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06.03.2009 - 18:26 Uhr

Kaufhaus Tyrol Innsbruck - die Bombe ist geplatzt - Projekt stellt die Politik unter Druck

Stoppt sofort dieses Bauvorhaben - sucht Alternativen für für die abgerissenen Kaufhaus Tyrol Fassaden in der Prachtstraße- Maria Theresien- Strasse von Innsbruck. Schmeißt sie hinaus diese Kulturvernichter!

Presseaussendung 29.4.2007 um 10:45 - Kaufhaus Tyrol - Michael Prachensky- von der APA aufgenommen und ausgesendet. Die Diskussionsplattform des "Dialoges" wurde damit gestartet - es haben sich anschließend alle daran dann beteiligt. Ich möchte mich dafür bei allen Politiker, Kollegen und Institutionen bedanken.

offener Brief ………………. ich war voller Erwartung !!!

Schmeisst sie hinaus die Kulturvernichter, die vorgeschobenen Manager und Macher - bei aller Liebe - das ist das Letzte was geboten wird. Die Planer wurden mir scheint, in diesem Korsett "vergewaltigt" - und einige haben dabei kräftig mitgeholfen- hier liegt die "eigentliche" Ursache. Die Maria Theresien Straße darf auch nicht in Wien entschieden werden.

Stoppt die Bescheide, stoppt sofort diesen Bau der Fassaden - diesen Drittklassenkompromiss. Es ist ungeheuerlich, was hier passiert. Wo bleibt die Zivilcourage des Innsbrucker Bürgers, der Verantwortlichen, der sensiblen Künstlers und der Architekten Tirols und über die Landesgrenzen hinaus. Baukultur darf von niemanden käuflich werden.

Der seinerzeitigen ausgewählten Preisträger waren dagegen positiv, diskussionswürdig und verbesserungsfähig. Darüber hinaus haben sich alle Wettebwerbsteilnehmer enorm bemüht - ich fühle mich, wie wahrscheinlich alle anderen Teilnehmer "verarscht"

Stoppt sofort dieses Bauvorhaben - die vorgelegten "neuen gelogenen" Fassaden des Kaufhauses Tyrol, in dieser Prachtstraße der Landeshauptstadt. Es ist eine Schande für "Stadt und Land". Ich habe mir etwas Besonderes erwartet - ich bin bitter entäuscht - laßt "sofort" die drei Fassaden stehen - stützt sie ab - die sind allemal noch besser, als der vorgelegte neue Vorschlag. Hier kann zumindest noch ein bisschen vom Architekt "Welzenbacher" gerettet werden. Es gibt keine "bautechnischen Ausreden" - solche Lösungen wurden schon -zigmal praktiziert und umgesetzt.

Da lobe ich mir die politische Kompromisslösung, der Hungerburgbahn - die jetzt mit viel Liebe und Architektur eingefügt wurde - ich behaupte dies hier sagen zu können, da ich in dieser Bahnlösung vom Stadtzentrum auf den Nordkette sehr viel investiert habe und alle Trassen und Bahnsysteme entlang dieser Trasse geprüft und untersucht habe. Hier gratuliere ich der Stadtführung, die in den letzten Jahren gute und hervorragende Architektur gefordert, gefördert und eingebracht hat.

Ich könnte mir dennoch eine Weiterführung der Standseilbahn vom Kongresshaus über den ehemaligen Stadtgraben vor der Hofburg, über den ehemaligen Wassergraben am Burggraben bis zur unterirdischen Einstiegsstelle bei der Annasäule in der Maria Theresien Straße vorstellen. Damit wären alle verkehrspolitischen Schwachstellen beseitigt und die Seegrubenbahn würde von den Besuchern und der Bevölkerung noch mehr angenommen.

Wie beim Bau der STRABAG Bahn vorgezeigt wurde, können diese Tunnels, wie am Rennweg sehr schnell errichtet werden - damit wäre die Innenstadt mit der Rennweg- Kongress- und SOWI -Garage angebunden - ich benötige keine aufwendige Maria Theresienstraße Tiefgarage mehr. Zusätzlich könnten die beiden Einkaufstempel Rathaus und Kaufhaus Tyrol mit der unterirdischen Einstiegsstelle Annasäule fußläufig verbunden werden.

