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Synagoge Innsbruck

Im Zuge meiner Recherchen über die Geschichte des Judentums in Tirol und Innsbruck und über den Abbrand der Synagoge in der Kristallnacht habe ich am Wiederaufbau der Synagoge am heutigen Platz wesentlich mitgewirkt.

Ich habe seitens der Stadt Innsbruck den Auftrag erhalten über den Parkplatz in der Sillgasse eine Bebauungsstudie zu machen. Als 1944 Jahrgang, war ich sehr erstaunt einen größeren Grenzstein inmitten des Parkplatzes zu finden, auf dem Stand: Hier war die ehemalige Synagoge von Innsbruck, die in der Kristallnacht 1938 zerstört wurde.

Mit dieser Option recherchierte ich und fand drei ältere jüdische Personen in einer Wohnzimmer-Synagoge in in der Wiltener Zollerstrasse im zweiten Stock. Einer war Herr Ernst Beschinsky - Präsident der Kultusgemeinde. Diesen schlug ich einen Neubau einer Synagoge vor, die mir völlig unglaubwürdig und ängstlich mit dieser Idee entgegen traten.

Frau Dr. Esther Fritsch, der ich mein Anliegen ebenfalls vorgetragen habe, wurde diese Idee sofort mit Begeisterung aufgegriffen, angegangen und umgesetzt. Es fanden laufende Gespräche mit der Kultusgemeinde, der Landes- und Stadtpolitik und dem Bischof von Innsbruck statt, deren Erfolg dann uns beschieden war. Kritik kam von einigen Kollegen auf mich zu - wie kann ein Sohn eines Nazis, eine Synagoge planen (er war Bataillonskommandant an der Front in Jugoslawien)- Frau Dr. Esther Fritsch stand voll hinter mir, da Sie meinen Lebenslauf kannte. Heute bin ich stolz auf dieses Bauwerk- "Sippenhaftung" gibt es zum Glück nicht mehr - jeder ist "selbst" für sein tun verantwortlich.

    Geschichte der Innsrucker Synagoge - Reichskristallnacht - Wiederaufbau.

    Es war eine große Herausforderung, sich mit der Gestaltung dieser neuen Synagoge auseinanderzusetzen. In die Kuppel wurde der Sternenhimmel des Tages der Eröffnung in die Kuppel mit dem vergoldetem Sternen mit den Astronomen der UNI Innsbruk definiert. Es kann damit der Eröffnungstag, auch nach hundertden Jahren exakt wieder definiert werden.
    Die 10. Jahresfeier fand bereits am 25. Mai 2003 statt. Die 25 Jahrfeier fand am 21 März 2018 statt.

      Archaischer Raum - Modell in Ton gebrannt 2007 mp

        Vorschlag für die Gestaltung der Außenwand- "Die Klagemauer des Nicht-Vergessens"

          !938 wurde bereits eine Synagoge in der Gutenbergstraße in Innsbruck von meinem Großonkel Architekt Franz Baumann geplant (nicht ausgeführt)


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