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Atelier für Innovation,
Architektur und Kunst
Mitglied der europäischen Wissenschaften und Künste
Panoramaweg 560
A-6100 Seefeld
Prachenskyhof
Handy: +43 664 3084 512
Skype: prachensky-tel
www.prachensky.com
email: michael@prachensky.com

Prof. Baurat hc Mag. Arch. Hubert Prachensky * 1916 + 2009

3.Generation

Hubert

Architekt Hubert Prachensky ist in Innsbruck im Alter von 93 Jahren gestorben.

Der bekannte Architekt und Maler lernte bei Clemens Holzmeister. Prachensky zählte zu den bedeutendsten Tiroler Architekten der Nachkriegszeit.

Das Chirurgie-Gebäude der Innsbrucker Universitätsklinik, die Technischen Fakultät und das Kongresshaus sind nach seinen Entwürfen errichtet worden. 1956 plante er das Leokino. Am Berg Isel realisierte er die Sportstätten.

"Das schönste Haus nützt nichts, wenn es am falschen Platz steht", erklärte Prachensky in einem TT-Interview. Prachensky war auch außerhalb Innsbrucks tätig. So entwarf er in den 1960er und 1970er Jahren etliche Gebäude in Seefeld und prägte damit den Wintersportort. Insgesamt wurden 500 Projekte von Prachensky verwirklicht. Der Holzmeister-Student nahm an 166 Wettbewerben teil, 53 waren für ihn ein Erfolg.

Hubert Prachensky war eine große Persönlichkeit und ein Künstler von außergewöhnlichem Format. Er hat im Verlauf seines langen und schaffensreichen Lebens durch sein vielfältiges berufliches Wirken das Bild der Stadt Innsbruck und bekannter Tiroler Gemeinden wie Seefeld ganz wesentlich geprägt. Mit Hubert Prachensky verliert das Land Tirol einen großen Architekten und Künstler. Er erhielt seitens der Stadt für sein reiches Lebenswerk diveerse Ausszeichnungen.

  • Ehrenringträger der Stadt Innsbruck
  • Ehrenbürger der Universität Innsbruck
  • Goldenes Ehrenzeichen des Innsbruck Tourismus

Die 2. Generation der Künstlerfanilie

Zur Orientierung- der Stammbaum der Künstlerfamilie Prachensky

    Vortrag von Michael Prachensky am 23.11.2011 19 Uhr - Archiv für Baukunst:
    Hubert Prachensky - Architekt, Maler, Visionär und Manager im Umfeld der Tiroler Architekten 1935 bis 2009

      Prof. Baurat hc Mag. Arch. Hubert Prachensky
      Architekt und Maler.
      Matura an der Gewerbeschule in Innsbruck. Nach zweijährigem Praktikum bei seinem Onkel Wilhelm Nikolaus Prachensky, Studium an der Akademie in Wien. Schüler des Tiroler Landsmanns Professor Clemens Holzmeister. Beendigung des Studiums nach Unterbrechung durch den 2. Weltkrieg als Schüler bei Alexander Popp.

      Es folgte eine zehnjährige Arbeitsgemeinschaft mit Wilhelm Nikolaus Prachensky und nach dessen Tod die Übernahme des Ateliers. Wenn man über die stark ausgeprägte künstlerische Begabung in der Familie Prachensky spricht, so gilt dies in besonderem Maße für den Architekten Hubert Prachensky. Sein Kunstsinn und sein Einfühlungsvermögen offenbaren sich in erster Linie in seinen Bauten. Jeder Auftrag war für H.P. keine isolierte und in sich abgeschlossene Angelegenheit, sondern stellt immer auch einen Teil der Gesamtvorstellungen dar und ist Ansatzpunkt einer weiteren in die Zukunft weisenden Entwicklung.

      So ist es verständlich, dass Hubert Prachensky bei vielen Projekten, auch ohne eigentlichen Auftrag arbeitete und sich mit den Problemen einer weiteren Entwicklung befasste und sie zu lösen versuchte. Seine Planungskonzepte "2000", die er mit seinem Sohn Michael entwickelte, hatte er schon mehrfach der Fachwelt und der Öffentlichkeit vorgestellt.