Mit diesem Gesamtkonzept könnten wir als Kultur - Sportstadt und Universitätsstadt- weltweit Punkten - die Planung der Fußgängerzone in der Maria Theresienstraße kann unabhängig vorbereitet werden. Vom Stadtzentrum, von der Prachtstraße der Maria Thersien Straße gelangt man nun direkt auf die Nordkette, dem Südtor des über 1000 km2 grenzüberschreitendem Naturschutzgebiet "Alpenpark Karwendel". Welche Stadt kann dies noch bieten!?
Architekt DI Michael Prachensky www.prachensky.com

TEIL 2 DER PRESSEAUSSENDUNG:
ACHSEN DER MACHT



    Die Ostseite des Straßenbildes in der Maria Theresien Straße. Hier sieht man deutlich die Vielfalt der Öffnungen und die Einhaltung der Baufluchtlinie. Nur die Erker springen in verschiedenen Breiten und Tiefen vor.
    Es sind jrdoch keine "Achsen der Macht" von den Seitenstraßen spürbar.

      Es gibt in der M TH STR kein einziges Haus, was auf Achsen orientiert ist und war.

        Fassadenvorschlag im Detail, lt. Aussage des Investors Rene` Benko wurde diese von Architekt DI Heinz Neumann aus Wien erarbeitet. Das positive Gutachten dazu wurde von Friedmund Hueber aus Wien erstellt.

        Das Haupttor ist auf die Achse der Anichstraße gerichtet. "Könnt ihr es nicht lassen - Ihr Achsendenker überliefeter Machtstrukturen und ewiger gestrig Denkender".

        Der goldene Einkaufstempel, das Kaufhaus Tyrol ist nicht das wichtigste Gebäude der Maria Theresien Straße. Etwas mehr "Bescheidenheit und Dehmut" wäre angebracht, das Kaufhaus Tyrol sollte sich dem gesamten Erscheinungsbild der Maria Theresien Straße unterordnen. Wie kann so etwas positiv beurteilt werden, der sich nicht mit der denkmalpflegerischen Baugeschichte der Maria Theresien Straße beschäftigt hat.
        Ich kann mir auch nicht vorstellen, daß jetzt jedes kleine Geschäft die Reklameschilder in Größe und Art nach Willkür montieren kann - wenn das Kaufhaus Tyrol es macht, dann ist Tür und Tor für Willkür geöffnet.

        Im Inneren des Kaufhauses kann es attraktiv sein - das ehemalige Kaufhaus Bauer & Schwarz (Eröffnung 1908) hatte im Foyer der 18 m hohen, mit Glas überdeckten Eingangshalle, einen großen Springbrunnen. Der Verkaufsraum reichte damals schon bis in die Erlerstraße.

          Stadtplanung Innsbruck- aus der "Hitlerzeit" 1943 (Plankopie aus dem Stadtarchiv Innsbruck- Badgasse eingeholt)
          Die gesamte Maria Thereien Straße wurde, wie im Plan ersichtlich, nicht angetastet. Die Achsen der Macht wurden nach Außen in das Bahnhofsgelände verlegt:
          Hier konnten die gefordereten Aufmarsch- und Sichtachsen umgesetzt werden:

          • die große Aufmarschachsen Süd - Nord entlang der Bahntrasse.
          • das Haus der "Kultur" wurde an den Hofgarten angelehnt
          • die Achsenblicke von der Universitätsstraße, von der Museums-straße, von der Brixnerstraße, von der Salurnerstraße und vom Wiltener Platzl zu den "Toren der Macht" entlang der heutigen Eisenbahntrasse (siehe rote Pfeile)

          PS: Der Achsenblick von der Annichstraße auf die Maria Theresien Straße auf das ehemalige Bauer & Schwarz Kaufhaus muß wohl architektonisch sehr reizen, wurde jedoch nicht einmal von den "Nazis" aufgenommen.

          Es haben einige Architekten und Preisträger des Kaufhaus Tyrol Wettbewerbs keine Achsenphilosophien vorgenommen.

          Die Aufnahme dieser Achsenarchitektur darf in der Maria Theresien Straße nicht zugelassen werden- wir werden sehen- wie die neuen Entwürfe aussehen- hier gibt es ansonsten den nächsten Crash!
          Übernommene Achsenarchitektur - Naziarchitektur ist nicht mehr zeitgemäß!

          Mit Respekt wurde vom sensiblen Bereich der historischen Stadt Innsbruck, nach heftigen Diskussionen von engangierten Bürgern und den damals "Mächtigen" der Nazis, Abstand genommen.

          Nur der Rennweg vor der Hofburg wurde auf "Hitlerplatz" umgetauft.

