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07.06.2001 - 11:53 Uhr
ich kann keine Strommasten mehr sehen
Pressekonferenz von Michael Prachensky in den Kristallwelten Wattens Juni 2001
Das ganze Land wird von diesen Ungetümen verschandelt - es gibt Alternativen.

Die Zeit war noch nicht reif - es werden die unterirdisch verlegten, gasisolierten Stromleitungen GIL oder Systeme mit Supraleittechnik kommen.Die Studie hat ergeben, daß es nur wirtschaftlich ist, wenn sie mit den Tunnelprojekten der Straße oder Bahn (TALPINO) mitgeführt werden. Der Brennerbasistunnel(BBT) hat diese Idee jetzt aufgenommen. 
Im Detail wurden neben den Transittunnels, die Hochspannungstrassen über den Fernpaß bzw. über das Seefelder Plateau untersucht. Es wurde ein EUREGO Projekt über die Grenzen vorgeschlagen.(2001)
Besonders störende Hochspannungsnetze über den Alpenraum wurden behandelt:
- Fernpaßtrasse - Inntal- Biberwier - Reutte
- Seefelder Plateutrasse - Inntal - Mittenwald
- Zillertal ...
- Oberes Gericht ...
- Silvretta ..... 
Im Zusammenhang mit dem Fernpaßscheiteltunnel wurden die GIL Leitungen mitgeführt - ebenso wurde der Leermoos Tunnel miteinbezogen.
In Bieberwier sind die Hochspannungsmasten besonders häßlich - ein Konzentrat von zwei Hauptleitungen. Als "Ort der Strommasten" wird Biberwier bezeichnet. 
Es wird langsam wahr - die Ideen greifen langsam durch 6 Jahre dauerte es hier:
In Seefeld wurde auf Grund der Planung des Altenwohnheimes die Hochspannungsleitung verkabelt ! Bgm. Mag. Werner Friesser hat die Inniative gestartet Ein großer Gewinn für die Landschaft und auch für den Grundbesitzer. Die Baugründe durch den Ort Seefeld wurden wesentlich aufgewertet. Die magnetischen Felder von Hochspannungsleitungen gibt es nicht mehr und die Bauhöhen können dem Ortsbild angepaßt werden!
Die Bevölkerung ist sensibilisiert geworden. 
Spezialfirmen, bauen in enormen Tempo die Stromleitungen und die Masten ab - ein neuer Markt ist entstanden:
"Ich kann keine Stromleitungen mehr sehen"

Die einzelnen Phasen der 380 KV Leitungen liegen in diesen gasgefüllten Rohren. Die Vorteile neben der Erhaltung des Landschaftbildes sind die hohen Übertragungsleistungen, die geringen Stromverluste, die unbegrenzte Lebensdauer und der wartungsfreuen Betrieb.
Die Baukosten der Tunneltrasse kann nur derzeit nur in Großlösungen von Stra0en- und Eisenbahntunnels mitgeführt werden.
An den eingegrabenen Verkabelungstechniken wird weitergearbeit - hier gibt es im niederen Verteilernetzbereich bereits sehr gute, praktizierte Lösungen. 
Neue Entwicklungen mit Supraleiter können die Umspanntechnik und die Verkabelungen weiter revolutionieren. Die Versuche in den Labors sind positiv. 
Ein besonders interessantes Beispiel von Verkabelungen hat in den Kriegsjahren 1942 im Navistal am Brenner begonnen. Aus den Gedanken des "Heimatschutzes" wurde hier erstmals das gesamte Navistal verkabelt. Es funkltioniert heute noch - es fällt vielen gar nicht auf. Unvorstellbar in diesen schwierigen Zeiten und in diesem "unberührten" Tal.
Ich kann jeine Stromleitungen mehr sehen mp

Eine völlig neue Entwicklung ist die dezenrale Stromverteilung von Objekt zu Objekt mittels Niedervoltkabel: Mit dem "Brick" Speicher kann erstmals Strom in großen Mengen gespeichert werden. Tausende Bricks ergeben einen Megesapeicher, der je nach Bedarf Strom speichern und weiterleiten kann. Ein enormer Technologiesprung für des einzelne Haus und dem mobilen E-Auto etc. Die Dezentrale Stromverteilung ist die Zukunft. Die zentralen Stromverteiler von oben nach unten der E-Konzerne sind "out"
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