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Alpenpark Karwendel - offizielle Konzepterstellung 1997

Der Alpenpark Karwendel ist für mich eines der wichtigsten, grenzüberschreitenden Naturschutzgebiete der Alpen. Dies wird in einem gemeinsamen Logo dokumentiert. Die derzeitigen Logos beinhalten nur die Länderlogos Tirol und Bayern- diese Denkweise ist schon längst überholt.

Mit über 1000 km2 Schutzgebiet und seine 25 Umlandgemeinden ist es eines der bedeutensten Schutzgebiete der Alpen. Das Herz des Alpenparks die Eng ist heute ein riesiger Auto- und Busparkplatz geworden. Der berühmte Ahornboden gehört dementsprechend geschützt. Dieser Großparkplatz gehört für PKW und Busse sofort gesperrt. Besucherlenkungssystem, wie der umweltfreundliche Kristallzug oder die lautlosen People Moverkonzepte sind eine interessante Alternative. Die EUREGIO Studie Prof. Marschner bestätigt diese Überlegung.

    Der grenzüberschreitende Alpenpark Karwendel - mit seinem Kerngebiet, den Ruhegebieten und den Vernetzungsgebieten. Die großen Tore in das Karwendel sind'
    Das Westtor - Scharnitz
    Das Nordtor - Vorderriss
    Das Osttor - Achensee - Eben -Pertisau und
    Das Südtor - Innsbruck

    Darüber hinaus gibt es noch viele kleine Zugänge
    rund um das Schutzgebiete, die ausgebaut gehören. Die alten kontrollierten Staatsgrenzen im Gebirge sind überall noch spürbar.

      Der grenzüberschreitende Alpenpark Karwendel wird von 25 Orten umgeben. Dies können in einem Marketinkinzept von diesem einmaligen Alpen Park profitieren.
      Für jeden einzelnen Ort wurden Konzepte erarbeitet, die einen Bezug zum Karwendel haben.

      Die wichtigsten Orte sind die vier Portale - die Eintrittstore in das Karwendel - an all diesen Stellen werden Ifostellen APK errichtet:

      - Porta Claudia in Scharnitz
      - Achensee - Badesee - Eislaufsee - Station Kristallzug von Jenbach auf der Trasse der Achenseebahn
      - Innsbruck - Hafelekar - Nordkettengrat - wie eine Perlenkette formiert sich das Haus der Alpen entlang der neuen Erschließungsbahn.
      - Sylvensteinsee - Station Kristallzug -Alternativenergien

        Das Besucherlenkungsprinzip:
        An den vier Eintrittstoren in das Karwendel befinden sich P&R Auffangparkplätze, von denen man in das Karwendel gelangt. Diese Aktivitäten sind abzustimmen - diese können ebenso außerhalb der Schutzgebiete z.T. besser angeboten werden.

        -1 Wanderwege, Wandersteige, Klettersteige
        -2 Montainbikebereiche Außerhalb - innerhalb abgrenzen.
        -3 neue Wege z.B. um Nestbau und Wildfütterungen in einem Respektabstand herumführen.
        -4 Paddelbootbereiche - außerhalb - innerhalb abgrenzen.
        -5 Themenbereich: Pflanzen, Quellen, Tierre, Schluchten etc.
        -5 Herausnahme von Mautstraßen für PKW - alternatives. umwelt-freundliches Verkehrssystem - z.B. das Projekt Kristallzug

          Keine Verbotskultur, sondern eine Bewußtseinkultur medial "rüberbringen"

          "Bitte bleibt auf den Wanderpfaden - ein überschreiten gefährdet die danebenliegende Grasnarbe" - erklärte mir ein junges Mädchen in einem amerikanischem Nationalpark. Es ist dort schon selbstver-ständlich geworden.

          Respekt vor Natur Pur

            Eine natürliche Besucherweg Lenkung - auf wenig begrenzten Raum "Menschenmengen" führen. Dieses Prinzip kann für viele Besucherlenkungskonzepte angewendet werden.

              Ein typisches Beispiel ist der Eiffelturm in Paris - auf der Plattform von ca. 30m x 30m sind jährlich sechs Millionen Besucher anzutreffen. Dieses Konzept kann gedanklich Übertragen werden.

                Um sensible Bereiche - Nestbau, Wildfütterungen etc. sollten neue Wegführungen errichtet werden. Es sind Interessenausgleiche von Lenkungsmaßnahmen, die abgestimmt werden müssen.

                  Der lautlose Kristallzug in die Eng, das Herz des Karwendels. (Grasschienenkonzept) Damit kann der Großparkplatz für PKW und Busse in der Eng entfallen. Es kann nicht sein, daß der sensibelste Bereich des Ahornbodesn von Diesel- bzw. Benzinmotoren verdreckt wird.

                    Parkplatz in der Eng, im Herzen des Alpenpark Karwendels - im sensiblen Ahornboden - dies sollte sofort untersagt werden.

                      Der Ahornboden - das Herz des Naturschutzgebietes - Alpenpark Karwendel.

                        Ein Besucherlenkungsmodell in der Leutasch Klamm - diese wird äußerst angenommen - nach meiner Ansicht müßte sie noch zarter Errichtet werden - bei einer Demontage dürfen keine "Narben" im Landschaftsbild hinterlassen werden. Solche Erschließungsanlagen sind von Vornherein in diesem Sinne zu planen.

                          Die Randgemeinden des Alpenpark Karwendels werden aktiv Erschlossen und Vernetz. Für Seefeld wird ein neues People Moverkonzept vorgeschlagen.

                          In Zukunft gehören die Tourismusorte verkehrsmäßig beruhigt.

                          "Verkehsberuhigtes Seefeld" ist die Aufgabenstellung. Die Auffang-parkplätze sind an den Umfahrungsstraßen zu Errichten. Mit diesem Seefeldkonzept werden die Seilbahn Talstaionen untereinander verbunden. Die P&R Parkplätze befinden sich an den Umfahrungs-straßen, wo such die Talstationen sich befinden.
                          Eine Weiterführung dieser Verkehrssysteme, ohne unmzusteigen, bis an den Rand der Naturschutzgebiete, ist eine interessante Aufgabe.

                            Die Trassen der neuen people Mover Systeme passen sich der Landschaft an. Es kann jedem Problem ausgewichen werden - Bäume, Felskuppen, sensible Landschaftsteile etc. Die Anbindung an verschiedensten Punkten kann errichtet werden, das die Seilsysteme nicht können.

                              "Lautlos durch die Landschaft gleiten" ist die Devise - in den Kabinen werden die Besucher - wan er will - mittels Kopfhörer über die einzelnen Highlights informiert.

                                Schneisen in der Landschaft dürfen nicht mehr zugelassen werden. Es muß viel behutsamer mit dem Landschaftsbild umgegangen werden, als bisher.

                                  Die Marke - Alpenpark Karwendel
                                  Alpenpark Karwendel - Info
                                  3D - Flug über den Alpenpark Karwendel
                                  Alpenpark Karwendel - Schutzgebiete
                                  Beispiel- Nationalpark Stilfser Joch - Vision


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