          Die Maria Theresienstraße stand 1939 vor einem gravierenden Umbau:

          Die Bürger von Innsbruck haben sich gewehrt, allen voran mein Großonkel Architekt Franz Baumann. Er war im Auftrag des Stadtbauamtes, als Obmann der Reichskammer mit der Abgabe einer Stellungsnahme, in Bezug auf einen Wunsch des seinerzeitigen Bürgermeisters befaßt. Dieser hatte nämlich den Antrag eingebracht, die historischen Denkmäler Triumphpforte und Annasäule zu beseitigen, um deutliche Verbesserungen für den Durchzugsverkehr durch die Maria Theresien Straße zu erzielen. Zur selben Zeit beabsichtigt der damalige Gauleiter von Tirol und Stadtrat von Innsbruck, Franz Hofer, anstelle der Annasäule ein neues von Hubert Lanzinger entworfenes Wahrzeichen für Innsbruck zu schaffen "Adolf Hitler als Deutscher Herold in einem Harnisch auf einem Pferd reitend"
          In seiner offiziellen Antwort an das Stadtbauamt betonte Baumann, daß er keinesfalls zu befürworten sei, verkehrstechnische Lösungen zu Lasten "wesentlicher Bestandteile dieser Straße" herbeizuführen. Daher sei die Entfernung der Denkmäler bzw. des Wahrzeichen von Innbrucks ein gewaltsamer und roher Eingriff, welchen die Architektenschaft weder unter städtebaulicher noch unter historischen Gesichtspunkten verantworten könne. Baumann wandte sich an den Stab des Führers "Albert Speer" nach Berlin, der sich nach persönlicher Besichtigung auf die Seite Baumanns stellte. Gauleiter Hofer rächte sich anschließend persönlich - Baumann erhielt keine Aufträge mehr und wurde aus der Zenralvereinigung der Architekten des Landesverbandes Tirols hinausgeschmissen. Letzlich wurde er auch noch eingesperrt.

          (Originalzitate aus dem Buch Franz Baumann - Architekt der Moderne Tirols - Folio Verlag mit Quellenangaben)

          Wie sich die Zeiten ähneln - nur seinerzeit hat man es mit der "Angst" mit "Konzentrationslager" zu tun gehabt.

          Also:
          Aufruf zum kulturellem und politischem Aufruhr, zu einem kulturellen Angriff. Wir können uns diese Vorgangsweise nicht gefallen lassen- wir leben in einer Demokratie. Gute Demokratien müssen das aushalten können - wir haben eine politische Meinungsfreiheit mp

            Die Geschichte des Kaufhauses Tyrol "Schwarz & Bauer"

            Der Vorschlag vom Innbruckner Maler Hubert Lanzinger war, die Annasäule mit einer geharnischten Hitler Plastik zu ersetzen. Dieses Bild wurde in der Gau- Kunstausstellung 1942 in Innsbruck als "unverkäuflich" vorgestellt.

            Mögen wir alle Zusammenhalten, das so etwas nicht mehr passiert. Also Vorsicht - die Köpfe sind Austauschbar. Es geht nur um Qualität- und nicht um Standpunkte.

              Vorab- macht den Kompromiss - laßt die Fassade stehen- stützt sie bautechnisch ab. Der jetzige vorgelegte Vorschlag der Investoren ist der "schlechteste" von allen, was überhaupt passieren konnte.

              Es gibt genügend Beispiele, wo erfolgreich die Fassadenhaut erhalten werden kann. Es ist auf alle Fälle besser, als die jetzt vorgelegte "Überraschungsfassade"

                Stein für Stein wurde diese Fassade in der Arena in Barcelona erhalten - Innsbruck muß sofort handel, will man dieses Problem lösen. Es besteht "sofortiger Handlungsbedarf" an der Fassade des Kaufhauses Tyrol.
                Eine Schand für Stadt und Land - es ist zehn nach Zwolf - es besteht sofortiger Handlungsbedarf.

                ERGÄNZUNG ZUR AUSSENDUNG 12.5.2997
                jetzt öffentlich m.p.
                Ich könnte mir nach den vielen Diskussionen, folgende Lösung vorstellen:

                • Das Kaufhaus Tyrol ist eine Bereicherung der Innenstadtbelebung und soll umgesetzt werden.
                • Erhalten des linken Hauses, des legendären Cafe Schindlerhauses - mit den "Architekt Welzenbacher- Fenstern"
                • Keine Achsbildungen von Öffnungen in Richtung Annichstrasse - keine Achsbildungen der macht - Bescheidenheit, Demut ist das Thema, in diesem sensiblen Bereich.

