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Kongresshaus Innsbruck - WettbewerbWettbewerbsbeitrag Hubert und Michael Prachensky - 2 Preis 1968
Der Mehrzwecksaal zum Inn orientiert. Die bestehende "Dogana" Ruine bleibt unberührt und wird nur überdeckt.
Sehen und gesehen werden, war hier das Konzept. Rundumgänge, Wandelgänge waren das Konzept. Antroposophische Entwurfsdarstellung waren für die österreichische Architekturszene noch ein Fremdwort. Das war das Thema auf meiner Architekturschule in Stuttgart.
Die verschidenen Nutzungskonzept - immer mit Blick auf den Inn bzw zur Nordkette - ein einmaliges Werbekonzept.
Die bestehende Ruine der Dogana blieb unberührt. Frei gestellte Stahlsäulen im Zwischenbereich halten das Fertigteildach - es schwebt über der Ruine. Konsequente Trennung zwischen Alt und Neu wurde konsequent durchgehalten. Leider wurde dieses Konzept in einem Mischmasch verunstaltet.(mp)
Bereits im Wettbewerb wurde die Vorstellung von der Einbindung der Beamtenburg in der Herrengasse dargestellt. Eine Riesenchance wurde hier verpasst- die Hofräte sitzen nach wie vor in einem der besten Lagen von Innsbruck. Ein zusammenhängendes Museumskonzept wäre nach wie vor eine einmaliges Kulturvermächtnis. |