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Architekt Franz Baumann - der Schwager von Theodor Prachensky1892 - 1974
Die Arbeiten von Franz Baumann zählen zu den wichtigsten Beispielen alpinen Bauens der Zwischenkriegszeit. An exemplarischen Bauwerken wie der Nordkettenbahn(1928) und der Doppelhauptschule in Innsbruck(1931), der Sparkasse Lienz(1929), dem Sporthotel Monte Pana in St.Christina im Grödental(1930) und dem Hotel Hochfirst in Obergurgl(1933) wurde das Schaffen eines Architekten und "Baumenschen" nachgezeichnet, der wie kein anderer sensible Synthesen zwischen einem Bauplatz, seiner landschaftlichen Umgebung und dem Inhalt einer Bauaufgabe herzustellen vermochte. Gasthaus Happ - Altstadt Innsbruck
Architekt Baumann verstand den Maßstab mit den Ausdrucksmitteln seiner Zeit zu finden. Diese Geste für Innsbruck sollte auch bei den neuen Um-und Zubauten in historischer Umgebung Grundlage sein. Der sogenannte kulturelle Anspruch von "potkemschen" Denkweise sollten verhindert werden. Nordkettenbahn-Seegrube - Hafelekar
Die Bauten der Nordkettenbahn haben internationalen Ruf erlangt - leider greifen die derzeitigen Um- und Zubauten zu stark in das äußere Erscheinungsbild ein - es gibt bessere Lösungen, dies unberührt zu belassen. Es wurde der Technologiesprung verabsäumt. Hotel Monte Pana
Dies ist ein interessanter Ansatz, Hotelbauten in Hochgebirgen zu Errichten (1930) Die derzeitieg Entwicklung in der Hotelarchitektur nach dem Krieg ist andere Wege gegangen - Unkultur Pur von Einrichtungsdekorateueren haben das Land verschandelt - die heutige Jungend will von der Kitscharchitektur nichts mehr wissen - ein guter , neuer Ansatz für neues Denken - Architekt Baumann soll weiterhin Vorbild sein. Hotel Seegrube
Westlich von der Seegrubenbergstation war ein Hotel im lawinensichren Bereich geplant . Bei einer neuer Erschließung mit - TALPINO LIGHT - wäre dieser Standort wieder interessant gewesen. |