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Atelier für Innovation,
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Architekt Theodor Prachensky * 1888 + 1970

2. Generation

Theodor

    Die 1. generation der Künstlerfamilie

    Theodor Prachensky, älterer Bruder von Wilhelm Nicolaus Prachensky- wuchs in Innsbruck auf. Er besuchte die Volksschule in Mariahilf und die Leopoldschule, im Anschluss daran ein Jahr Realschule. Nach einer Fotografenlehre erfüllte sich sein Wunsch, Ingenieur zu werden. Er absolvierte die Baufachschule in Innsbruck und war dann ab dem Jahre 1909 zwei Jahre bei der Baufirma Musch&Lun in Meran wo er die "Münchner Schule" kennengelernt hat.

      Er erwarb gemeinsam mit seinem Vater und seiner Schwester Emma (die Bauparzelle von der Baugenossenshaft "Deutsches Heim". Er plante und bauleitete dann ab 1913 das Haus am Berg-Isel, das er finanziell, mühsam abstotterte. (30.000 Gulden bekam er von einem väterlichem Freund geliehen.

      Die Münchner Schule am Bau ist ablesbar- es wurden 1917 seitens der Gesellschaft 12 Häuser am Berg-Isel fertig gestellt.
      Er heiratete Maria Baumann, deren Bruder Franz war, mit dem er viel als Architekt zusammengearbeitet hat.

      Die Tätigkeit seines Vaters Josef, der in der sozialdemokratischen Partei tätig war, beeinflusste seine Bauten, wie der Wettbewerb "Sozialdemokratisches Volkshaus" 1919/11 und das "Arbeitsamt" 1931.
      Seit dem Jahr 1913 war er Oberbaurat im Stadtplanungsamt Innsbruck und beschäftigte sich Zeit seines Lebens in der Freizeit mit Malerei.
      Als Beamter im Bauamt der Stadt Innsbruck leistete er im Team mit seinem Kollegen Jakob Albert einen wesentlichen Beitrag zum sozialen Wohnbau und zu den Kommunalbauten der Zwischenkriegszeit (Wohnblock Mandelsbergerstraße, Mütterberatungsstelle Amthorstraße, Kindergarten Pembaurstraße, Glungenzerhütte etc). Seine großzügigen städtebaulichen Entwürfe waren gekennzeichnet von Einfühlungsvermögen und Bedachtnahme auf Bewohner, Geschichte und landschaftliche Gegebenheiten. Er heiratete die Schwester von Architekt Franz Baumann, mit dem er auch einige Projekte geplant und errichtet hat. Mit seinem jüngeren Bruder Wilhelm Nicolaus plante er auch einige Bauten in dieser Zwischenkriegszeit.

        Wettbewerb Sozialdemokratisches Volkshaus

        Wettbewerb - Sozialdemokratisches Volkshaus in Innsbruck 1911/12. Die Beeinflussung seines Vaters aus der sozialdemokratischen Bewegung sind im Inhalt spürbar.
        Nach dem Tod von Josef Prachensky 1931 erbte Willhelm Nicolaus seinen Hausnteil am Berg Isel, in dem sein Sohn Markus Prachensky bis zu seinem Studium in Wien aufgewchsen ist. Sämtliche Anteile von Robert Deutsch bzw. seinem Sohn Ernst Deutsch, Wilhelm Nicolaus bzw. seinem Sohn Markus bzw. Theodor Prachensky wurden von seinem Sohn Hubert herausgelöst und hat alles seiner Tochter Christl (Hilbe) übergeben- dadurch ist der Stammsitz derer von "Prachensky" verloren gegangen.

          Doppelhaupt- und Mädchenschule Pradl (Rennerschule) Entwurf 1928 signiert T.P.

          Doppelhaupt- und Volksschule Pradl 1928- Pempauerstraße. Ein sachlich moderner Schulbau seiner Zeit - signiert mit T.P.

