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06.07.1995 - 21:47 Uhr

Holzgau-meine Heimat-hier wurde ich geboren....

In Bearbeitung....

Die Villa Graßmayr meines Großvaters Nikolaus, die er auf einem gekauften Bauernhaus errichten ließ (1931) und dadurch Agrarmitglied blieb. In diesem Jagdhaus wurde ich am 16. März 1944 geboren- das Graßmayrhaus, die Glockengießerei in Innsbruck wurde durch Fliegerbomben völlig zerstört..

    Taufe: Andreas Michael Prachensky
    vor der Holzgauer Pfarrkirche am 13. April 1944:
    Von Links nach Rechts: Eine katholische Schwester, mein Taufpate Kunstmaler Großonkel Wilhelm Nicolaus Prachensky, die Hebamme, Meine Mutter Emma, Tante Martha- rechts im Hintergrund mein Großvater Nikolaus Graßmayr (geborener Knitel) - Glockengießer und vorne meine Schwester Christl (+1942).
    Mein Vater Hubert war hzu dieser HZeit an der Front im Balkan (Bataillonskommandant der 108. Jägerdivision - Pionier)- Eigentlich war ich als Andreas getauft - meine Mutter nannte mich immer Michael- das mir dann geblieben ist. Heute heiß ich Andreas Michael, wie im Taufschein - klingt künstlerischer!

      Das Stammhaus meines Urgroßvaters Georg Knitel (Hsn.89) - er kam von seinen Handelsgeschäften vermögend aus Holland zurück und zeugte hier 16 Kinder mit seiner Frau mit dem Hausnamen"Baschta Schorsch"
      Die älteste Schwester heiratete den Glockengießer Johann Graßmayr, eine Schwester den Autohändler Linser, der Buder Hans Knitel eröffnet in Innsbruck ein Ledergeschäft, der Bruder Otto ging mit seinem jüngsten Bruder (mein Großvater) Nikolaus zu Ihrem Onkel Johann Graßmayr nach Innsbruck. Da die Ehe der Graßmayr kinderlos blieb übernahm 1923 letztlich Nikolaus Knitel die Glockengießerei. Im Jahre 1921 ließ er sich mit seiner Familie auf den Namen Graßmayr umbenennen. Meine Mutter Emma ist eine geborene Knitel, umgenannt auf Graßmayr. Heute bin ich mit allen Knitel, Linser, Graßmayr, Schrom, Hilbe .... verwandt

        Holzgau mit dem Wanderweg Richtung Kemtner Hütte. Mit dem Bau des Simms Wasserfalls am oberen Höhenbach im Jahre 1900 durch Felssprengung so verändern, dass ein prächtiger Wasserfall entstand. Der Engländer Simms, ein Jagdpächter und großer Förderer von Holzgau

        Die Bergmader wurden auch im "Herbachtal" betrieben. Ich erinnere mich an meine Jugend- ca 1956. Ich durfte mit meinen Bauerns-Nachbarn mitgehen und mit Steigeisen mithelfen, das gemähte Heu einzusammeln und in Planen zu sammeln, die Quer über das Tal am Drahtseil hinunter auf die Schiggen geglitten sind. Oft haben wir auf das Seil mit Holzpflöcken geschlagen, die in Sekundenintervallen immer wieder und wieder zurück schlagten- immer ein tolles Erlebnis. Ich bekam dafür eine Jause mit Buttermilch, Speck, Kas und Mantschalle Weißbrot in der Pause der Heumahd. 1940 wurde das längste freischwebende Seil mit 2500m Länge vom Gumpen in das Tal gespannt. Leider wurde die Hochmahder eingestellt, die Seile wegen Hubschrauber-Unfallrisiko abgebaut. 1964 habe ich einige Jahre die Konzillahütte meines Goßvaters Nikolaus übernommen- sie wurde zweimal von Lawinen zerstört - ich konnte sie mit den Jägern zum Teil sanieren.Von dort gibt es einen herrlichen Ausblick nach Süden....

          Diese Idee wurde wieder 2012 mit der längsten und höchsten Brücke Österreichs eröffnet. Es handelt sich um den Euregio Wanderweg von Lech nach Füssen, der über diese Hängebrücke führt- eine tolle Idee- ich gratuliere den Errichtern...u.A. dem Kollegen Achitekt Armin Walch

            Wallfahrt Holzgau - Oberstdorf
            Einmal im Jahr findet eine Wallfahrt von Oberstdorf über die Kemtenerhütte nach Holzgau bzw. umgekehrt mit jeweils ca. 200 Leute statt. Diese erinnert an den großen Brand von Oberstdorf, wo die Holzgauer "Geldverleiher" den Wiederaufbau mit einem zinsenlosen Darlehen gewährt haben.