                Ich hoffe auf den Dialog "zeitgemäßer Architektur" mit den verantwortlichen Entscheidungsträgern

                ICH BIN VOLLER ERWARTUNG:
                von der Politik wird Sensibilität erwartet, denn Meinungsumfragen sind alleine in der Fragestellung manipuliert !!
                Es darf keine Sieger und keine Verlierer geben, Innsbruck zu Liebe !
                Michael Prachensky 21.05.2007

                • Der Investor
                • Die Stadtplanung der Stadt Innsbruck
                • Die Verkehrsplanung der Stadt Innsbruck
                • Die Vertreter der Künstlerschaft un die der Architekten
                • Die Bevölkerung muß zu den Entscheidungsträger wieder Vertrauen finden- die Maßnahmen sind dafür zu setzten
                • Schmeißt sie hinaus die "Pferdeflüsterer"
                • Die Frau Bürgermeister hat die Diskussion zugelassen - es kommt eine gute Lösung - ich habs gesehen, es gibt nur mehr Sieger - gratuliere - Innsbruck zu Liebe !

                Ruinen sind Wandlungen, zu Neuem, zum Besserem.
                Banzoni rüttelt die Gewiussen wach
                Vortrag im öffentlichem Raum, vor den Ruinen des Kaufhauses Tyrol im Arkadenhof - Es war Donnerstag 24. Mai 2007 um 19 Uhr.

                  Apokalypse - Kaufhaus Tyrol - Achsen der Macht - laßt diese nicht zu.
                  Der Dialog der Beteiligten ist notwendig.
                  mp

                    Statment des Vorsitzenden des Denkmalbeirates Univ. Prof. DI. Dr. Friedmund Hueber über das "Himmlische" Die "horizontalen Machtachsen" hat er wohl vergessen oder er kennt sie nicht !!

                    Innsbruck - eine Stadt wie diese - diese "himmlische Stadt" verdient Besseres. mp
                    Kurier 27. Mai 2007

                      Es wurden zwei Häuser abgebrochen - es ist wesentlich leichter, mit zwei Baulücken, als mit drei Baulücken, mit zeitgemäßer Architektur umzugehen - das muß man als Architekt auch zugeben. Ich war anderer Meinung - ich habs probiert.



                        Auch die Erlerstraße sollte nochmals in der Fassadengestaltung überdacht werden - es muss ein einheitliches Bild des gesamten "neuen" Gebäudes entstehen.

                          Ein zaghafter 2. Versuch Ende Juni 2007. Die Achse der Macht- Richtung Annasäule dürfte verschoben sein- es fehlt nur mehr ein wenig die vielgepriesene "Dehmut". Ein Kaufhauseingang muß nicht so überbetont werden- es sollte sich an die Straßenbauflichtlinien der Prachtstraße halten - die Erkerproportionen, der Maßstab sind irgendwie vorgegeben.

                          Das Projektziel wurde von meiner Seite erreicht: Es kommt eine neue, sehr gute Fassade - ohne Achsen der Macht: Alles weitere wäre ein Kleinkrieg der Eitelkeiten, der niemanden etwas bringt - ich habe Besseres zu tun: Ich möchte es nur kurz nochmals Darstellen:

                            Ich sags noch einmal - die Vorbereitungen der Übermalung des Hitlerbildes von Hubert Lanzinger sind getroffen - sollte keine neue und gute architektonische Kaufhaus Tyrol Fassade kommen, wird der "Hitlerkopf" mit jenem Kopf übermalt, der "schuldig" ist.
                            Von Caramelle, von Neumann, von Huemer, von Obermoser, von der Stadplanungschefin bis hin zum Investor Benko etc. etc.,
                            Ich habe das Gefühl, es gibt nur mehr Sieger - das Hubert Lanzinger Bild von Hitler, das statt der Annasäle in die Maria Theresienstraße als Statue kommen sollte - wird öffentlich von mir dann verbrannt. Die Achsen macht Architekturen wueden entfernt. Ich wünsche mir sehnlichst diesen Tag - ich mache es für meine geliebte "himmlische Stadt" Innsbruck

                              Entgegnung:
                              Herrn RA
                              Dr. Klaus Herke
                              Annichstraße 33
                              A-6020 INNSBRUCK
                              Per Einschreiben
                              Seefeld, 18. Juni 2007

                              Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt,
                              Dr Klaus Herke