      Für sein hervorragendes berufliches Wirken wurde Hubert Prachensky 1973 der Ehrenring der Stadt
      Innsbruck verliehen. Langjährige Partner- und Bürogemeinschaft mit seinem Sohn Architekt DI Michael Prachensky. Im Mai 2005 hat er das umfangreiches Archiv - Theodor Prachensky - Franz Baumann - Wilhelm Nikolaus Prachensky - Michael Prachensky - dem Archiv für Baukunst als Stiftung übergeben. Im Juni 2005 hat er für die Verdienste um die Universität Innsbruck und sein Beispiel für hervorragendes, sozialen Engagement den Titel des Ehrenbürgers erhalten. Zu seinem 90. Geburtstag im Juni 2006 wurde eine große Ausstellung seitens Prof. Graeve der UNI Innsbruck im Prof. Welzenbacherturm präsentiert.

      Er war mit Emmi Prachensky (geborene Gaßmayr / Knitel, aus der Glockengießerfamilie verheiratet) mit den Kindern Christl(Hilbe), Michael und Julia + 1958

        Gedächtniskapelle am Berg-Isel. Die Bühne hinter dem Altar ist die Landschaft der Nordkette - übergroße Fensterscheiben machten dies möglich.

          Gedächtniskapelle am Bergisel

          Die Europabrücke mit der Europakapelle

            Portrait von Hubert Prachensky- Ausschnitt in den Fresken der Europakapelle vom Südtiroler Maler Karl Plattner.
            Eine behutsame Restaurierung der Kapelle wäre insgesamt notwendig- Die ASFINAG und das Denkmalamt sind gefordert.

              Die Kopfklinik Innnbuck - bereits seinerzeit war an eine Aufstockung gedacht - die statische Konstruktion wurde dementsprechend vorbereitet.
              Die Stadtpanung war seinerzeit dagegen - ein politischer Kraftakt - mit viel Aufwand und Kosten wurde die Aufstockung dann durchgeführt ....

                Kopfklinik Innsbruck

                Die bestehende Chirurgie und die Erweiterung wurde von hm mit seinen Partnern durchgeführt-

                  Chirurgie Universität

                  Der Neubau der medizinischen Fakultät wurd in den späterern Jahren mit Zusatzbauten ergänzt

                    Innsbruck Medizinische Fakultät

                    Campus Technik 1966-2012: "Wettbewerb 1. Preis mit Architekt Heiss, Masterplan mit Michael Prachensky

                      Technische Universität

                      Das Kongresshaus ist über einen Wettbewerb 2. Preis gelungen (Hubert Prachensky mit Michael Prachensky) bei den Erweiterungen wurde eine gemeinsame ARGE gegründet.

                        Der Gobelin im "Saal Tirol" von seinem Cousin Markus Prachensky- ist ein fixer Bestandteil im Tiroler Kulturgeschehen geworden.

                          InnsbruckKongresshaus Innsbruck

                          Das gesamte Prachensky Archiv der Pläne, Bilder und Skizzen liegt zum Großteil im Archiv für Baukunst auf - Theodor, Wilhelm, Hubert und Michael - die Handschriften der einzelnen Maler läßt sich Erkennen - die künstlerischen Arbeiten von Hubert und Michael werden nochmals abgestimmt.

                            Eimladung zum 90er

                              Reisebilder

                              Malen und Reisen war seine Leidenschaft - es entstanden viele Bilder In Aquarell, Tempera, Kohlestifte, 5B Graphitstifte und Lumocolor Stifte
                              Sein Sohn Michael begleitete ihn öfter auf den Malreisen nach Griechenland und Italien (Gardasee)

                                Siegmunskron wurde von Wilhelm, Theodor, Hubert und Michael gemalt, die zum Teil in dortigem Museum ausgestellt werden.

                                  Eines seiner großen Stärken, waren die Skizzen und Schaubilder von Projekten- die junge Architektenschft hat das völlig verlernt - mit den Computerbilder geht der Wert der Kreativität verloren...

                                    Schaubild des Serfaus-Zentrums - mit diesen Skizzen und Schaubildern wurde die Bauherschaft überzeugt.