Fußgängerzone Seefeld
eine der ersten Fußgängerzonen in Tirol 1976
1. Preis Wettbewerb- Hubert und Michael Prachensky

Der Lageplan des Architektenwettbewerbes. Wesentlich ware die Oberflächengestaltung mit querliegenden Porphyrstreifen. Die Prachensky-Gehsteigkante wurde entwickelt. 
Der alte Dorfplatz mit dem Personalhaus der Post - dieser wurde abgetragen - damit erstand der "neue Dorfplatz" mit der Fußgängerzone. Ursprünglich rann der Seebach mitten durch den Ort - der mit Holzbrücken teilweise überbaut wurde. 
Die Innsbrucker-, die Möserer- und die Scharnitzerstraße waren die einzigen Durchzugsstraßen durch den Ort. Mit aufkommen des PKW- Verkehrs waren die Straßen in den Hochsaison total verstopft. Mit der Ausrichtung Olympischen Winterspiele 1976 konnte mit der Nordumfahrung von Seefeld die Fußgängerzone errichtet werden. Es wurde 1975 ein Architektenwettbewerb auseschrieben, den Hubert und Michael Pachensky gewann. Es war eine der ersten erfolgreichen Fußgängerzonen von Tirol.
Bubi Seyerling, vom Hotel Klosterbräu war bis zum Schluss, ein Gegner dieser autofreien Zone - er liebte das Flanieren mit dem Auto durch den Ort. Wesentlich sind die Parkplätze für die Autos für das Funktionieren dieses Konzeptes. Viel hat die Tifgarage SKZ gebracht.

Die Berggarage mitten in Seefeld im Pfarrerbichl (Michael Prachensky) 1500 Parkplätze mit Verkehrsanbindung an der Südumfahrung. Es gab mehrere Ausgaänge in die Fußgängerzone. Schon seinerzeit wurde die Idee des Orakels und der festspielstätte geboren.
zurück
|