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Scharnitz - Porta Claudia - das Tor nach Tirol - das Westtor in den Alpenpark Karwendel

Die Sanierung der Grenzbefestigung Porta Claudia ist eine enorme Chance, dieses vergessene Juwel zu aktivieren. Kein Grenzübergang nach Tirol hat diese einmalige Möglichkeiten.
(Siehe die Verbauung Kufstein und Brenner) - (die Grenze Achenkirch und Reschen ließen sich noch ausbauen)

Im Bild ein Ausschnitt der Dartstellung des Kampfes der eindringenden Franzosen gegen die Tiroler 1805, die durch einen Verrat erobert wurde. Im Vordergrund die Befestigungsanlagen - im Hintergund Seefeld mit der Wallfahrtskirche, dem Kloster und das Seekirchl.
(Bild im Besitz der Marktgemeinde Mittenwald)

    Gezogen aus den Tagebüchern des hochwürdigen P. Johann Bapt. Pachmann, des löblichen Cist. Stift Stams, Professor, damals Koperator zu Seefeld, und jenen des P. Florian Grün, ebenfalls Professor desselbigen Stiftes und dortigen Pfarrers. (Aus G. Sailer 1984)

      Die Fortifikationsbauten von Chtristoph Gumpp 1668 der Festung Scharnitz.
      Der italienische Einfluß der festungsarchitektur ist bemerkbar.

        Christoph Gumpp 1668 - diverse Festungsstudien für Scharnitz und Leutasch

          Christoph Gumpp 1668 - diverse Festungsstudien für Scharnitz und leutasch

            Die Befestigungsanlage sind zum Teil am Westhang zum Teil noch gut erhalten. In der Ebene liegen die Befestigungsanlagen unter der Erde. Es kann durch Grabungsarbeiten noch einiges frei gelegt werden- eine enorme Chance für Scharnitz, dem Seefelder Plateau und Tirol.
            Dieser Festungsplan wurde aus der Veröffentlichung von Herrn Christian Scheffler übernommen.

              Luftaufnahme des Befestigungsbereiches der Porta Claudia. Hie kann in Zusammenarbeit mit dem Denkmalamt noch einiges revitalisiert und zu Tage treten werden. Es gibt keine genaueren Unterlagen.

                Die Befestigungsanlagen auf der Westseite sind ein attraktives Erkennungsmerkmal von Norden - von Mittenwald kommend. Die Wehrmauern sind freizustellen und zu beleuchten.

                Dieses Konzept unterstürzt die Gemeinde Scharnitz unter Herrn Bgm. Lechtaler und Frau Vbgm. Blaha

                  Der einzige Hinweis zum grenzüberschreitenden Alpenpark Karwendel mit mit seinen über 1000 km2 Nturschutzgebiet, ist dieses kleine Hinweisschild - es fehlen darüber hinaus die Auffangparkplätze, die zu einem solchen attraktiven Naturpark gehören.

                  Scharnitz ist das natürliche Tiroler Haupttor zu diesem Naturschutzgebiet.... das kann es wohl nicht sein - hier besteht sofortiger Handlungsbedarf.

                    Das bestehende INFO CENTER in Scharnitz - hier gehört ein neuses attraktives Gebäude - ein Haus der Natur errichtet (Thema Jagd, Fischerei, Vogelwelt, Pflanzenwelt, Besucherlenkungs-konzepte mit der Sammlung Pleisen Toni neu aufgebaut etc)

                      Seit Jahren empfehle ich Scharnitz mit dem Westtor zum Alpenpark Karwendel neu zu positionieren - hier müßte das Land Tirol Interesse haben.

                      Die Grenzfeste Scharnitz:

                      • Das Eintrittstor nach Tirol
                      • Das Eintrittstor in den Alpenpark Karwendel

                      Das gesamte Bild die Einnahme der Festung Porta Claudia 1805 in Scharnitz - mit dem Franzosensteg.

                        Ortsentwicklungskonzept für Scharnitz

                        • Porta Claudia- Einfahrtstor nach Tirol- Revitalisierung der Festungsanlage
                        • INFO Center Alpen Park Karwendel
                        • Westtor in das Karwendel- in die Karwendeltäler, zum Isarursprung etc. mit den Besucherlenkungskonzepten
                        • Umfahrungstunnel - Porta Claudia

                        Wehret den Anfängen - die Autobahn steht bereits in Garmisch - wenn der Öffnungsdruck seitens Deutschlands bzw. der EU kommt, sind nachhaltige Lösungen zu finden. Die Länge des Porta Claudia Tunnels beträgt 1500 m und wird dann entlang des Gießenbachs Richtung Seefeld weitergeführt. Die bestehende Bundesstraße von Gießenbach bis Scharnitz kann dadurch aufgelassen werden und für diverse Grundtauschprobleme verwendet werden. Die Ortsdurchfahrung von der Porta Claudia kommend, bindet in das nördliche Tunnelportal ein. Hier müssen Aktivitäten geschaffen werden - es muß interessant werden, in den Ort als Besucher hineinzufahren. Ein Auffangparkplatz für die Aktivitäten (Karwendel Start Einrichtungen, ein "großes" Haus der Natur, Gastronomie, Shops, Hotelerie, Unterkünfte, etc) sind dementsprechend vorzubereiten.

