geplante ökologischen Maßnahmen greifen - die Uferverbauung mit den stehenden Holzpiloten und den Weidengeflechten bringen die erforderlichen Renaturierungen.

Der Rest der "ursprünglichen Loba" bleibt unberührt 
Das bestehende Seggen Feld wird leicht gestaut, bleibt aber unberührt. Von hier rinnt der Bach über das Reither Moor in den Wildsee. Ein durchgehender, ökologischer Verbund wird dadurch gewährleistet.
Michael Prachensky - Obmann des Fischereivereins Kaiser Maximilian - Seefeld 
Der alte Moorweg wurde mitten durch das Moor geführt - der Weg wurde mit Kalksplitt ausgekoffert. 
Ein jahrelanger Wunsch wurde erfüllt - der Kalkschotter wurde entfernt - der Moorweg außen herum als Holzsteg geführt - das Moor heilt diese Wunde .... 
Ende des Zweitebn Weltkrieges enstanden durch abgeworfene Fliegerbomben auf die naheliegende Bahntrasse - Wasserkrater - die alle eingewachsen sind.
Das Reither Moor - wurde im Tiroler Naturkataster mit Nr. 1 geführt. 
Über dem Zufluß von der Loba in das Reither Moor entsand dieser Tümpel - ein durchgehendes Gerinne wurde erarbeitet - die Betonrohre entfernt. 
Der Weg durch das Moor wurde außen herum gelegt - der Wunsch besteht nach wie vor - dies wieder Rückzubauen und einen Holzsteg mit Aussichtsstichstegen in und um das Moor das Reither Moor zu führen.
Ich weiß nicht, wie das Entstanden ist - etwas mehr sensibler wäre angebracht.
zurück
|