            Ehemaliges Arbeitsamt Innsbruck 1931/32- Grundriss Erdgeschoß

            Das ehemalige Arbeitsamt Innsbruck in der Schöpfstraße - leider wurde es komplett durch die Universität im Innenbereich für den Eigenbedarf komplett umgestaltet.

              Hauptansicht Arbeitsamt Innsbruck 1931/32

              Eine Aufbruchzeit der Moderne in Trol - Hauptansicht Arbeitsamt Innsbruck 1932

                Sparkassengebäude Maria Theresien Strasse

                Das Sparkassenhaus wurde von Theodor und Wilhelm Nicolaus Prachesnky geplant, der über einen Wettbewerb 1933 gewonnen wurd. Die Gestaltung der Fassade ist eine hochwertige Plaung der 30 er Jahre in der sensiblen Maria Theresienstraße, das auch heute seine Gültigkeit hat. Der Mut zu Neuem, war das Thema seinerzeit.

                  Die Glungezer Hütte 1935-36 der Versuch einer neuen alpinen Gestaltung. Die masiven Mauern und das einfügen in die Topographie mit den "neuen" Stuben waren einer Erfolgsgeschichte dieser Zeit. Mit seinem Schwager Franz Baumann wurden diese Architektur ein Inbegriff "modernes Bauen" der Zwischenkriegszeit in den Alpen.

                    Seine interessantesten Bauten, waren städtebauliche Umsetzungen von neuen Hofrandverbauungen mit Lebensmittelgeschäft, Kindergarten und ruhigem Innenhof. Eines seiner bekanntesten Projekt ist die Verbauung Pempauerstrasse, Schlachthof, Greinzblock, Saggenblock in Innsbruck. Als Architekt und Beamter des städtischen Stadtbauamtes von 1913 bis 1953 prägte er mit seinem langjähtigen Vorgesetzten Architekt Jakon Albert und seinem Schwager Architekt Franz Baumann vor allem das Innsbrucker Stadtbild in der Zwischenkriegszeit. Es enstanden unter seiner Amzszeit 1600 Sozialwohnungen.

                      Grundriss Erdgeschoss als Blockverbauung mit intergrierter Kinderberatungsstelle, Spielplatz, Sandkasten, Planschbecken

                        Sozialer Wohnbau Anzengruberstrasse

                        In der Anzengruberstrasse (Greinzblock) enstanden 78 Wohnungen. (Jakob Albert mit Theodor Prachensky) Diese Anlage wurde 1944 durch Bombebangriffe schwer beschädigt.

                          Freilichttheater am Berg Isel

                          Entwurf für ein Freilichttheater am Berg Isel 1932
                          Der Berg-Isel war sein Leben lang sein Thema - hier ist sein Stammhaus derer von Prachensky, das er mit seinem Bruder Eilhelm Nikolaus teilte.

                            Schloss Tirol

                            Theodor Prachensky war ein begnadeter Maler, der dies für sich in seiner Freizeit machte. Nach seinem Tode wurde der Nachlaß dokumentiert und in diversen Ausstellungen präsentiert.

                                Der Dom zu Innsbruck bei Schneefall 1915 (Tempera 13/16cm)

                                  Verschneites Dorf

                                  Es entstanden unzählige Bilder im Kleinformat.

                                    Archiv für Baukunst Innsbruck- Nachlass*

                                    Einladung zur Buchpräsentation - Galerie Maier Innsbruck

                                      Seine große Aufgabe war seinerzeit der Vogelschutzverein im Ahrntal, dem er jahrelang Vorstand - ich ging als Kind mit Ihm einige Male durch dieses idyllische, ruhige Tal spazieren. Mit dem Bau der Brennerautobahn und dem Einbau der Mülldeponie wurde seine Idee vernichtet!!!! Der ökologische Schaden ist unwiederbringlich - die Gier der Stadt innsbruck nach billigem Geld hat obsiegt
                                      Heute würde das sicherlich nicht mehr genehmigt - ich stelle meinen Gropßvater zu Liebe, diese honorige Herren Alle an den Pranger