                          In das Marketingkonzept des Seefelder Plateaus gehört Kaiser Maximilian mit der Jagd - und Fischerei einbezogen.
                          (Die Jagd und Fischerei von Kaiser Maximilian sind im berühmten Buch von Kölderer aus dem Jahre 1500 dokumentiert)

                            Die Isarquelle - der Isarursprung im Hinterautal, eines der drei wesentlichen Karwendeltäler. Hier entspringt die Isar - eine unterirdische Quelle mit enormer Schüttung. Es ist ein mysthischer - ein sehenswerter starker Platz.
                            Die Isar fließt über Scharnitz - Mittenwald- über die Isarauen zum Sylvensteinersee- Richtung München. Die Isar ist das Trinkwasserresovire von Müchen. Die großen Ableitungen von Bachwasser in die Wasserkraftwerke sind bedenklich geworden.

                            Das Einzugsgebiet der Isar geht von Ursprung der Seefelder-, der Leutscher-, der Karwendelgewässer und des Achensees alleine von der Tiroler Seite aus. Die Überlegungen möglichst viel davon in das Inntal abzuleiten sind bedenklich.

                              Scharnitz, das größte und natürliche Westtor zum Alpenpark Karwendel. Von hier verzweigen sich die Karwendeltäler. Von hier aus führen die meisten Wanderwege in das Karwendel. Die Isar entspringt im Karwendel (Isarursprung) und fließt über Scharnitz Richtung München. Hier wird das INFO Zentrum Alpenpark Karwendel geplant.

                              Ein Auffangparkplatz für PKW und Busse an der Bundesstraße wird in den Feldern von Scharnitz errichtet. Diese sind so zu gestalten, daß möglichst über Erdwälle der Einblick von der Bundesstraße verdeckt wird.

                                Die Claudia Augusta führt von Venedig über Innsbruck Richtung Augsburg. Die Orte entlang dieses geschichtsträchtigen Handelsweges weisen viele Spuren auf. Kaiser Maximilian hat die Postkutschen eingeführt. Die Orte
                                - Innsbruck mit seiner Hofburg und Schloss Ambras
                                - Martinsbühel (Martinswand)
                                - Burg Fragenstein mit dem Zirler Berg
                                - Reith mit der Sage von Thyrsus und Haymon (Ichtyol - Steinöl)
                                - Seefeld mit der Fischzucht von Kaiser Maximilian (Lampretensee und dem Ablasssee)
                                - Schloßberg
                                - Scharnitz mit seiner Grenzfestung Porta Claudia.
                                - Die Jagd von Kaiser Maximilian im Karwendel
                                - Mittenwald - Der Handelsmarkt zwischen Venedig und Augsburg
                                liegen entlang des Alpenpark Karwendels.

                                Als besondere Attraktion ist die Karwendelbahn - 1910 errichtet - für mich eines der attraktivsten Bergbahnen Tirols. Diese müßte für die Tourismusorte noch besser genutzt werden. Es wurden besondere Ausstiegsstellen in der Martinswand vorgeschlagen.


                                  Ebenso wird der Zirler Berg in Angriff genommen werden müssen. Hier könnte eine Gesamtlösung für den Ort Zirl und Leithen entstehen. Die Durchfahrtsstraße durch Zirl muß dringend beruhigt werden. Hier könnte die bestehende Seefelder Bundesstraße vom Zirler Weinhof kommend nach dem Schlossbbach in Form eines 1500 m langen Tunnels in die Bundesstraße Richtung Telfs errichtet werden. Ebeso kann der Zirlerberg mittels eines Tunnels beginnend vor Leithen bis zum Schlossbach in einer Länge von ca. 3500m in Form von zwei Tunnelschleifen den erforderlichen Steigungen angepasst werden. Es wird damit eine anrainerfreundlcihe, verkehrsberuhigte Lösung gefunden. Die Durchzugsstraße durch den Ort Leithen und Zirl wird beruhigt und es sind Aktivitäten zu überlegen, die diesen Bereich mit Leben erfüllt. Die bestehende Zirlerbergstrasse kann für touristische Aktivitäten genutzt werden. Fußgängerzone Zirl, Kaiser Maximilian Ausstellung in Martinsbühel, Schloss Fragenstein, Motorradtreffpunkt in der Raststätte Zirler Berg, Klettergarten Martinswand, Wohnanlage Zirler Steinbruch mit internem Lift bis auf die oberste Kante, Zugang zur kaiser Maximilian Grotte, Hochzirl mit dem Eisenbahnanschluss der "neuen" Regionalbahn, etc.

                                    Die Besucherlenkungskonzepte in das Karwendel zu gelangen, sind ebenso für
                                    Seefeld interessant

                                    - Wanderwege - Mountainbike - Wasserschaupfad - Klettersteige - Wildfütterung etc.


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