                              zu Ihren Schreiben vom 4. 6.2007, Ihren Mandanten DI Friedmund Hueber betreffend, darf ich Ihnen folgendes mitteilen:

                              Wie Sie selbst schreiben und auch wissen, ist die Angelegenheit der Fassade des Kaufhauses Tyrol eine für die Stadtkultur Innsbrucks eminent wichtig.
                              Dies geht aus allen Gutachten und sonstigen Stellungnahmen in der Sache hervor.
                              Nun wurde in der Pressekonferenz der Präsentation der neuen Fassade, die als Hintergrund den Bescheid des Bundesministeriums für Unterricht, Kultur und Kunst hat, mittels dem der Ensembleschutz für die Maria-Theresien-Straße aufgehoben wird, seitens der Beteiligten festgestellt, dass der Fassadenentwurf, der Basis für den positiven Bescheid ist, mit Hilfe von Dr. Friedmund Hueber, der bei der Präsentation auch anwesend war, erstellt wurde.
                              Dies war, so der Grundtenor der gesamten Aussagen vor der anwesenden Öffentlichkeit und Politik, ein großes Entgegenkommen, im Volksmund könnte man dazu durchaus eine Gefälligkeit Ihres Mandanten, sagen. Dem haftet aber, aus meiner persönlichen Sicht und nach meiner persönlichen Meinung, nichts Negatives an. Es ist vielmehr eine bedankenswerte Tat. Wie auch seitens der Präsentatoren, der Stadt und des Investors hervorgehoben wurde.

                              Zum zweiten: Nicht nur ich persönlich, sondern eine Vielzahl von Architekten und Künstler Tirols haben den Entwurf kritisiert. Diese Kritik, die meiner persönlichen Meinung nach immer nur die Meinung des Einzelnen ist, ist (aus meiner persönlichen Sicht) berechtigt und ich stehe nach wie vor dazu, dass die Fassade, die Grundlage des Denkmalbehörden-Bescheides zur Aufhebung des Ensembleschutzes ist, eine Kulturschande ist.
                              Dies ist meine persönliche Meinung und kann jederzeit durch eine andere Meinung ersetzt werden. Und Meinungen zu Sachlagen sind, so schreibt es zumindest die Menschenrechtskonvention und damit auch der EUGH fest, frei. In meiner Presse-Erklärung habe ich meiner (für mich und andere durchaus) berechtigten Empörung Ausdruck gegeben. Und ich stehe auch dazu.
                              Ich wollte Ihrem Mandanten nicht zu nahe treten und habe ihn auch nicht beleidigt. Womit auch?

                              Die Gefälligkeitsgutachter (Mehrzahl!) sitzen vor allen in den politischen Institutionen, die Kulturvernichter ebenso dort und wenn jemand aus Gefälligkeit bei der Abfassung eines Entwurfes tätig ist, so sehe ich darin zwar etwas Ungewöhnliches, aber auch für die Stadt Innsbruck und den Investor Benko etwas durchaus Gefälliges.
                              Ich hoffe, dass der Fassadenentwurf in seiner Letztfassung anders gebaut wird - als ein Signal für eine moderne Europastadt der Zukunft, wie dies Innsbruck (auch architektonisch durch andere Bauwerke) ist.

                              Dies möchte ich zur Sache sagen.
                              Ich kann also nicht feststellen, dass ich etwas Ehrenrühriges oder Kreditschädigendes gesagt (geschrieben) habe, was Ihren Mandanten betrifft.
                              Es ist eine bedankenswerte Tat, dass nun die Maria-Theresien-Straße das neue Tyrol bekommt und gleichzeitig 700 Arbeitsplätze geschaffen werden können, wie Frau Bürgermeisterin Hilde Zach immer betont.

                              Mit freundlichen Grüßen
                              DI Michael Prachensky,
                              Architekt und Künstler

                                Seitens des Anwalts Dr. Klaus Herke ein Schreiben vom 23. Juli 2007:
                                Ich fordere Sie auf, die Satzteile "Gefälligkeitsgutachten, Gefällig-keitsgutachter" von meiner Hompage herauszunehmen. (lt. meinem Hompageprotokoll wurde das am 17.7.2007 bereits nachweislich erledigt) Zusätzlich ist die von mir unterfertigte Ehrenerklärung in ihrer Originalgröße ebenfalls im entsprechendem Abschnitt in Ihrem Auftrag auf meiner Homepage zu Veröffentlichen.

                                Die Bezahlung des Honorars wird hier damit ebenmfalls dokumen-tiert.

