Home-Leistungsbild
Projektordner
Portrait-Lebenslauf
Aktuelles-News
Presse
Kunst & Arch
Kunst & Art
Partnerschaften
Die Künstlerfamilie
Links
Kontakt-Atelier-Karte

Atelier für Innovation,
Architektur und Kunst
Panoramaweg 560
A-6100 Seefeld
Handy: +43 664 30 84 512
Skype: prachensky-tel
web: www.prachensky.com
email: michael@prachensky.com

Architekt Franz Baumann - der Schwager von Theodor Prachensky

1892 - 1974

Franz Baumann

Die Arbeiten von Franz Baumann zählen zu den wichtigsten Beispielen alpinen Bauens der Zwischenkriegszeit. An exemplarischen Bauwerken wie der Nordkettenbahn(1928) und der Doppelhauptschule in Innsbruck(1931), der Sparkasse Lienz(1929), dem Sporthotel Monte Pana in St.Christina im Grödental(1930) und dem Hotel Hochfirst in Obergurgl(1933) wurde das Schaffen eines Architekten und "Baumenschen" nachgezeichnet, der wie kein anderer sensible Synthesen zwischen einem Bauplatz, seiner landschaftlichen Umgebung und dem Inhalt einer Bauaufgabe herzustellen vermochte.

Franz Baumanns Projekte zählen zu den Klassikern der tiroler Architektur, die bis heute nichts von ihrer Aktualität verloren haben. In ihrer Aussage zeitlos modern, ist ihnen der Dialog mit der Region wesentlich. In einer Gegenwart, deimehr und mehr zur Beharrung in architektonischen Traditionalismen und zur Ortlosigkeit tendiert, zeigt das Werk Baumanns eine bedeutende Alternative zum gängigen "Stereotyp" des alpinen Bauens auf:
Sinnvolles, landschaftsschonendes Bauen in den Bergen ist vor allem eine Frage nach dem Umgang mit der jeweiligen Topographie - der Interpretation der "Hineinschreibens in den Ort". Franz Baumann handelte immer im Bewußtsein, dass diese Frage im Zuge der Lösung jeder Bauaufgabe neu beantwortet weden muss.1892 - 1974. Sein Schwager war Theodor Prachensky und so wird auch er zur Großfamilie der Prachensky gezählt. Er war zur Lebzeiten wohl das bekannteste Mitglied.

    Gasthaus Happ - Altstadt Innsbruck

    Architekt Baumann verstand den Maßstab mit den Ausdrucksmitteln seiner Zeit zu finden. Diese Geste für Innsbruck sollte auch bei den neuen Um-und Zubauten in historischer Umgebung Grundlage sein. Der sogenannte kulturelle Anspruch von "potkemschen" Denkweise sollten verhindert werden.

      Nordkettenbahn-Seegrube - Hafelekar

      Seegrube

      Die Bauten der Nordkettenbahn haben internationalen Ruf erlangt - leider greifen die derzeitigen Um- und Zubauten zu stark in das äußere Erscheinungsbild ein - es gibt bessere Lösungen, dies unberührt zu belassen. Es wurde der Technologiesprung verabsäumt.

        Hotel Monte Pana

        Dies ist ein interessanter Ansatz, Hotelbauten in Hochgebirgen zu Errichten (1930) Die derzeitieg Entwicklung in der Hotelarchitektur nach dem Krieg ist andere Wege gegangen - Unkultur Pur von Einrichtungsdekorateueren haben das Land verschandelt - die heutige Jungend will von der Kitscharchitektur nichts mehr wissen - ein guter , neuer Ansatz für neues Denken - Architekt Baumann soll weiterhin Vorbild sein.

          Hotel Seegrube

          Westlich von der Seegrubenbergstation war ein Hotel im lawinensichren Bereich geplant . Bei einer neuer Erschließung mit - TALPINO LIGHT - wäre dieser Standort wieder interessant gewesen.
          Ein Kongresshotel mit einer Präsentationsplattform könnte diesen Standort einmalig machen - dazu sollte die Verbindung max. 10 Minuten vom Kongresshaus betragen.