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Atelier für Innovation,
Architektur und Kunst
Mitglied der europäischen Wissenschaften und Künste
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A-6100 Seefeld
Prachenskyhof
Handy: +43 664 3084 512
Skype: prachensky-tel
www.prachensky.com
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Jüdische Gedenkstätte - Todesmarsch der KZ Häftlinge aus Dachau in den letzten Kriegsjahren durch Seefeld

Ende April 1945 wurden aus dem KZ Dachau in den letzten Kriegsjahren des Nazi-Remines tausende KZ Häftlinge mit der Bahn Richtung Seefeld abtransportiert - der Tiroler Gauleiter Franz Hofer schickte diese wieder zurück - so wurden etliche zu Fuß Richtung Mösern - Ötztal in die Stollen der "Alpenfestung" weiter getrieben - viel davon kamen um.

Nach jüdischem Glauben darf die Totenruhe der Gräber nicht gestört werden - deswegen sind die Grasnarben und die Baumstämme geblieben- die Betonwürfel wurden vorsichtig hineingehievt - diese können im Erdreich nachgeben - daher wurden keine Fundamente errichtet.

    Der Gendarmeriebericht bezeugte von 63 Juden, die hier umkamen - ws wurden 63 antrazithfarbene Betonsteine in der Größe von 50x50cm gegossen, die an diese traurige Tragödie der letzten Kriegsjahren erinnern.

        Die ersten Modellstudien zu dieser Gedenkstätte - dafür erhielt ich nach einer Auswahl diesen Auftrag.

          Die Bäume wurden seitens der Gemeinde aus Sicherheitsgründen entfert- diese waren bereits veraltert. Zudem erlaubt die jüdische Religion nicht das herausreisen von Wurzeln - daher wurden die Stämme als zusätzliches Mahnmal des Denkmals verwendet.

            Die Baumstämme wurden in 2,00 m in Richtung Zentrum schräg abgeschnittenund und verstärkten damit die Symbolkraft dieser Gedenkstätte.

            Firmen:
            -Gemeinde Seefeld unter bürgermeister Werner Friesser: Bauhof Seefeld unter intensiver Mitarbeit an dieser Gedenkstätte
            -Katzenberger- anthrazit eingefärbte Betonwürfel
            -Grassmayr - eingelegte Buchstaben und Zeichen nach Glockengießerkunst
            -Zimmermeister Christian Winkler - imprägnieren der Baumstümpfe
            Michael Prachensky- Atelier für Architektur, Innovation und Kunst

              Totenruhe im Winter

                am 9. Mai 2017 habe ich seitens des Österreichischen Schwarzen Kreuzes für diese Gedenkstätte das große Ehrenzeichen erhalten


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