                                (Anmerkung: ein bißchen Hoch für eine RA Briefseite lt. Chefredakteur eines großen
                                österreichischen Nachrichtenmagazins aus Wien)

                                  Ich habe das Gefühl, es wird an eimer sehr guten Fassade gearbeitet - es wurden sehr gute Architekten eingeschaltet - die Stadtplanung ist involviert - es gibt dann nur mehr Sieger. mp

                                  Innsbruck zu Liebe.
                                  Ich habe meinen Beitrag dazu geleistet !!


                                    Die David Chipperfield Fassdade ist es geworden - der Knick hat die Länge der zwei neuen Fassaden gebrochen - ebenso ist mit der Dachlandschaft in der Vertikalen Harmonie, Behutsamkeit und Stadtgefühl entstanden. Ich bin glücklich und zufrieden - über diese "himmlische Stadt"

                                    Tirols Architekten werden sich in Zukunft an die Aufgaben im Ausland und in der eigenen Stadt viel bewußter und mit Erfolg herantreten. Innsbruck im kulturellen Spannungsfeld des Nordens und des Südens liegen unsere Stärken, deren wir uns bewußt werden müssen.

                                    Ich stelle mich internationalen Jurien, nur eingeladen müssen wir werden.

                                      Fassadenlösung - es gibt keine Achsenbildung der Macht mehr - gratuliere, daß das gelungen ist.
                                      Je näher ich mich der Maria Theresien Straße nähere, desto breiter und spannender wird diese neue Fassade.

                                      Gratuluere zur Eröffnung des Kaufhauses Tyrol am 2.3.2010 - ich freue mich, daß auch ich einen Beitrag für die Stadt Innsbruck, für die Maria Theresien Straße und für das Kaufhaus Tyrol leisten konnte.

                                        TEIL 3 FEHLENDES PARKPLATZANGEBOT DES KAUFHAUSES TYROL - IST ZUFAHRTSPROBLEMATIK NACH WIE NICHT GELÖST - EINE TIEFGARAGE UNTER DER MARIA THERESIEN STRASSE ZIEHT NOCH MEHR VERKEHR ZU DEN EINFAHRTS- UND AUSFAHRTSRAMPEN AN!!

                                        Es gibt dennoch Lösungen


                                          Hier könnte noch "gepunktet" werden:

                                          Vom Stadtzentrum auf die Seegrube- eine Vision das Seinesgleichen sucht. Der Einstieg befindet sich unter der Annasäule - Mitten in der Maria Theresien Straße.

                                            Der Kollektorgang der Seegruben- U-Bahn von der Annasäule über dem Burggraben bis zum Kongreßhaus - nach meiner Meinung eine kleinere Baustelle wie eine zweigeschoßige Tiefgarage in der Maria Theresienstraße auf die gesamte Straßenbreite. Es wäre ebnso die Verlängerung der U-bahn bis zum Innrain Terminal sinnvoll (Markthallengarage, Bus, Straßenbahn)

                                            Das Kaufhaus hat mit der eigenen Tiefgarage kein Auslangen, deswegen wird eine Tiefgarage unter der Maria Theresienstraße angedacht. Hier müßten die Garagen Zu- und Abfahrten gelöst werden.Denn neue Tiefgarageneinfahrten ziehen npoch mehr Verkehr in die Innenstadt.

                                            -über die gemeinsame heutige BTV-Sparkassengarage
                                            wäre eine Möglichkeit.
                                            Es wird derzeit an einem Tiefgaragenprojekt auf öffentlichem Grund gearbeitet, wo die Zufahrten gelöst und die Anbindung an die Innenstadt gewährleistet ist. Es wird ein PPP Modell erarbeitet, wo die Stadt Innbruck lenkend in die Parkplatzgebühren eingreifen kann - die Monopolisten dwer Tiefgargenbetreiber sind zurückzudrängen. !! Es entsteht dann ein fairer Preis- und Konkurrenzkampf - für die Bürger der Stadt Innsbruck. Wenn schon enotrme Bausummen in öffentliche Bereiche wie Olympiastadion, Fußballstdion, Seegrubenbahn etc. investiert werden, müßte es auch ein Anluegen der Stadtführung sein - Parkplatzangebote zu schaffen, die das Auto von der Oberfläche in den historischen Bereichen "verdammen".
                                            Das Projekt wird im Herbst 2007 der Öffentlichkeit vorgestellt. Es wird ein anderer Standort !!