            Genau in dieser Linie führt die Talpino-Trasse zwischen München und Mailand - Genua.

              Genau unter dem Dorfplatz führt die Untergrundbahn hindurch - angebunden wird eine Tiefgarage für E-Bikes und E-Cars mit Ladestationen. Der Strom wird mittels transprentwr Fotovoltaik erzeugt - der "Nano-Brick" speichert den notwendigen Strom. Die Finanzierung der Baukosten wird durch die hohe Kapazität der Container ermöglicht, die ungefähr das 100-fache einer modernen Eisenbahn ermöglicht. Der Personenverkhr rechnet sich bei keiner Bahn - es ist für TALPINO dadurch ein finanzierbares "Abfallprodukt"

                Eine der attraktivsten Alpenverbindungen von Nord nch Süd von Stuttgart bzw. von München Richtung Mailand zum Containerhafen Genua führt unter Holzgau. Mit dieser Trasse werden die Tourismushochburen Oberstdorf, St. Anton, Ischgl, Scoul, Münster und Bormio angeschlossen. Für das gesamte Lechtal wäre dies ein enormer Gewinn. Viele finden Arbeit in Südbayern und die Bayern sind sehr schnell zum Urlaub im Lechtal. Von Holzgau werden diese Orte mit der Talpino-Trasse direkt angebunden. In 30 Minuten ist man in Oberstdorf bzw. St. Anton etc.....
                Ich höre und sehe von dieser Talpino-Öko-Trans Unterflurbahn nichts. Die Bauweise wurde so gewählt, daß der Tunnelaushub Richtung Nord zur Eisenbahn nach Oberstdorf und Richtung Süd nach St. Anton transportiert wird. Unterhalb des Dorfplatzes in Holzgau ist der Unterflurbahnhof mit einer Tiefgarage. Das Ziel ist von hier mit gemieteten Elektro-Mini-Autos und Fahrräder das weitere lechtal umweltfreundlich zu erschließen (kein Lärm, keine Abgase) - dazu entwickelten wir den nano-Brick der 2016 in der EU dan erhältlich ist.

                Die Innovation des Talpino-Systems wird jetzt auch für die Beringstraße - eine Verbindung zwischen Alaska und Sibirien, angewendet.....beide Länder Kanada und Russland möchten diese Landwegverbindung.....wir sind die Einzigen, die diese Kapazitäten bewältigen können.

                  Tlpino-Anwendung auf der Bering-Straße zwischen Alaska und Sibirien *

                  Holzgau war berühmt durch seinen Handel und Kunsthandwerk- viele Handwerker gingen Richtung Norden bis nach Holland, Deutschland und Frankreich als Gipser, Stuckateure, Schnitzer und Maler. Sie kamen zum Großteil in ihre Heimat zurück und bauten ihre Häuser- eine reiche Gemeinde durch Handel, Geldverleih und Handwerk.

                  Im Bild das untr Denkmalschutz stehende Doppelhaus Nr. 34/35 in dem das Heimatmuseum untergebracht ist. Es vergammelt zunehmend- hier ist Gefahr in Verzug- was ist den los mit der Gemeindeführung?

                    Einige Holzgauer waren in Frankreich- ein typisches Mansardhaus aus Paris- hohe mitgebrachte Baukultur dieser Zeit.

                      Das unter Denkmalschutz stehende "Dengele Haus" von 1787. Die Lüftlmalerei stammt von Josef Degenhart aus Telfs. Im Vordergrund der neue "Dorfplatz" das mit ehemaliger gekonnter Baukultur nichts mehr zu tun hat.

                        Auch das Gemeindehaus ist ein geschmackloser Bau- das wunderschöne alte Bauernhaus wurde abgerissen, anstatt man es gekonnt wieder revitalisiert hätte. Eigentlich eine Schande... der schöne Kastanienbaum wurde umgeschnitten und der Dorfbrunnen entfernt- die Gemeinde wurde gespalten...

                          Irgendwie geht es mit dieser Baukultur so weiter- Baukultur ist eine Begabung- wenn man es nicht kann, soll man die Besten des Landes herbitten....
                          Auch die Tiroler Dorferneuerung, das Forum Land Tirol, die Tiroler Raumordnung, die Tiroler Landesstraßenplanung, das Bundes-Denkmalamt und mit dem Bürgermeister und Gemeinderat gehört völlig "neu" eingebunden. Die derzeitigen Vorstellungen dieser Institutionen sind zum Teil völlig überholt und unkoordiniert. Macht mir mein geliebtes Lechtal nicht kaputt. Erhaltet die historische Baukultur, pflügt nicht die neuen Landesstraßen durch die Kleinstrukturen des Ortes und schneidet nicht die Naherholungsgebiete der beidseitigen Berge und des Lechflusses ab. Es gibt Alternativen.....


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