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Der Landhausplatz - Eduard Wallnöfer Platz - Vorschlag 2005Der gesamte Bereich des "Landhausplatz"es mit seiner Umgebung gehört städtebaulich neu überarbeitet. Es darf kein Stückwerk bei den vorgesehenen Einzelmaßnahmen werden. Es sind bereits genug städtebauliche Kapriolen in diesem Bereich passiert. (Sparkassenplatz, Bahnhofsvorplatz, Adolf Pichlerplatz, Markthallenplatz)
Das bestehende Gauhaus (Landhaus) in Innsbruck wurde 1939 durch Architekt Ewald Guth auf Grund eines Wettbewerbes gewonnen, geplant und umgesetzt. Der ursprüngliche Wettbewerbsentwurf wurde in der Fassade auf Grund der ideologischen Gesaltungsktiterien des "dritten Reiches" in weiterer Folge, vom Landesbauamt, Herrn Permoser wesentlich verändert. Auffallend ist der Mittelbau mit den Natursteinpfeilern und den "politischen" Balkonen.
Der Landhausplatz mit seinem Siegesdenkmal, die Landhausfassade, das Sporthaus OK, die TIWAG Fassade, der Casinovorplatz gehören neu und zeitgemäß verbessert.
Bei der Realisierung der oberen Fußgängerzone in der Maria Theresienstrasse vom alten Landhaus bis zur Triumphpforte, kann hier ebenso aufgeräumt und gestaltet werden. Die Fußbodengestaltung ist im Bereich des Sporthauses OK bis zum Landhausplatz zu führen. Im Servitenklosterbereich kann durch den Einbau von Lauben und der Herausnahme der Straßenbahnschienen, die Bespielbarkeit der Fußgängerzone und damit die Stärkung dieses Städtebaubereiches enorm aufgewertet werden.
Der Bau von Architekt Prof. Luis Welzenbacher war eine städtebauliche Meisterleistung in den 30er Jahren.
Am Luftangriff auf Innsbruck am 16.12.1944 wurde u.A. das Hochhaus in Innsbruck zerstört.
Architekt Otto Mayr hat es nach dem Krieg aufgebaut und leider mit einem "Kupferdachl" versehen. Der großstädtische Charakter ging verloren.
Die Idee ist, vor die bestehende Landhausfassade eine Bürospange vor-zu-setzen, die als Nano-Glasfassade ausgebildet wird. Nano-Fassadentechnik *
Nach dem zweiten Weltkrieg wurde auf innitiative der französichen Besatzungsmacht dieses Befreiungsdenkmal von französchischen Militärarchitekten errichtet, das eine ähnlichkeit mit der Gauhausfassade hat. Schade, dass das scheußliche "Franzosendenkmal" bei der Neugestaltung bestehen geblieben ist - Staatsvertrag hin- Staatsvertrag her- bauliche Qualitäten hat es keine- vielleicht gelingt es einmal eine innovative Plastik im Rahmen eines europäischen, künstlerischen Wettbewerbs unter ankannten Bildhauern umzusetzen.
Im Rahmen eines Architektenwettbewerbes 2008 wurde der Landhauplatz neu gestaltet. Die Bürde dieser überdimensionalen Materialität-Oberfläche-Beton wurde nicht gelöst. Dazu kann auch der Springbrunnen, der aus der Betonfläche zeitweise aktiviert wird nicht den gewünschten Raum bilden- das Problem der Größenordnung des Wettbewerbmodelles konnte nicht auf den menschlichen Maßstab übersetzt werden.
Der Landhausplatz wurde von den Jugendlichen, den Scateboard-Fahrern einvernommen - vielleicht hätte man dies vorher noch besser in diese Betonlandschaft integrieren können. |