                                              Eine Anbindung an die Seegrubenbahn vom Stadzentrum aus zum Kongressshaus, zu den Parkhäusern des Kongresshauses, des Landestheaters- und der SOWIO Garagen sind eine realistische Lösung. Bei einer Erweiterung der U-Bahn an den Innrain Terminal wäre für die Aufnahme von öffentlichen Verkehrsmittel für das Gesamtkonzept optimal - ansonsten wird zuviel Autoverkehr in das Stadtzentrum zugelassen.

                                                Der Tunnelquerschnitt der U-Bahn ist der Gleiche, wie unter dem Rennewg (siehe Bild)- es kann sehr schnell und platzsparend Mitten in der Maria Theresien Straße gebaut werden. Die angrenzenden Geschäfte werden kaum berührt.

                                                  Dem Kaufhaus Tyrol fehlen Tiefgaragenplätze - Plan vom zweiten UG - eine Anbindung an die Sparkassen- und BTV Garage ist notwendig.
                                                  Desweiten werden Anbindungen an eine Maria Theresien Straße Tiefgareg seitens des Investors überprüft.

                                                  Das muß auch einmal Veröffentlicht werden - die ersten Planer waren:

                                                  • Erstentwurf einer Tiefgarage in der Maria Theresien Straße mit 400 PKW Abstellplätzen war von Architekt Prof. Josef Lackner 1980.
                                                  • Anschließende wurde eine technische Machbarkeit Überarbeitung von Ing Rotter erarbeitet.
                                                  • Diverse Planer, ohne Gesamtkonzept einer modernen Parkplatzbewirtscahftung sind derzeit am Werk.

                                                  Die Anbindungen vom U-Terminal zum Rathaus, zu den Rathausgalerien, zum Sparkassenplatz, zum Schirmer Modehaus, zum Kaufhaus Tyrol sind attraktiv. Der Raum unter der Annasäule wird ein "Veranstaltungsraum" für Ausstellungen, Modeschauen, Corners Speaker etc.

                                                  Welche Stadt kann das bieten:

                                                  Mitten in der Maria Theresienstraße einsteigen
                                                  - - -
                                                  mit einer Anbindung an die Nordtangente interessant


                                                  - zu dem Radabstellräumen unter der Annasäule
                                                  - zum Kongresshaus
                                                  - auf die Hungerburg
                                                  - auf die Seegrube
                                                  - auf das Hafelakar, dem Südtor den Alpenpark Karwendel

                                                  • zu den Tiefgaragen Kongresshaus mit Kongresshotel (Herrengasse), SOWI, Theater
                                                  • bzw. zu einer neuen Inngarage
                                                  • zu einer neuen großen öffentlichen Stadtgarage, die es erlaubt, die oberirdischen Anrainerparkplätze in die Tiefgarage zu "übersiedeln"

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                                                  (Beitrag aus dem Wettbewerb Fußgängerzone Maria Theresienstraße - Michael Prachensky)

                                                  Unter der Annasäule befindet sich die Station der "futuristischen" Nordkettenbahn. Es wird das Rathaus mit dem Sparkassenplatz und dem Kaufhaus Tyrol fußläufig verbunden. Die Anbindung an die Garagen der Sparkasse, des Kaufhauses Tyrol, des Rathauses sind in unmittelnbarer Nähe.

                                                    (Beitrag aus dem Wettbewerb Fußgängerzone Maria Theresienstraße - Michael Prachensky)

                                                    Unter der Annasäule entsteht der Veranstaltungstraum, "Speakers Corner" der Innsbrucker Bürger, ein Ausstellungs- Konzert- und Veranstaltungsraum etc.
                                                    Hier werden z.B. die Zukunftsprojekte Innsbrucks gezeigt. Hier kann die Stadtpolitik punkten!

                                                      Wesentliich an der neuen Gestaltung in der Fußgängerzone der Maria Theresienstraße ist, daß jegliche Oberleitungen und Beleuchtungsmasten entfernt werden. Hier sillte nochmals nachgedacht werden. Der Blick nach oben auf die Berge ist die "Einmalikeit" das "himmlische" der Stadt Innsbruck.

                                                        So sieht es heute aus - ebenso haben Busse, Straßenbahnen und Taxi in der Maria Thersien Straße nichts verloren.

                                                          Der Fahrradmüllplatz in der Prachtstraße gehört ebenso verlagert - ich habe in der Fußgängerzone in der Kärtner Straße in Wien, keinen einzigen Fahrradständer gesehen- und die ist um ein vielfaches Länger. Im Unterflur Terminal Annasäule in der Maria Theresienstraße werden wir wohl eine Fläche finden !!!! Es können auch Radbox Automaten sein, die von oben bedient werden.

                                                            Lebenswerter Südring - Nordtangente ist nach wie vor das Thema- es ist eine Bundesstraße- es ist nicht nur eine Finanzierung der verkehrsgeplagten Stadt.

                                                            • Stellen sie sich vor, sie fahren von der Autobahn als Gast ab - werden durch die Unterflurtrasse des Sürdringes und der Nordtangente bis zu den Tiefgaragen der Inngarage, der Kongresshausgarage - der SOWO Garage und sind damit Mitten im Herzen der historischen Stad: Von hier können Sie einsteigen in die Bahn auf die Hungerburg - Seegrube bzw. in die Innenstadt der Maria Theresienstraße, bis unter die Annasäule.

                                                            Schnitt durch den "lebenswerten Südring". Die Straße vor dem Tivoli, das gesamte Bahnhofsgelände im Bereich der Olympiabrücke - die Sill gehört ebenso, wie der gesamte Südring unterfahren. "Step vor step", je nach der finanziellen Lage gehört dies vorbereitet- ich habe das Gefühl die zuständige Verkehrs- und Stadtplanung der Stadt verschläft diese "wichtige Maßnahme"

                                                              • Stellen Sie sich vor - ich komme vom Tunnel der Nordtangente direkt in die Tiefgaragen der Innenstadt und steige in die Unterflurbahn der Hungerburg - und der Innenstadtbahn bis zur Annasäule bzw. bis zum Marktplatz.
                                                              • Stellen Sie sich vor, ich fahre von ganz Tirol kommend, über die Autobahn direkt vor das Theater, vor die Hofburg, vor das Kongresshaus.
                                                              • Stellen Sie sich vor, ich fahre unter Hötting spiralförmig auf das Höttinger Platzl und mache dafür aus dem verkehsgeplagten, historische Höttinger Gassl eine Fußgängerzone. Hier könnte mir hier ein Künstlerviertel wie in Paris mir seinerzeit vorstellen- ich träume davon.

                                                              Wir benötigen Visionen für Innbruck- das Tagesgeschäft der Politiker und der Abwickler ist selbstverständlich, das setzen wir voraus.

                                                              Bautechnisch wurde die Nordtangente, die Inngearage im Detail untersucht, sie ist machbar, sie rechnet sich hab`s selbst nicht geglaubt ! Endlich können wir uns von den Garagendiktatoren befreien. Ich finde es besser für solche Projekte öffentliche Gelder zu geben, als für leerstehende Sportstätten, die nur fallweise genutzt werden. Die Innenstadt darf nicht sterben - diese gehört belebt ! Das Kaufhaus Tyrol ist daher "positivs" besetzt.
                                                              Ich begrüße es - wen die erwarteten, neuen Fassaden kommen, ich weiß es, ich habe sie schon gesehen, diese sind wesentlich besser, es gibt jetzt nur mehr Sieger, bis auf Huemer - der hat mir eine "Klagsdrohung" mit Erlagsschein in mein Haus geschickt.

                                                              Ich hab`s für Innbruck genmacht - besucht mich im "Knast" - so ist es meinem Großonkel Franz Baumann auch ergangen - nur diese NS Zeiten waren Angszeiten! Neujahrsentschuldigungskarte 2004 - Michael Prachensky, mit dem Titel: Innsbruck die "himmlische Stadt" - "Vom Stadtzentrum auf die Nordkette"

                                                                Ein Bild von alten Tagen - die Maria Theresien Straße um die Jahrhundertwende- der Straßenraum ist es und nicht das einzelne Haus. Die gewölbte Baufluchtlinie ist wahrscheinlich das Geheimnis dieser einmaligen Prachtstraße - unabhängig von den vielen, differenzierten Baustilen. Ein versetzen, ein zurückspringen von ganzen Gebäudefluchten und großen, achsialen "Toren" darf nicht passieren - die Vielfalt der Öffnungen und der Erker in den Fassaden ist es.

                                                                Ein Einkaufstempel, wie das Kaufhausus Tyriol, soll sich gefälligst der Öffentlichkeit, dem Rathaus, dem Landhaus, den Kirchenbauten in dieser sensiblen Straße unterordnen.

                                                                Es muß ein gemeinsamer Kompromiss gefunden wird- Innsbruck zu Liebe. mp


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